Hintergrundinformationen

Im Jänner 2026 eskalierte der Konflikt zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch geführten Syrian Democratic Forces (SDF). Auslöser waren das Auslaufen einer von der Übergangsregierung gesetzten Frist zur Integration der SDF in staatliche Strukturen sowie das erklärte Ziel der Regierung, die vollständige territoriale Kontrolle über den Nordosten Syriens wiederzuerlangen (DW, 20. Jänner 2026).

Kämpfe in Aleppo und Vertreibung der Zivilbevölkerung

Anfang Jänner kam es in den überwiegend kurdisch bewohnten Stadtteilen Scheich Maqsoud und Aschrafieh in Aleppo zu intensiven Kämpfen zwischen Regierungstruppen, regierungsnahen Milizen und SDF-nahen Kräften (MEI, 13. Jänner 2026). Am 10. Jänner wurden kurdische Polizeikräfte aus dem letzten verbliebenen kurdischen Stadtviertel abgezogen und Truppen der syrischen Übergangsregierung übernahmen die Kontrolle der gesamten Stadt Aleppo. Mehrere Tausend KurdInnen flohen aus der Stadt nach Afrin sowie in die kurdisch kontrollierten Gebiete östlich des Euphrat (Schmidinger, 23. Jänner 2026). Mit Ende Jänner hatte sich die Lage in den zuvor umkämpften Stadtteilen stabilisiert. 90 Prozent der Vertriebenen seien zurückgekehrt und die zerstörte Infrastruktur würde repariert werden. Eine anhaltende Herausforderung in der Stadt sowie im Umfeld von Aleppo sind die von SDF-Kämpfern zurückgelassenen improvisierten Sprengsätze (IEDs) (MEI, 29. Jänner 2026).

Ausweitung der Offensive im Nordosten Syriens und Unterstützung der Übergangsregierung durch arabische Stämme

Am 16. Jänner kündigte das Übergangsministerium für Verteidigung eine Operation zur Einnahme von Deir Hafer und Maskana an, Teile der letzten von den SDF gehaltenen Gebieten im Osten der Provinz Aleppo. Innerhalb von weniger als 24 Stunden übernahmen regierungsnahe Kräfte die Kontrolle über beide Orte und weiteten ihre Offensive auf Gebiete der Provinz Raqqa sowie auf weitere SDF-kontrollierte Regionen im Nordosten Syriens aus. Am 17. Jänner starteten regierungsnahe Kräfte, darunter Einheiten des Verteidigungs- und Innenministeriums sowie verbündete Stammesmilizen, eine Offensive aus den Richtungen Raqqa und Deir Ezzor. Bis zum Ende desselben Tages fiel die Region Al-Schamiyeh im Westen der Provinz Raqqa, und kurz darauf begannen regierungsnahe Kräfte mit dem Vorrücken in die Stadt Raqqa. In der Provinz Deir Ezzor griffen Stammeskämpfer SDF-Stellungen an, noch bevor die Kräfte der Übergangsregierung eintrafen. Der rasche Vormarsch wurde durch erhebliche Schwächungen der SDF infolge von Desertionen sowie durch die Unterstützung einflussreicher arabischer Stämme für die Übergangsbehörden begünstigt. Mit Ausnahme von Al-Shaddadeh geriet auch ein Großteil des südlichen Umlands der Provinz Hasakah unter die Kontrolle der Übergangsregierung (Etana Syria, 20. Jänner 2026; siehe auch: Schmidinger, 23. Jänner 2026).

Laut dem Syrienexperten Charles Lister wurden im Zuge der Offensive vereinzelt Straftaten von Regierungstruppen wie auch den kurdischen Milizionären begangen. Es gebe bestätigte Fälle von Leichenschändung, der Verwüstung eines SDF-Friedhofs und dem Einsatz ungelenkter Munition in zivilen Gebieten durch die syrische Armee. Gleichzeitig werden kurdische Kämpfer beschuldigt durch Scharfschützenfeuer fast 20 ZivilistInnen getötet und mehrere außergerichtliche Hinrichtungen durchgeführt zu haben (MEI, 29. Jänner 2026).

Waffenstillstand und weitere Übereinkommen

Am 18. Jänner einigten sich die Vertreter der Übergangsregierung und der SDF auf einen Waffenstillstand, dem jedoch Kampfhandlungen folgten (Al Jazeera, 20. Jänner 2026). Am 24. Jänner wurde der Waffenstillstand um weitere 15 Tage verlängert, mit der Aufforderung an die SDF, die Waffen niederzulegen und einen Plan zur Integration in die syrische Armee vorzulegen (Reuters, 24. Jänner 2026). Auch während dieses vereinbarten Waffenstillstands kam es zu gegenseitigen Angriffen (Der Standard, 26. Jänner 2026; The National, 29. Jänner 2026). Am 29. Januar führten syrische Militärdrohnen zum Beispiel Angriffe auf Stellungen der SDF im Umland des Unterbezirks Al Qahtaniyah in der Provinz Hasakah durch (Long War Journal, 29. Jänner 2026). Am 30. Jänner einigten sich die beiden Seiten auf eine umfassende Vereinbarung zur schrittweisen Integration der militärischen und zivilen Institutionen der Kurden in den Staat (France 24, 2. Februar 2026; siehe auch: Reuters, 2. Februar 2026). In einem am 16. Februar veröffentlichten Rundschreiben setzte das syrische Innenministerium den Mitgliedern der SDF eine Frist bis Ende Februar 2026, um ihren Status zu legalisieren und ihre Waffen abzulegen. Dies sei in Registrierungszentren in den Provinzen Aleppo, Idlib, Deir ez-Zor und Raqqa möglich (The New Arab, 16. Februar 2026). Zur selben Zeit berichtet The New Arab, dass die SDF im Rahmen eines Waffenstillstandsabkommens in vier Brigaden umstrukturiert werden, von denen eine um die Stadt Kobane und die drei anderen im Nordosten Syriens stationiert sein werden (The New Arab, 14. Februar 2026). Am 21. Februar berichten Staatsmedien von der Ernennung von Brigadegeneral Ziad Al-Ayesh zum Präsidialbeauftragten mit dem Auftrag das Abkommen vom 29. Jänner mit den SDF umzusetzen und den Integrationsprozess zu überwachen (Rudaw, 21. Februar 2026). Im März ernennt das syrische Verteidigungsministerium Sipan Hamo, Kommandeur der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) zum stellvertretenden Verteidigungsminister für die östlichen Gebiete des Landes (Reuters, 10. März 2026). Ebenfalls im März starten die Übergangsregierung und die SDF im Rahmen ihrer Vereinbarung vom 29. Jänner einen Austausch ihrer jeweiligen Gefangenen (Rudaw, 10. März 2026). Auch im Rahmen der Vereinbarung melden syrische Staatsmedien die Organisation der Rückkehr von Hunderten vertriebenen Familien in die Stadt Afrin (Rudaw, 9. März 2026; siehe auch: ANF News, 10. März 2026).

Kontrolle über Haftanstalten und IS-Gefangene

In Folge der beschriebenen Kämpfe entkamen mutmaßliche Angehörige des Islamischen Staates (IS) aus einem Gefängnis in Schaddadi. Während die syrische Regierung von etwa 120 entflohenen Häftlingen sprach, bezifferte die SDF die Zahl der Entflohenen mit 1.500. Die syrische Armee verhängte eine Ausgangssperre über Shaddadi und leitete Such- und Festnahmeoperationen ein, bei denen nach offiziellen Angaben 81 Personen wieder gefasst wurden. Weitere Kämpfe und Gefängnisausbrüche wurden auch aus der Stadt Raqqa gemeldet (The Guardian, 20. Jänner 2026).

Die syrische Armee übernahm im Zuge des Waffenstillstands die Kontrolle über das Lager al-Hol, in dem sich Tausende Personen aufhalten, überwiegend Familienangehörige von IS-Mitgliedern (AP News, 25. Jänner 2026). In weiterer Folge übernahm die UNO die Verantwortung für das Campmanagement, konnte jedoch mit 22. Jänner das Lager aus Sicherheitsgründen noch nicht betreten (Reuters, 22. Jänner 2026). Am 12. Februar wird berichtet, dass ein Nebengebäude des Lagers al-Hol, in dem 6.200 nicht-syrische StaatsbürgerInnen mit Verbindungen zum IS untergebracht waren, geräumt worden sei. Wohin die Festgenommenen gebracht wurden, ist unklar (MEE, 12. Februar 2026). Mit Mitte Februar berichten humanitäre, diplomatische und lokale Quellen gegenüber Al Jazeera, dass die Zahl der BewohnerInnen im Hauptlager von al-Hol massiv gesunken ist. Die Angaben wie Personen das Lager verlassen haben seien widersprüchlich. Laut Quellen vor Ort kehrten die meisten SyrerInnen aus al-Hol in ihre Heimstädte zurück, während viele AusländerInnen in die Provinzen Idlib und Aleppo reisten (Al Jazeera, 17. Februar 2026).

Reuters berichtete, dass die USA mit der Überführung von IS-Gefangenen aus Syrien in den Irak begannen. Die ersten Transfers umfassten 150 Personen, weitere Überstellungen – von bis zu 7.000 Gefangenen – wurden in Aussicht gestellt (Reuters, 21. Jänner 2026).

Angriffe des IS haben laut der Nachrichtenplattform Asharq Al-Awsat merklich zugenommen, seitdem die SDF sich aus dem Lager al-Hol zurückgezogen haben. Insbesondere in den Provinzen Raqqa und Deir ez-Zor kam es zu Einzeltäterangriffen von IS-Mitgliedern gegen Sicherheitskräfte (Asharq Al-Awsat, 27. Februar 2026).

Situation in Hasakah

Die SDF kontrollieren weiterhin mehrheitlich kurdisch geprägte Gebiete. Regierungstruppen rückten nicht in diese Regionen ein, insbesondere nicht in die Städte Qamischli und Hasakah im Nordosten Syriens sowie Kobane in der Provinz Aleppo nahe der türkischen Grenze. Hintergrund sind laufende Verhandlungen über die künftige Verwaltung dieser Gebiete und die Rückkehr staatlicher Institutionen. Laut der syrischen Nachrichtenwebseite Enab Baladi bereiten sich beide Seiten auf weiter mögliche Kampfhandlungen vor. Sowohl die SDF als auch regierungsnahe Kräfte verlegten militärische Verstärkungen an die Kontaktlinien südlich von Hasakah, während die SDF ihre Stellungen ausbaute, Patrouillen und Razzien in den Stadtvierteln fortsetzte und ein ziviles Krankenhaus zu einem Militärkrankenhaus umfunktionierte (Enab Baladi, 24. Jänner 2026). The New Arab berichtet am 29. Jänner, dass hunderte bewaffnete irakische Kurden in den zwei Tagen zuvor als Freiwillige in die Provinz Hasakah gereist seien (The New Arab, 29. Jänner 2026). Am 2. Februar berichteten vor Ort anwesende JournalistInnen, dass ein Konvoi von Regierungsfahrzeugen infolge der oben beschriebenen Vereinbarung vom 30. Jänner in die Stadt Hasakah eingefahren sei. (France 24, 2. Februar 2026; Reuters, 2. Februar 2026). Am Tag darauf marschierten die syrischen Regierungstruppen in der Stadt Qamischli ein (Asharq Al-Awsat, 3. Februar 2026). Ab 10. Februar begann die syrische Armee das Kommando in Teilen von Hasakah an die internen syrischen Sicherheitskräfte zu übergeben (Welat, 11. Februar 2026), während zur selben Zeit die SDF sich im Rahmen einer Vereinbarung zwischen den beiden Konfliktparteien von den Frontlinien im Süden der Stadt Hasakah zurückzog und in den Gebieten ihre eigenen internen Sicherheitskräfte (Asaisch) einsetzte (Kurd Press, 11. Februar 2026). Mitte Februar übernahm übernahm der kurdische Funktionär Noureddin Issa per Präsidialerlass das Amt als Gouverneur von Hasakah (The National, 14. Februar 2026). Gleichzeit berichtet das Syrian Observatory for Human Rights (SOHR), dass dutzende Familien die Dörfer des Abdul-Aziz-Gebirges und das südliche Umland von Hasakah aufgrund der katastrophalen humanitären und wirtschaftlichen Bedingungen seit des Abzugs der SDF aus der Region verlassen hätten (SOHR, 16. Februar 2026).

Am 5. Februar zogen sich US-Streitkräfte vom Stützpunkt Al-Shaddadi in der Provinz Hasakah zurück (The New Arab, 5. Februar 2026). Am 21. Februar begann die von den USA geführte Koalition mit der Evakuierung des Militärstützpunkts Qasrak (Shafaq News, 21. Februar 2026).

Anfang März meldet das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UN OCHA), dass weiterhin 116.900 Binnenvertriebene in 165 Gemeinden der Provinzen Aleppo und Hasakah vertrieben sind. Weiters behindert der Ausfall kritischer Infrastruktur die Grundversorgung. Häufige Stromausfälle beeinträchtigen Wasserstationen und medizinische Versorgung. Gleichzeitig wurden einige wichtige Straßenverbindungen zwischen der Stadt Hasakah und den Provinzen Raqqa und Deir ez-Zor nach rund 40 Tagen Sperrung wieder geöffnet (UN OCHA, 8. März 2026, S.1).

Situation in Kobane (auch Ain al-Arab genannt)

Die mehrheitlich von KurdInnen bewohnte Stadt Kobane, die im Norden durch die türkische Grenze und auf allen übrigen Seiten durch regierungsnahe Kräfte eingeschlossen ist und zahlreiche Binnenvertriebene infolge der jüngsten Kämpfe beherbergt, entwickelte sich zu einem humanitären Brennpunkt. Kurdische Kräfte warfen der syrischen Armee vor, die Stadt zu belagern, und AktivistInnen warnten vor einer humanitären Krise aufgrund von Engpässen bei Nahrungsmitteln, Wasser und Strom. Nach der Verlängerung des Waffenstillstands am 24. Jänner wurden zwei humanitäre Korridore eingerichtet und ein humanitärer Konvoi der Vereinten Nationen erreichte die Stadt (DW, 25. Jänner 2026; siehe auch: France 24, 25. Jänner 2026). Die kurdische Nachrichtenseite ANF News berichtet am 5. Februar, dass Kobane seit 17 Tagen belagert sei. Einige Grundnahrungsmittel seien nicht mehr erhältlich und andere würden zur Neige gehen, ebenso Medikamente und medizinisches Material. Das oben erwähnte Abkommen zwischen der Übergangsregierung und den SDF habe die Aufhebung der Belagerung vorgesehen, werde jedoch nicht umgesetzt (ANF News, 5. Februar 2026). Laut kurdischen Medien und NGOs werde Kobane mit Mitte Februar 2026 weiterhin von den Streitkräften der syrischen Übergangsregierung belagert, worunter die Gesundheitsdienste leiden würden. Auch gebe es nur zwei Stunden Strom pro Tag und Belagerung habe zu einem drastischen Preisanstieg von Nahrungsmittel und Heizöl geführt (Kurdistan 24, 11. Februar 2026; siehe auch: STJ, 11. Februar 2026; Kurdistan 24, 15. Februar 2026). In derselben Woche führte ein UN-Team eine Erkundungsmission in der Stadt durch und bestätigte die starke Beeinträchtigung der Grundversorgung durch die bestehende Situation. Waren und Treibstoff würden in die Stadt gelangen, jedoch nicht im benötigten Umfang (UN, 10. Februar 2026). SOHR berichtet am 21. Februar von menschenrechtlichen Verstößen durch Regierungstruppen und verbündete bewaffnete Gruppe in den mehrheitlich kurdischen Gebieten Nordsyriens im ländlichen Raum rund um Kobane. Laut lokalen Quellen sei direkt auf ZivilistInnen geschossen worden und die Leiche eines jungen Mannes zwei Wochen öffentlich liegen gelassen und eine Beerdigung verhindert worden. Außerdem seien die Mobiltelefone und weiteres Eigentum (wie Mähdrescher und Lastwagen) von ZivilistInnen beschlagnahmt worden (SOHR, 21. Februar 2026). Kurdische Nachrichten berichten Ende Februar von der Einleitung des Integrationsprozesses der Inneren Sicherheitskräfte (Asayish) der Region Kobane in das syrische Innenministerium (Kurdistan 24, 27. Februar 2026). Mit 11. März 2026 befindet sich die Stadt Kobane seit über 50 Tagen unter Belagerung. Laut dem Ko-Vorsitzenden der städtischen Gesundheitsbehörde, Ahmad Mahmoud, herrsche ein Mangel an Medikamenten und viele medizinischen Geräte seien ausgefallen (ANHA, 11. März 2026).

Die neuesten Dokumente zum Thema

Folgende Dokumente aus einer Suche nach relevanten Suchbegriffen bieten einen Einblick in aktuelle Geschehnisse: (Weitere Dokumente, sowie die Möglichkeit, die Suche anzupassen, finden Sie unter diesem Suchlink.)

Berücksichtigte Synonyme: autonome administration nord und ostsyrien, autonome administration von nord und ostsyrien, autonome verwaltung nord und ostsyrien, autonome verwaltung von nord und ostsyrien, autonomous administration of north and east syria, democratic federation of northern syria, demokratische föderation nordsyrien, demokratische föderation nordsyriens, demokratische kräfte syriens, dfns, dks, föderation nordsyrien rojava, fds, forze democratiche siriane, kurdisch kontrollierte gebiete, (kurdisch kurdish) areas, (kurdisch kurdish) majority areas, kurdish controlled areas, kurdish controlled territories, kurdish self administration, kurdistān as sūriyya, kurdistan as suriyya, qasad, qsd, quwwat suriya al dimuqratiya, rojavaya kurdistanê, rojavaya kurdistane, sanes, sdf controlled areas, selbstverwaltung in nordostsyrien, selbstverwaltung in nordostsyrien rojava, self administration in northeast syria, syrian democratic forces, von sdf kontrollierte gebiete, von ypg kontrollierte gebiete, westkurdistan, ypg controlled areas
  • Gouvernement Deir ez-Zor: Bericht zur humanitären Lage (Stand August 2026)

    Northeast Syria Needs Update; Deir-ez-Zor Governorate Profile; August 2026; Syria (Periodischer Bericht, Englisch)

    • = = FACTSHEET Context & Rationale On 30 January 2026, the Democratic Autonomous Administration of North and East Syria (DAANES) and the Government of Syria entered into a ceasefire agreement and initiated the formalised integration of governance structures in the governorates of Al- Hasakeh, Deir-ez-Zor, and Ar-Raqqa, in addition to the Ain-al-Arab district of Aleppo.
  • Gouvernement al-Raqqa: Bericht zur humanitären Lage (Stand August 2026)

    Northeast Syria Needs Update: Ar-Raqqa Governorate Profile, August 2026; Syria (Periodischer Bericht, Englisch)

    • = = FACTSHEET Context & Rationale On 30 January 2026, the Democratic Autonomous Administration of North and East Syria (DAANES) and the Government of Syria entered into a ceasefire agreement and initiated the formalised integration of governance structures in the governorates of Al- Hasakeh, Deir-ez-Zor, and Ar-Raqqa, in addition to the Ain-al-Arab district of Aleppo. […] UXO contamination16 was generally limited across the governorate, although important pockets remained in Ein Issa (46%) and Tel Abiad (15%), both located on the border with Ain-al-Arab, where tensions continue to be heightened between the Syrian Democratic Forces (SDF) and Government of Syria forces. 6NORTHEAST SYRIA NEEDS UPDATE | AR-RAQQA Accountability to Affected People (AAP) Households’
  • Nordostsyrien: Bericht zur humanitären Lage (Stand August 2026)

    Northeast Syria Needs Update: Ar-Raqqa Governorate Profile; August 2026; Syria (Periodischer Bericht, Englisch)

    • = = FACTSHEET Context & Rationale On 30 January 2026, the Democratic Autonomous Administration of North and East Syria (DAANES) and the Government of Syria entered into a ceasefire agreement and initiated the formalised integration of governance structures in the governorates of Al- Hasakeh, Deir-ez-Zor, and Ar-Raqqa, in addition to the Ain-al-Arab district of Aleppo.
  • Gouvernement al-Hasaka : Bericht zur humanitären Lage (Stand August 2026)

    Northeast Syria Needs Update: Al-Hasakeh Governorate Profile; August 2026; Syria (Periodischer Bericht, Englisch)

    • = = FACTSHEET Context & Rationale On 30 January 2026, the Democratic Autonomous Administration of North and East Syria (DAANES) and the Government of Syria entered into a ceasefire agreement and initiated the formalised integration of governance structures in the governorates of Al- Hasakeh, Deir-ez-Zor, and Ar-Raqqa, in addition to the Ain-al-Arab district of Aleppo.
  • Bericht zu Sicherheitslage und Risikoprofilen im Norden und Nordosten 

    Syrie : situation sécuritaire et profils à risque dans le nord et le nord-est (Spezieller Bericht oder Analyse, Französisch)

    • and Kurdish areas, 12 mars 2026: https://www.ecoi.net/en/document/2137888.html 47 EUAA, décembre 2025, op.cit., p.42. 48 Etana, 9 juin 2026, op.cit. 49 La personne de contact A est un journaliste freelance avec une excellente connaissance des régions kurdes. […] La 80 HRC, 12 mars 2026, op.cit., p.16. 81 Syrian Network for Human Rights (SNHR), Child Recruitment in SDF -Controlled Areas: Legal Framework and Documented Practices, 14 janvier 2026: https://snhr.org/blog/2026/01/14/child -recruitment-in-sdf- controlled-areas-legal-framework-and-documented-practices/ 82 CGRS-CEDOCA, 19 mai 2026, op.cit., p.24. 83 Syria Direct, Child recruitment persists […] despite SDF-Damascus integration agreement, 17 juin 2026: https://syriadirect.org/child -recruitment-persists-despite-sdf-damascus-integration-agreement/ 84 Selon le courriel envoyé à l’OSAR le 17 juin 2026 par la personne de contact A. […] https://snhr.org/blog/2026/01/14/child-recruitment-in-sdf-controlled-areas-legal-framework-and-documented-practices/ [https://snhr.org/blog/2026/01/14/child-recruitment-in-sdf-controlled-areas-legal-framework-and-documented-practices/] https://snhr.org/blog/2026/01/14/child-recruitment-in-sdf-controlled-areas-legal-framework-and-documented-practices/ [https://snhr.org/blog/2026/01/14/child-recruitment-in-sdf-controlled-areas-legal-framework-and-documented-practices […] https://www.theguardian.com/commentisfree/2026/jan/22/revolutionary-women-rojava-grave-danger-syria [https://www.theguardian.com/commentisfree/2026/jan/22/revolutionary-women-rojava-grave-danger-syria] https://www.theguardian.com/commentisfree/2026/jan/22/revolutionary-women-rojava-grave-danger-syria [https://www.theguardian.com/commentisfree/2026/jan/22/revolutionary-women-rojava-grave-danger-syria
  • Update zu Rückkehr nach Syrien aus benachbarten Ländern (Berichtszeitraum April bis Mai 2026)

    Returns to Syria; Regional Update - (April - May 2026) (Periodischer Bericht, Englisch)

    • Some Syrian Kurdish refugees in the Kurdistan Region of Iraq (KR-I) continue to watch developments in north-east Syria, including the Syrian Democratic Forces (SDF)–Syrian Army agreement and discussions on nationality restoration which may influence decisions around return.
  • Bericht von CSW und CSW-Nigeria zu Verstößen gegen Religionsfreiheit 

    54th session of the Universal Periodic Review - Syrian Arab Republic (Spezieller Bericht oder Analyse, Englisch)

    • However, following the takeover by HTS and a major offensive in early 2026 in which the Kurdish Syrian Democratic Forces (SDF) in the northeast ceded much of their territories to Damascus, the central transitional government now holds formal control over most of the country. 8. Since the takeover, HTS has also given repeated assurances of protection and inclusion to religious communities. […] The administration agreed to a 180-day suspension of the imposition of US sanctions under the Caesar Syria Civilian Protection Act,7 amid reports that Syria would be joining the Global Coalition to Defeat ISIS,8 and would move forward with a plan to integrate the Kurdish-led SDF into the Syrian army. 11.
  • Nordosten: Kurzer Überblick über militärische und politische Entwicklungen

    Brief: Recent developments in north-east Syria (Spezieller Bericht oder Analyse, Englisch)

    • Persistent fuel shortages generated near-daily protests across both Arab and Kurdish communities and created an unusual point of shared grievance against state authorities. === Damascus-SDF Security Integration === The gradual incorporation of the Syrian Democratic Forces (SDF) into national military structures continued to advance in recent weeks broadly in line with the existing implementation […] June witnessed some of the clearest operational steps in the merger process to date, with the Syrian army’s 60th Division beginning to absorb former SDF personnel and the establishment of four new brigades composed of former SDF fighters. […] The issue reflects the political and ideological gulf between interim authorities and the SDF over issues such as the involvement of women in security forces (and particularly military units). […] Detainee exchanges have remained one of the least contentious aspects of negotiations between Damascus and the SDF, with June witnessing further incremental progress despite persistent irregularities. […] Al-Hilali announced the release of 28 female SDF fighters, bringing cumulative releases to more than 1,200, followed by roughly 50 additional SDF-affiliated detainees released from Aleppo later in the month. === Political & Humanitarian Developments === The visible return of Syrian state symbols across north-east Syria has generated occasional frictions.Asayish positions began raising the Syrian
  • Bericht zu sicherheitsbezogenen Entwicklungen im Juni 2026

    Syria; Monthly Security Overview; June 2026; A State Consolidating Its Institutions as the Ground Beneath Civilians Narrows (Periodischer Bericht, Englisch)

    • This is a high-tempo, low-lethality posture of arrests, seizures, cordon operations and checkpoints that reflects genuine consolidation, including the integration of four SDF brigades into the national armed forces and the release of approximately 1,300 SDF-affiliated detainees. But high state activity is not the same as improving security. […] The enabling conditions are structural: Ar-Raqqa’s police force is reported at roughly a fifth of required strength after the government’s rapid expansion into former SDF territory stretched a security apparatus that lacked the personnel to hold it. On current indicators the group is reconstituting rather than resurging. Operational implications. […] This is a posture of arrests, cordon and search operations, checkpoints and judicial enforcement, and it represents genuine institutional consolidation, including the integration of four SDF brigades onto the national payroll, the release of approximately 1,300 SDF-affiliated detainees, and a three-month counter-terrorism campaign that produced 235 arrests. […] The same rapid expansion into former SDF territory that produced these consolidation metrics stretched the apparatus beyond its trained personnel base, and it is precisely in the resulting gaps that the Islamic State has reconstituted. Operational implications.
  • Anfragebeantwortung der Staatendokumentation zu Syrien: Selbstverteidigungspflicht in den DAANES-Gebiet, Übergriffe auf Kurden in Derik

    Anfragebeantwortung der Staatendokumentation zu Syrien: Selbstverteidigungspflicht in den DAANES-Gebiet, Übergriffe auf Kurden in Derik (Anfragebeantwortung, Deutsch)

    • Anfragebeantwortung der Staatendokumentation zu Syrien: Selbstverteidigungspflicht in den DAANES-Gebiet, Übergriffe auf Kurden in Derik
    • Anfragebeantwortung der Staatendokumentation zu Syrien: Selbstverteidigungspflicht in den DAANES-Gebiet, Übergriffe auf Kurden in Derik
    • Anfragebeantwortung der Staatendokumentation zu Syrien: Selbstverteidigungspflicht in den DAANES-Gebiet, Übergriffe auf Kurden in Derik
    • Zusammenfassung: Gemäß den nachfolgend zitierten Quellen wurde die Selbstverteidigungspflicht in den nach wie vor von den Syrischen Demokratischen Kräften (Syrian Democratic Forces - SDF) kontrollierten Gebieten seit Ende der Kampfhandlungen im Jänner 2026 gestoppt, obwohl sie formal noch in Kraft ist. […] Einzelquellen: Der österreichische Experte für Kurdenfragen, Thomas Schmidinger, schreibt im von der Staatendokumentation in Auftrag gegebenen Themenbericht im Juli 2026, dass in einigen Regionen der Demokratischen Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien (Democratic Autonomous Administration of North and East SyriaDAANES) seit 2018 eine Wehrpflicht gilt, die durch das im Juni 2019 […] Precisely, they had to sign a formal declaration known as waraqat taswiya (Arabic: ورقة تسوية – settlement agreement), committing them to permanently relinquishing the use of arms, where the legal implications of this declaration for individuals who later relocate to SDF-controlled areas have not been clarified by either party, and no official framework governing their ongoing status has been […] Clashes between SDF and STG forces continued, and the SDF had to retreat from most areas under its control (Rojava Information Center, 2026a). […] By the end of the month the clashes spread to nearby fronts like the Tishrin Dam The North East Syria still a divided area, there is several actors who still play a role in that area: * Syrian Democratic Forces (SDF) / Autonomous Administration of North and East Syria (AANES, "Rojava"): control most of the Kurdish-majority and multiethnic areas across much of northeastern Syria (Hasakah, Raqqa
Hier klicken für alle 197 gefundenen Dokumente