Hintergrundinformationen

Im Jänner 2026 eskalierte der Konflikt zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch geführten Syrian Democratic Forces (SDF). Auslöser waren das Auslaufen einer von der Übergangsregierung gesetzten Frist zur Integration der SDF in staatliche Strukturen sowie das erklärte Ziel der Regierung, die vollständige territoriale Kontrolle über den Nordosten Syriens wiederzuerlangen (DW, 20. Jänner 2026).

Kämpfe in Aleppo und Vertreibung der Zivilbevölkerung

Anfang Jänner kam es in den überwiegend kurdisch bewohnten Stadtteilen Scheich Maqsoud und Aschrafieh in Aleppo zu intensiven Kämpfen zwischen Regierungstruppen, regierungsnahen Milizen und SDF-nahen Kräften (MEI, 13. Jänner 2026). Am 10. Jänner wurden kurdische Polizeikräfte aus dem letzten verbliebenen kurdischen Stadtviertel abgezogen und Truppen der syrischen Übergangsregierung übernahmen die Kontrolle der gesamten Stadt Aleppo. Mehrere Tausend KurdInnen flohen aus der Stadt nach Afrin sowie in die kurdisch kontrollierten Gebiete östlich des Euphrat (Schmidinger, 23. Jänner 2026). Mit Ende Jänner hatte sich die Lage in den zuvor umkämpften Stadtteilen stabilisiert. 90 Prozent der Vertriebenen seien zurückgekehrt und die zerstörte Infrastruktur würde repariert werden. Eine anhaltende Herausforderung in der Stadt sowie im Umfeld von Aleppo sind die von SDF-Kämpfern zurückgelassenen improvisierten Sprengsätze (IEDs) (MEI, 29. Jänner 2026).

Ausweitung der Offensive im Nordosten Syriens und Unterstützung der Übergangsregierung durch arabische Stämme

Am 16. Jänner kündigte das Übergangsministerium für Verteidigung eine Operation zur Einnahme von Deir Hafer und Maskana an, Teile der letzten von den SDF gehaltenen Gebieten im Osten der Provinz Aleppo. Innerhalb von weniger als 24 Stunden übernahmen regierungsnahe Kräfte die Kontrolle über beide Orte und weiteten ihre Offensive auf Gebiete der Provinz Raqqa sowie auf weitere SDF-kontrollierte Regionen im Nordosten Syriens aus. Am 17. Jänner starteten regierungsnahe Kräfte, darunter Einheiten des Verteidigungs- und Innenministeriums sowie verbündete Stammesmilizen, eine Offensive aus den Richtungen Raqqa und Deir Ezzor. Bis zum Ende desselben Tages fiel die Region Al-Schamiyeh im Westen der Provinz Raqqa, und kurz darauf begannen regierungsnahe Kräfte mit dem Vorrücken in die Stadt Raqqa. In der Provinz Deir Ezzor griffen Stammeskämpfer SDF-Stellungen an, noch bevor die Kräfte der Übergangsregierung eintrafen. Der rasche Vormarsch wurde durch erhebliche Schwächungen der SDF infolge von Desertionen sowie durch die Unterstützung einflussreicher arabischer Stämme für die Übergangsbehörden begünstigt. Mit Ausnahme von Al-Shaddadeh geriet auch ein Großteil des südlichen Umlands der Provinz Hasakah unter die Kontrolle der Übergangsregierung (Etana Syria, 20. Jänner 2026; siehe auch: Schmidinger, 23. Jänner 2026).

Laut dem Syrienexperten Charles Lister wurden im Zuge der Offensive vereinzelt Straftaten von Regierungstruppen wie auch den kurdischen Milizionären begangen. Es gebe bestätigte Fälle von Leichenschändung, der Verwüstung eines SDF-Friedhofs und dem Einsatz ungelenkter Munition in zivilen Gebieten durch die syrische Armee. Gleichzeitig werden kurdische Kämpfer beschuldigt durch Scharfschützenfeuer fast 20 ZivilistInnen getötet und mehrere außergerichtliche Hinrichtungen durchgeführt zu haben (MEI, 29. Jänner 2026).

Waffenstillstand und weitere Übereinkommen

Am 18. Jänner einigten sich die Vertreter der Übergangsregierung und der SDF auf einen Waffenstillstand, dem jedoch Kampfhandlungen folgten (Al Jazeera, 20. Jänner 2026). Am 24. Jänner wurde der Waffenstillstand um weitere 15 Tage verlängert, mit der Aufforderung an die SDF, die Waffen niederzulegen und einen Plan zur Integration in die syrische Armee vorzulegen (Reuters, 24. Jänner 2026). Auch während dieses vereinbarten Waffenstillstands kam es zu gegenseitigen Angriffen (Der Standard, 26. Jänner 2026; The National, 29. Jänner 2026). Am 29. Januar führten syrische Militärdrohnen zum Beispiel Angriffe auf Stellungen der SDF im Umland des Unterbezirks Al Qahtaniyah in der Provinz Hasakah durch (Long War Journal, 29. Jänner 2026). Am 30. Jänner einigten sich die beiden Seiten auf eine umfassende Vereinbarung zur schrittweisen Integration der militärischen und zivilen Institutionen der Kurden in den Staat (France 24, 2. Februar 2026; siehe auch: Reuters, 2. Februar 2026). In einem am 16. Februar veröffentlichten Rundschreiben setzte das syrische Innenministerium den Mitgliedern der SDF eine Frist bis Ende Februar 2026, um ihren Status zu legalisieren und ihre Waffen abzulegen. Dies sei in Registrierungszentren in den Provinzen Aleppo, Idlib, Deir ez-Zor und Raqqa möglich (The New Arab, 16. Februar 2026). Zur selben Zeit berichtet The New Arab, dass die SDF im Rahmen eines Waffenstillstandsabkommens in vier Brigaden umstrukturiert werden, von denen eine um die Stadt Kobane und die drei anderen im Nordosten Syriens stationiert sein werden (The New Arab, 14. Februar 2026). Am 21. Februar berichten Staatsmedien von der Ernennung von Brigadegeneral Ziad Al-Ayesh zum Präsidialbeauftragten mit dem Auftrag das Abkommen vom 29. Jänner mit den SDF umzusetzen und den Integrationsprozess zu überwachen (Rudaw, 21. Februar 2026). Im März ernennt das syrische Verteidigungsministerium Sipan Hamo, Kommandeur der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) zum stellvertretenden Verteidigungsminister für die östlichen Gebiete des Landes (Reuters, 10. März 2026). Ebenfalls im März starten die Übergangsregierung und die SDF im Rahmen ihrer Vereinbarung vom 29. Jänner einen Austausch ihrer jeweiligen Gefangenen (Rudaw, 10. März 2026). Auch im Rahmen der Vereinbarung melden syrische Staatsmedien die Organisation der Rückkehr von Hunderten vertriebenen Familien in die Stadt Afrin (Rudaw, 9. März 2026; siehe auch: ANF News, 10. März 2026).

Kontrolle über Haftanstalten und IS-Gefangene

In Folge der beschriebenen Kämpfe entkamen mutmaßliche Angehörige des Islamischen Staates (IS) aus einem Gefängnis in Schaddadi. Während die syrische Regierung von etwa 120 entflohenen Häftlingen sprach, bezifferte die SDF die Zahl der Entflohenen mit 1.500. Die syrische Armee verhängte eine Ausgangssperre über Shaddadi und leitete Such- und Festnahmeoperationen ein, bei denen nach offiziellen Angaben 81 Personen wieder gefasst wurden. Weitere Kämpfe und Gefängnisausbrüche wurden auch aus der Stadt Raqqa gemeldet (The Guardian, 20. Jänner 2026).

Die syrische Armee übernahm im Zuge des Waffenstillstands die Kontrolle über das Lager al-Hol, in dem sich Tausende Personen aufhalten, überwiegend Familienangehörige von IS-Mitgliedern (AP News, 25. Jänner 2026). In weiterer Folge übernahm die UNO die Verantwortung für das Campmanagement, konnte jedoch mit 22. Jänner das Lager aus Sicherheitsgründen noch nicht betreten (Reuters, 22. Jänner 2026). Am 12. Februar wird berichtet, dass ein Nebengebäude des Lagers al-Hol, in dem 6.200 nicht-syrische StaatsbürgerInnen mit Verbindungen zum IS untergebracht waren, geräumt worden sei. Wohin die Festgenommenen gebracht wurden, ist unklar (MEE, 12. Februar 2026). Mit Mitte Februar berichten humanitäre, diplomatische und lokale Quellen gegenüber Al Jazeera, dass die Zahl der BewohnerInnen im Hauptlager von al-Hol massiv gesunken ist. Die Angaben wie Personen das Lager verlassen haben seien widersprüchlich. Laut Quellen vor Ort kehrten die meisten SyrerInnen aus al-Hol in ihre Heimstädte zurück, während viele AusländerInnen in die Provinzen Idlib und Aleppo reisten (Al Jazeera, 17. Februar 2026).

Reuters berichtete, dass die USA mit der Überführung von IS-Gefangenen aus Syrien in den Irak begannen. Die ersten Transfers umfassten 150 Personen, weitere Überstellungen – von bis zu 7.000 Gefangenen – wurden in Aussicht gestellt (Reuters, 21. Jänner 2026).

Angriffe des IS haben laut der Nachrichtenplattform Asharq Al-Awsat merklich zugenommen, seitdem die SDF sich aus dem Lager al-Hol zurückgezogen haben. Insbesondere in den Provinzen Raqqa und Deir ez-Zor kam es zu Einzeltäterangriffen von IS-Mitgliedern gegen Sicherheitskräfte (Asharq Al-Awsat, 27. Februar 2026).

Situation in Hasakah

Die SDF kontrollieren weiterhin mehrheitlich kurdisch geprägte Gebiete. Regierungstruppen rückten nicht in diese Regionen ein, insbesondere nicht in die Städte Qamischli und Hasakah im Nordosten Syriens sowie Kobane in der Provinz Aleppo nahe der türkischen Grenze. Hintergrund sind laufende Verhandlungen über die künftige Verwaltung dieser Gebiete und die Rückkehr staatlicher Institutionen. Laut der syrischen Nachrichtenwebseite Enab Baladi bereiten sich beide Seiten auf weiter mögliche Kampfhandlungen vor. Sowohl die SDF als auch regierungsnahe Kräfte verlegten militärische Verstärkungen an die Kontaktlinien südlich von Hasakah, während die SDF ihre Stellungen ausbaute, Patrouillen und Razzien in den Stadtvierteln fortsetzte und ein ziviles Krankenhaus zu einem Militärkrankenhaus umfunktionierte (Enab Baladi, 24. Jänner 2026). The New Arab berichtet am 29. Jänner, dass hunderte bewaffnete irakische Kurden in den zwei Tagen zuvor als Freiwillige in die Provinz Hasakah gereist seien (The New Arab, 29. Jänner 2026). Am 2. Februar berichteten vor Ort anwesende JournalistInnen, dass ein Konvoi von Regierungsfahrzeugen infolge der oben beschriebenen Vereinbarung vom 30. Jänner in die Stadt Hasakah eingefahren sei. (France 24, 2. Februar 2026; Reuters, 2. Februar 2026). Am Tag darauf marschierten die syrischen Regierungstruppen in der Stadt Qamischli ein (Asharq Al-Awsat, 3. Februar 2026). Ab 10. Februar begann die syrische Armee das Kommando in Teilen von Hasakah an die internen syrischen Sicherheitskräfte zu übergeben (Welat, 11. Februar 2026), während zur selben Zeit die SDF sich im Rahmen einer Vereinbarung zwischen den beiden Konfliktparteien von den Frontlinien im Süden der Stadt Hasakah zurückzog und in den Gebieten ihre eigenen internen Sicherheitskräfte (Asaisch) einsetzte (Kurd Press, 11. Februar 2026). Mitte Februar übernahm übernahm der kurdische Funktionär Noureddin Issa per Präsidialerlass das Amt als Gouverneur von Hasakah (The National, 14. Februar 2026). Gleichzeit berichtet das Syrian Observatory for Human Rights (SOHR), dass dutzende Familien die Dörfer des Abdul-Aziz-Gebirges und das südliche Umland von Hasakah aufgrund der katastrophalen humanitären und wirtschaftlichen Bedingungen seit des Abzugs der SDF aus der Region verlassen hätten (SOHR, 16. Februar 2026).

Am 5. Februar zogen sich US-Streitkräfte vom Stützpunkt Al-Shaddadi in der Provinz Hasakah zurück (The New Arab, 5. Februar 2026). Am 21. Februar begann die von den USA geführte Koalition mit der Evakuierung des Militärstützpunkts Qasrak (Shafaq News, 21. Februar 2026).

Anfang März meldet das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UN OCHA), dass weiterhin 116.900 Binnenvertriebene in 165 Gemeinden der Provinzen Aleppo und Hasakah vertrieben sind. Weiters behindert der Ausfall kritischer Infrastruktur die Grundversorgung. Häufige Stromausfälle beeinträchtigen Wasserstationen und medizinische Versorgung. Gleichzeitig wurden einige wichtige Straßenverbindungen zwischen der Stadt Hasakah und den Provinzen Raqqa und Deir ez-Zor nach rund 40 Tagen Sperrung wieder geöffnet (UN OCHA, 8. März 2026, S.1).

Situation in Kobane (auch Ain al-Arab genannt)

Die mehrheitlich von KurdInnen bewohnte Stadt Kobane, die im Norden durch die türkische Grenze und auf allen übrigen Seiten durch regierungsnahe Kräfte eingeschlossen ist und zahlreiche Binnenvertriebene infolge der jüngsten Kämpfe beherbergt, entwickelte sich zu einem humanitären Brennpunkt. Kurdische Kräfte warfen der syrischen Armee vor, die Stadt zu belagern, und AktivistInnen warnten vor einer humanitären Krise aufgrund von Engpässen bei Nahrungsmitteln, Wasser und Strom. Nach der Verlängerung des Waffenstillstands am 24. Jänner wurden zwei humanitäre Korridore eingerichtet und ein humanitärer Konvoi der Vereinten Nationen erreichte die Stadt (DW, 25. Jänner 2026; siehe auch: France 24, 25. Jänner 2026). Die kurdische Nachrichtenseite ANF News berichtet am 5. Februar, dass Kobane seit 17 Tagen belagert sei. Einige Grundnahrungsmittel seien nicht mehr erhältlich und andere würden zur Neige gehen, ebenso Medikamente und medizinisches Material. Das oben erwähnte Abkommen zwischen der Übergangsregierung und den SDF habe die Aufhebung der Belagerung vorgesehen, werde jedoch nicht umgesetzt (ANF News, 5. Februar 2026). Laut kurdischen Medien und NGOs werde Kobane mit Mitte Februar 2026 weiterhin von den Streitkräften der syrischen Übergangsregierung belagert, worunter die Gesundheitsdienste leiden würden. Auch gebe es nur zwei Stunden Strom pro Tag und Belagerung habe zu einem drastischen Preisanstieg von Nahrungsmittel und Heizöl geführt (Kurdistan 24, 11. Februar 2026; siehe auch: STJ, 11. Februar 2026; Kurdistan 24, 15. Februar 2026). In derselben Woche führte ein UN-Team eine Erkundungsmission in der Stadt durch und bestätigte die starke Beeinträchtigung der Grundversorgung durch die bestehende Situation. Waren und Treibstoff würden in die Stadt gelangen, jedoch nicht im benötigten Umfang (UN, 10. Februar 2026). SOHR berichtet am 21. Februar von menschenrechtlichen Verstößen durch Regierungstruppen und verbündete bewaffnete Gruppe in den mehrheitlich kurdischen Gebieten Nordsyriens im ländlichen Raum rund um Kobane. Laut lokalen Quellen sei direkt auf ZivilistInnen geschossen worden und die Leiche eines jungen Mannes zwei Wochen öffentlich liegen gelassen und eine Beerdigung verhindert worden. Außerdem seien die Mobiltelefone und weiteres Eigentum (wie Mähdrescher und Lastwagen) von ZivilistInnen beschlagnahmt worden (SOHR, 21. Februar 2026). Kurdische Nachrichten berichten Ende Februar von der Einleitung des Integrationsprozesses der Inneren Sicherheitskräfte (Asayish) der Region Kobane in das syrische Innenministerium (Kurdistan 24, 27. Februar 2026). Mit 11. März 2026 befindet sich die Stadt Kobane seit über 50 Tagen unter Belagerung. Laut dem Ko-Vorsitzenden der städtischen Gesundheitsbehörde, Ahmad Mahmoud, herrsche ein Mangel an Medikamenten und viele medizinischen Geräte seien ausgefallen (ANHA, 11. März 2026).

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Berücksichtigte Synonyme: autonome administration nord und ostsyrien, autonome administration von nord und ostsyrien, autonome verwaltung nord und ostsyrien, autonome verwaltung von nord und ostsyrien, autonomous administration of north and east syria, democratic federation of northern syria, demokratische föderation nordsyrien, demokratische föderation nordsyriens, demokratische kräfte syriens, dfns, dks, föderation nordsyrien rojava, fds, forze democratiche siriane, kurdisch kontrollierte gebiete, (kurdisch kurdish) areas, (kurdisch kurdish) majority areas, kurdish controlled areas, kurdish controlled territories, kurdish self administration, kurdistān as sūriyya, kurdistan as suriyya, qasad, qsd, quwwat suriya al dimuqratiya, rojavaya kurdistanê, rojavaya kurdistane, sanes, sdf controlled areas, selbstverwaltung in nordostsyrien, selbstverwaltung in nordostsyrien rojava, self administration in northeast syria, syrian democratic forces, von sdf kontrollierte gebiete, von ypg kontrollierte gebiete, westkurdistan, ypg controlled areas
  • Informationsblatt zur humanitären Lage (Mai 2026) 

    Humanitarian Situation Monitoring (HSM); May 2026; Syria (Periodischer Bericht, Englisch)

    • WASH vulnerabilities were further exacerbated by years of conflict-related damage to water infrastructure and delays in rehabilitation during the ongoing transition of administrative control from the SDF to the Government of Syria. […] Health concerns were particularly pronounced in communities affected by active conflict, including Quneitra and As-Sweida, as well as in the northeastern governorates of Al-Hasakeh, Ar-Raqqa, and Deir-ez-Zor, where the ongoing transition of administrative control from the SDF to the Government of Syria has disrupted the provision of health services. 4HUMANITARIAN SITUATION MONITORING (HSM) | Syria […] WASH needs were particularly acute in Deir-ez-Zor and Al-Hasakeh, where years of conflict-related infrastructure damage, prolonged drought, recent flooding, and delays in rehabilitation linked to the ongoing transition from SDF to government control have contributed to persistent water shortages and service disruptions. […] However, Al-Hasakeh was a notable exception, with KIs in 35% of communities reporting inter-group tensions amid the ongoing transition from SDF to Government of Syria control, with ethnic, religious, and political differences cited as the primary drivers. Shelter concerns were driven primarily by affordability rather than physical damage.
  • Nordosten: Kurzer Überblick über militärische und politische Entwicklungen

    BRIEF: Recent developments in north-east Syria (Spezieller Bericht oder Analyse, Englisch)

    • The past month has been characterized largely by continuity in Syria’s north-east, with the slow, though generally forward-moving, progress of integrating Syrian Democratic Forces (SDF) personnel under the interim Ministry of Defense. […] [IMG | SOURCE: https://cdn.etanasyria.org/file/2026/06/Military-Developments-in-North-East-Syria-768x607.webp] [https://cdn.etanasyria.org/file/2026/06/Military-Developments-in-North-East-Syria-scaled.webp] === Damascus-SDF Security Integration === Integration efforts between the Syrian Democratic Forces (SDF) and Damascus have continued to progress in the same plodding but overall progressive […] Although coordination has continued to expand since January, the SDF continues to exercise substantial independent military and security authority throughout the region. […] Interim authorities released approximately 250 SDF-affiliated detainees during the first week of May, followed by an additional 88 detainees later in the month. […] SDF supporters subsequently removed and destroyed replacement signs on multiple occasions, while Asayish personnel responsible for securing the compounds largely refrained from intervening.
  • Bericht zur Lage in Nordostsyrien (ehemaliges Gebiet der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (DAANES); Abkommen zwischen syrischer Regierung und Demokratischen Kräften Syriens (SDF) im Jänner 2026 und Auswirkungen auf DAANES; Einbindung kurdischer Streitkräfte in das Verteidigungsministerium; aktueller Stand der Einbindung von DAANES-Einrichtungen in die syrische Regierung)

    Syrië; De situatie in Noordoost-Syrië (voormalig DAANES-gebied) (Spezieller Bericht oder Analyse, Niederländisch)

    • Syrië; De situatie in Noordoost-Syrië (voormalig DAANES-gebied)
    • Bericht zur Lage in Nordostsyrien (ehemaliges Gebiet der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (DAANES); Abkommen zwischen syrischer Regierung und Demokratischen Kräften Syriens (SDF) im Jänner 2026 und Auswirkungen auf DAANES; Einbindung kurdischer Streitkräfte in das Verteidigungsministerium; aktueller Stand der Einbindung von DAANES-Einrichtungen in die syrische Regierung)
    • Report on the situation in north-eastern Syria (former area of the Democratic Autonomous Administration of North and East Syria; agreement between the Syrian government and Syrian Democratic Forces (SDF) in January 2026 and impact on DAANES; inclusion of Kurdish armed forces in the ministry of defence; current state of integration of DAANES institutions into the Syrian government)
    • Democratic Forces (SDF) and Damascus on 30 January 2026. […] De situatie in Noordoost-Syrië (voormalig DAANES-gebied) 18 mei 2026 Pagina 5 van 40 CG – 807a N Lijst van afkortingen ACLED Armed Conflict Location & Event Data Project CENTCOM United States Central Command DAANES Democratic Autonomous Administration of North and East Syria DG ECHO Directorate-General for Civil Protection and Humanitarian Aid Operations ERCC Emergency Response Coordination […] De situatie in Noordoost-Syrië (voormalig DAANES-gebied) 18 mei 2026 Pagina 6 van 40 CG – 807a N Inleiding Deze COI Focus onderzoekt de actuele politieke en militaire transitie in de voormalige regio van de Democratic Autonomous Administration of North and East Syria (DAANES), gelegen in het noordoosten van Syrië, na de val van het Assad-regime. […] ISIS prisons continue to be protected by the Syrian Democratic Forces (SDF). […] /dGFnOnJldXRlcnMuY29tLDIwMjY6bmV3c21sX1JDMjJMSkFFS1FXWg [https://www.reutersconnect.com/item/syrian-democratic-forces-withdraw-from-the-front-lines/dGFnOnJldXRlcnMuY29tLDIwMjY6bmV3c21sX1JDMjJMSkFFS1FXWg] https://www.reutersconnect.com/item/syrian-democratic-forces-withdraw-from-the-front-lines/dGFnOnJldXRlcnMuY29tLDIwMjY6bmV3c21sX1JDMjJMSkFFS1FXWg [https://www.reutersconnect.com/item/syrian-democratic-forces-withdraw-from-the-front-lines
  • Nordosten: Kurzer Überblick über militärische und politische Entwicklungen

    BRIEF: Recent developments in north-east Syria (Spezieller Bericht oder Analyse, Englisch)

    • Despite continued setbacks and signs of local resistance, the last month saw tangible steps towards incorporating Syrian Democratic Forces (SDF) units into the Syrian army. […] Despite tangible signs of progress, overt resistance to the integration roadmap has grown louder within some rejectionist factions of the SDF, overwhelmingly centered in Hasakeh province. […] The widening gap between developments on the ground and political acceptance of these changes raises the risk of serious political rifts within the SDF or even conflict between the interim government and Kurdish splinter groups, although any future conflagration is likely to be limited and highly local. […] [IMG | SOURCE: https://cdn.etanasyria.org/file/2026/05/Military-Developments-in-North-East-Syria-768x607.webp] [https://cdn.etanasyria.org/file/2026/05/Military-Developments-in-North-East-Syria-scaled.webp] === Damascus-SDF Security Integration === A significant milestone has been reached in recent weeks with the formal incorporation of Syrian Democratic Forces (SDF) units into Syrian military […] Progress on the detainee file remains one of the most hopeful areas of the integration roadmap, with multiple large-scale prisoner exchanges conducted in April that culminated in the near-complete transfer of SDF detention facilities to the interim Ministry of Interior by late April.
  • Bericht zu Rückkehrdynamiken, Reintegration und Schutzrisiken, die geflüchtete Rückkehrer·innen, zurückgekehrte Binnenvertriebene und die Aufnahmegesellschaft betreffen

    Syria: Protection and Reintegration Insights; Voices of returnees and host communities across Syria (January - March 2026) (Spezieller Bericht oder Analyse, Englisch)

    • Armed confrontations between Syrian forces and the Syrian Democratic Forces (SDF) escalated in early January in parts of Aleppo city before spreading to Raqqa and Al-Hasakeh, resulting in civilian casualties and the displacement of over 190,000 people, primarily to Qamishli and Al-Malakiyeh.
  • Anhaltende Menschenrechtsverletzungen in mehreren Landesteilen, darunter Tötungen, Verschwindenlassen, willkürliche Inhaftierungen, Einschüchterungen und Bewegungseinschränkungen; weiters wurden seit dem Sturz der Assad-Regierung mehrere Personen von israelischen Kräften festgenommen und in Gefängnisse am von Israel besetzten syrischen Golan gebracht

    Human rights update on Syria (Appell oder Pressemitteilung, Englisch)

    • During the five-day visit, our colleagues were also informed that three mass graves had been uncovered in Al-Hassakeh last month, including one inside a former detention facility operated by Syrian Democratic Forces (SDF). […] Our team also heard testimonies from families of disappeared people, including children and women, who reported loved ones having disappeared while being detained by SDF or international coalition forces. The coalition says it transferred 7,000 detainees to Iraq, around half of them Syrians, in January 2026. We fear that many of them have no access to families or legal representation.
  • Bericht zur Menschenrechtslage (Berichtszeitraum 2025)

    The State of the World's Human Rights; Syria 2025 (Periodischer Bericht, Englisch)

    • Arbitrary detention continued to be used by the government and by the Syrian Democratic Forces (SDF) in north-eastern Syria. More than 30,000 people in SDF custody continued to be subjected to human rights violations. Government forces, government-backed forces and militia members unlawfully killed people from the Alawite minority and extrajudicially executed members of the Druze community. […] On 10 March, President al-Sharaa and Mazloum Abdi, commander of the Syrian Democratic Forces (SDF) – the military wing of the Kurdish-led Autonomous Administration of North and East Syria – signed an agreement to integrate the civilian and military institutions in north-eastern Syria into the Syrian government. The agreement was not implemented. […] A witness said his brother, who was among the 25, was arrested by general security officers and that his fate and whereabouts were undisclosed. === Syrian Democratic Forces === The SDF was responsible for the large-scale violation of the rights of more than 30,000 people in their custody for their perceived affiliation with the Islamic State armed group. […] Activists reported that SDF forces arbitrarily arrested at least five people, predominantly Arabs, for expressing views online in support of President al-Sharaa’s government. == Unlawful killings == On 6 March, armed groups affiliated with the former government launched multiple coordinated attacks on security and military sites in the predominately Alawite coastal governorates of Latakia and
  • Bericht zur Menschenrechtslage (Berichtszeitraum 2025)

    Amnesty Report 2025/26: Zur Lage der Menschenrechte weltweit; Syrien 2025 (Periodischer Bericht, Deutsch)

    • Sowohl Regierungskräfte als auch Mitglieder des Militärbündnisses SDF (Syrische Demokratische Kräfte) waren im Nordosten Syriens weiterhin für willkürliche Inhaftierungen verantwortlich. Mehr als 30.000 Menschen befanden sich in Gewahrsam der SDF und erlitten Menschenrechtsverletzungen. […] März 2025 unterzeichnete der Präsident ein Abkommen mit Mazloum Abdi, dem Kommandeur der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), dem militärischen Flügel der kurdisch geführten Autonomieverwaltung von Nord- und Ostsyrien. Darin wurde vereinbart, die zivilen und militärischen Einrichtungen im Nordosten Syriens der syrischen Regierung zu unterstellen. Das Abkommen wurde nicht umgesetzt. […] Syrische Demokratische Kräfte (SDF) Mehr als 30.000 Personen befanden sich 2025 in Gewahrsam der SDF, weil ihnen Verbindungen zu der bewaffneten Gruppe Islamischer Staat vorgeworfen wurden. […] SDF-Mitglieder waren für Menschenrechtsverletzungen gegen die Inhaftierten – darunter zahlreiche Minderjährige – verantwortlich, die in mindestens 27 Hafteinrichtungen sowie in den Lagern Al-Hol und Roj im Nordosten des Landes festgehalten wurden. Viele von ihnen waren bereits seit 2019 inhaftiert. […] Aktivist*innen berichteten, SDF-Kräfte hätten mindestens fünf Männer willkürlich festgenommen, weil diese im Internet ihre Unterstützung für die Regierung von Präsident al-Scharaa bekundet hatten. Die meisten von ihnen waren Araber. == Rechtswidrige Tötungen == Am 6.
  • Nordosten: Kurzer Überblick über militärische und politische Entwicklungen

    BRIEF: Recent developments in north-east Syria (Spezieller Bericht oder Analyse, Englisch)

    • == As of 9 April 2026, 16:00 local time == While military integration talks between the Syrian Democratic Forces (SDF) and Damascus have remained constructive, translating paper agreements into tangible implementation is likely to provoke significant local reactions. […] This dynamic has already been reflected in Arab protests in Kobane, Ras al-Ain and Suluk, opposing the incorporation of SDF-affiliated personnel into local security structures. […] The core issues under negotiation include the structure of command and control, the status and ranking of SDF officers within the Syrian army, and the future of security forces such as theAsayish. While Damascus continues to push for centralized absorption of SDF units into existing military hierarchies, the SDF has sought to preserve elements of its autonomous command framework. […] Arabs in Deir Ezzor and Hasakeh have accused the SDF of adding the names of Arab detainees to lists it is providing of ISIS members to be transferred to Iraq. […] The appointment suggests Damascus may be positioning him as the de facto authority, while the current SDF-affiliated director, Adnan al-Bari, remains a nominal, largely symbolic figure in the administration.
  • Nordosten: Kurzer Überblick über militärische und politische Entwicklungen

    BRIEF: Recent developments in north-east Syria (Spezieller Bericht oder Analyse, Englisch)

    • While military integration talks between the Syrian Democratic Forces (SDF) and Damascus have remained constructive, translating paper agreements into tangible implementation is likely to provoke significant local reactions. […] This dynamic has already been reflected in Arab protests in Kobane, Ras al-Ain and Suluk, opposing the incorporation of SDF-affiliated personnel into local security structures. […] The core issues under negotiation include the structure of command and control, the status and ranking of SDF officers within the Syrian army, and the future of security forces such as theAsayish. While Damascus continues to push for centralized absorption of SDF units into existing military hierarchies, the SDF has sought to preserve elements of its autonomous command framework. […] Arabs in Deir Ezzor and Hasakeh have accused the SDF of adding the names of Arab detainees to lists it is providing of ISIS members to be transferred to Iraq. […] The appointment suggests Damascus may be positioning him as the de facto authority, while the current SDF-affiliated director, Adnan al-Bari, remains a nominal, largely symbolic figure in the administration.
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