Hintergrundinformationen

Im Jänner 2026 eskalierte der Konflikt zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch geführten Syrian Democratic Forces (SDF). Auslöser waren das Auslaufen einer von der Übergangsregierung gesetzten Frist zur Integration der SDF in staatliche Strukturen sowie das erklärte Ziel der Regierung, die vollständige territoriale Kontrolle über den Nordosten Syriens wiederzuerlangen (DW, 20. Jänner 2026).

Kämpfe in Aleppo und Vertreibung der Zivilbevölkerung

Anfang Jänner kam es in den überwiegend kurdisch bewohnten Stadtteilen Scheich Maqsoud und Aschrafieh in Aleppo zu intensiven Kämpfen zwischen Regierungstruppen, regierungsnahen Milizen und SDF-nahen Kräften (MEI, 13. Jänner 2026). Am 10. Jänner wurden kurdische Polizeikräfte aus dem letzten verbliebenen kurdischen Stadtviertel abgezogen und Truppen der syrischen Übergangsregierung übernahmen die Kontrolle der gesamten Stadt Aleppo. Mehrere Tausend KurdInnen flohen aus der Stadt nach Afrin sowie in die kurdisch kontrollierten Gebiete östlich des Euphrat (Schmidinger, 23. Jänner 2026). Mit Ende Jänner hatte sich die Lage in den zuvor umkämpften Stadtteilen stabilisiert. 90 Prozent der Vertriebenen seien zurückgekehrt und die zerstörte Infrastruktur würde repariert werden. Eine anhaltende Herausforderung in der Stadt sowie im Umfeld von Aleppo sind die von SDF-Kämpfern zurückgelassenen improvisierten Sprengsätze (IEDs) (MEI, 29. Jänner 2026).

Ausweitung der Offensive im Nordosten Syriens und Unterstützung der Übergangsregierung durch arabische Stämme

Am 16. Jänner kündigte das Übergangsministerium für Verteidigung eine Operation zur Einnahme von Deir Hafer und Maskana an, Teile der letzten von den SDF gehaltenen Gebieten im Osten der Provinz Aleppo. Innerhalb von weniger als 24 Stunden übernahmen regierungsnahe Kräfte die Kontrolle über beide Orte und weiteten ihre Offensive auf Gebiete der Provinz Raqqa sowie auf weitere SDF-kontrollierte Regionen im Nordosten Syriens aus. Am 17. Jänner starteten regierungsnahe Kräfte, darunter Einheiten des Verteidigungs- und Innenministeriums sowie verbündete Stammesmilizen, eine Offensive aus den Richtungen Raqqa und Deir Ezzor. Bis zum Ende desselben Tages fiel die Region Al-Schamiyeh im Westen der Provinz Raqqa, und kurz darauf begannen regierungsnahe Kräfte mit dem Vorrücken in die Stadt Raqqa. In der Provinz Deir Ezzor griffen Stammeskämpfer SDF-Stellungen an, noch bevor die Kräfte der Übergangsregierung eintrafen. Der rasche Vormarsch wurde durch erhebliche Schwächungen der SDF infolge von Desertionen sowie durch die Unterstützung einflussreicher arabischer Stämme für die Übergangsbehörden begünstigt. Mit Ausnahme von Al-Shaddadeh geriet auch ein Großteil des südlichen Umlands der Provinz Hasakah unter die Kontrolle der Übergangsregierung (Etana Syria, 20. Jänner 2026; siehe auch: Schmidinger, 23. Jänner 2026).

Laut dem Syrienexperten Charles Lister wurden im Zuge der Offensive vereinzelt Straftaten von Regierungstruppen wie auch den kurdischen Milizionären begangen. Es gebe bestätigte Fälle von Leichenschändung, der Verwüstung eines SDF-Friedhofs und dem Einsatz ungelenkter Munition in zivilen Gebieten durch die syrische Armee. Gleichzeitig werden kurdische Kämpfer beschuldigt durch Scharfschützenfeuer fast 20 ZivilistInnen getötet und mehrere außergerichtliche Hinrichtungen durchgeführt zu haben (MEI, 29. Jänner 2026).

Waffenstillstand und weitere Übereinkommen

Am 18. Jänner einigten sich die Vertreter der Übergangsregierung und der SDF auf einen Waffenstillstand, dem jedoch Kampfhandlungen folgten (Al Jazeera, 20. Jänner 2026). Am 24. Jänner wurde der Waffenstillstand um weitere 15 Tage verlängert, mit der Aufforderung an die SDF, die Waffen niederzulegen und einen Plan zur Integration in die syrische Armee vorzulegen (Reuters, 24. Jänner 2026). Auch während dieses vereinbarten Waffenstillstands kam es zu gegenseitigen Angriffen (Der Standard, 26. Jänner 2026; The National, 29. Jänner 2026). Am 29. Januar führten syrische Militärdrohnen zum Beispiel Angriffe auf Stellungen der SDF im Umland des Unterbezirks Al Qahtaniyah in der Provinz Hasakah durch (Long War Journal, 29. Jänner 2026). Am 30. Jänner einigten sich die beiden Seiten auf eine umfassende Vereinbarung zur schrittweisen Integration der militärischen und zivilen Institutionen der Kurden in den Staat (France 24, 2. Februar 2026; siehe auch: Reuters, 2. Februar 2026). In einem am 16. Februar veröffentlichten Rundschreiben setzte das syrische Innenministerium den Mitgliedern der SDF eine Frist bis Ende Februar 2026, um ihren Status zu legalisieren und ihre Waffen abzulegen. Dies sei in Registrierungszentren in den Provinzen Aleppo, Idlib, Deir ez-Zor und Raqqa möglich (The New Arab, 16. Februar 2026). Zur selben Zeit berichtet The New Arab, dass die SDF im Rahmen eines Waffenstillstandsabkommens in vier Brigaden umstrukturiert werden, von denen eine um die Stadt Kobane und die drei anderen im Nordosten Syriens stationiert sein werden (The New Arab, 14. Februar 2026).

Kontrolle über Haftanstalten und IS-Gefangene

In Folge der beschriebenen Kämpfe entkamen mutmaßliche Angehörige des Islamischen Staates (IS) aus einem Gefängnis in Schaddadi. Während die syrische Regierung von etwa 120 entflohenen Häftlingen sprach, bezifferte die SDF die Zahl der Entflohenen mit 1.500. Die syrische Armee verhängte eine Ausgangssperre über Shaddadi und leitete Such- und Festnahmeoperationen ein, bei denen nach offiziellen Angaben 81 Personen wieder gefasst wurden. Weitere Kämpfe und Gefängnisausbrüche wurden auch aus der Stadt Raqqa gemeldet (The Guardian, 20. Jänner 2026).

Die syrische Armee übernahm im Zuge des Waffenstillstands die Kontrolle über das Lager al-Hol, in dem sich Tausende Personen aufhalten, überwiegend Familienangehörige von IS-Mitgliedern (AP News, 25. Jänner 2026). In weiterer Folge übernahm die UNO die Verantwortung für das Campmanagement, konnte jedoch mit 22. Jänner das Lager aus Sicherheitsgründen noch nicht betreten (Reuters, 22. Jänner 2026). Am 12. Februar wird berichtet, dass ein Nebengebäude des Lagers al-Hol, in dem 6.200 nicht-syrische StaatsbürgerInnen mit Verbindungen zum IS untergebracht waren, geräumt worden sei. Wohin die Festgenommenen gebracht wurden, ist unklar (MEE, 12. Februar 2026). Mit Mitte Februar berichten humanitäre, diplomatische und lokale Quellen gegenüber Al Jazeera, dass die Zahl der BewohnerInnen im Hauptlager von al-Hol massiv gesunken ist. Die Angaben wie Personen das Lager verlassen haben seien widersprüchlich. Laut Quellen vor Ort kehrten die meisten SyrerInnen aus al-Hol in ihre Heimstädte zurück, während viele AusländerInnen in die Provinzen Idlib und Aleppo reisten (Al Jazeera, 17. Februar 2026).

Reuters berichtete, dass die USA mit der Überführung von IS-Gefangenen aus Syrien in den Irak begannen. Die ersten Transfers umfassten 150 Personen, weitere Überstellungen – von bis zu 7.000 Gefangenen – wurden in Aussicht gestellt (Reuters, 21. Jänner 2026).

Situation in Hasakah

Die SDF kontrollieren weiterhin mehrheitlich kurdisch geprägte Gebiete. Regierungstruppen rückten nicht in diese Regionen ein, insbesondere nicht in die Städte Qamischli und Hasakah im Nordosten Syriens sowie Kobane in der Provinz Aleppo nahe der türkischen Grenze. Hintergrund sind laufende Verhandlungen über die künftige Verwaltung dieser Gebiete und die Rückkehr staatlicher Institutionen. Laut der syrischen Nachrichtenwebseite Enab Baladi bereiten sich beide Seiten auf weiter mögliche Kampfhandlungen vor. Sowohl die SDF als auch regierungsnahe Kräfte verlegten militärische Verstärkungen an die Kontaktlinien südlich von Hasakah, während die SDF ihre Stellungen ausbaute, Patrouillen und Razzien in den Stadtvierteln fortsetzte und ein ziviles Krankenhaus zu einem Militärkrankenhaus umfunktionierte (Enab Baladi, 24. Jänner 2026). The New Arab berichtet am 29. Jänner, dass hunderte bewaffnete irakische Kurden in den zwei Tagen zuvor als Freiwillige in die Provinz Hasakah gereist seien (The New Arab, 29. Jänner 2026). Am 2. Februar berichteten vor Ort anwesende JournalistInnen, dass ein Konvoi von Regierungsfahrzeugen infolge der oben beschriebenen Vereinbarung vom 30. Jänner in die Stadt Hasakah eingefahren sei. (France 24, 2. Februar 2026; Reuters, 2. Februar 2026). Am Tag darauf marschierten die syrischen Regierungstruppen in der Stadt Qamischli ein (Asharq Al-Awsat, 3. Februar 2026). Ab 10. Februar begann die syrische Armee das Kommando in Teilen von Hasakah an die internen syrischen Sicherheitskräfte zu übergeben (Welat, 11. Februar 2026), während zur selben Zeit die SDF sich im Rahmen einer Vereinbarung zwischen den beiden Konfliktparteien von den Frontlinien im Süden der Stadt Hasakah zurückzog und in den Gebieten ihre eigenen internen Sicherheitskräfte (Asaisch) einsetzte (Kurd Press, 11. Februar 2026). Mitte Februar übernahm übernahm der kurdische Funktionär Noureddin Issa per Präsidialerlass das Amt als Gouverneur von Hasakah (The National, 14. Februar 2026). Gleichzeit berichtet das Syrian Observatory for Human Rights (SOHR), dass dutzende Familien die Dörfer des Abdul-Aziz-Gebirges und das südliche Umland von Hasakah aufgrund der katastrophalen humanitären und wirtschaftlichen Bedingungen seit des Abzugs der SDF aus der Region verlassen hätten (SOHR, 16. Februar 2026).

Am 5. Februar zogen sich US-Streitkräfte vom Stützpunkt Al-Shaddadi in der Provinz Hasakah zurück (The New Arab, 5. Februar 2026).

Situation in Kobane (auch Ain al-Arab genannt)

Die mehrheitlich von KurdInnen bewohnte Stadt Kobane, die im Norden durch die türkische Grenze und auf allen übrigen Seiten durch regierungsnahe Kräfte eingeschlossen ist und zahlreiche Binnenvertriebene infolge der jüngsten Kämpfe beherbergt, entwickelte sich zu einem humanitären Brennpunkt. Kurdische Kräfte warfen der syrischen Armee vor, die Stadt zu belagern, und AktivistInnen warnten vor einer humanitären Krise aufgrund von Engpässen bei Nahrungsmitteln, Wasser und Strom. Nach der Verlängerung des Waffenstillstands am 24. Jänner wurden zwei humanitäre Korridore eingerichtet und ein humanitärer Konvoi der Vereinten Nationen erreichte die Stadt (DW, 25. Jänner 2026; siehe auch: France 24, 25. Jänner 2026). Die kurdische Nachrichtenseite ANF News berichtet am 5. Februar, dass Kobane seit 17 Tagen belagert sei. Einige Grundnahrungsmittel seien nicht mehr erhältlich und andere würden zur Neige gehen, ebenso Medikamente und medizinisches Material. Das oben erwähnte Abkommen zwischen der Übergangsregierung und den SDF habe die Aufhebung der Belagerung vorgesehen, werde jedoch nicht umgesetzt (ANF News, 5. Februar 2026). Laut kurdischen Medien und NGOs werde Kobane mit Mitte Februar 2026 weiterhin von den Streitkräften der syrischen Übergangsregierung belagert, worunter die Gesundheitsdienste leiden würden. Auch gebe es nur zwei Stunden Strom pro Tag und Belagerung habe zu einem drastischen Preisanstieg von Nahrungsmittel und Heizöl geführt (Kurdistan 24, 11. Februar 2026; siehe auch: STJ, 11. Februar 2026; Kurdistan 24, 15. Februar 2026). In derselben Woche führte ein UN-Team eine Erkundungsmission in der Stadt durch und bestätigte die starke Beeinträchtigung der Grundversorgung durch die bestehende Situation. Waren und Treibstoff würden in die Stadt gelangen, jedoch nicht im benötigten Umfang (UN, 10. Februar 2026).

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  • Thematischer Länderbericht zu Dokumenten (Stand: März 2026)

    Thematisch ambtsbericht over documenten in Syrië (Spezieller Bericht oder Analyse, Niederländisch)

    • De SDF, die controle had in DAANES-gebied (Noordoost-Syrië), was een militaire alliantie. […] De maktoumeen-Koerden genoten minder rechten dan de ajanib-Koerden en mochten niet vrij door Syrië reizen.51 Op 10 maart 2025 sloten president van de Syrische overgangsregering al-Sharaa en Mazloum Abdi, de commandant van de Syrian Democratic Forces (SDF) in het DAANES-gebied (zie paragraaf 1.4 voor meer informatie) een overeenkomst. […] Deze integratie werd bemoeilijkt door onder andere dubbele registraties van geboorten in verschillende controlegebieden.319 De systemen uit DAANES-gebied werden niet in deze koppeling meegenomen door de defactoautoriteiten in Noordoost-Syrië van de door Koerden gedomineerde Syrian Democratic Forces (SDF) en de aan de SDF verbonden DAANES.320 313 vertrouwelijke bron november 2025 314 vertrouwelijke […] Democratic Autonomous Administration of North and East Syria GAPAR General Administration for Palestinian Arab Refugees in Syria HTS Hay’at Tahrir al-Sham (Comité voor de Bevrijding van de Levant) HXP Zelfverdedigingseenheden (Hêzên Xwe Parastinê) ICAO Internationale Burgerluchtvaartorganisatie IOM Internationale Organisatie voor Migratie ISIS Islamitische Staat in Irak en Syrië ngo niet-gouvernementele […] organisatie NRC Norwegian Refugee Council (Noorse Vluchtelingenraad) PYD Partiya Yekîtiya Demokrat (Democratische Unie Partij) SDF Syrian Democratic Forces (Syrische Democratische Strijdkrachten) SFA Syrian Free Army (Vrije Syrische Leger) SNA Syrian National Army (Syrisch Nationaal Leger) SIG Syrian Interim Government SSG Syrian Salvation Government STG Syrian Transitional Government ToR
  • Jahresbericht zur Religionsfreiheit (Beobachtungszeitraum 2025)

    United States Commission on International Religious Freedom 2026 Annual Report (Periodischer Bericht, Englisch)

    • In parts of the north and east with sizeable Muslim Kurdish and Arab, Christian, and Yazidi populations, the Democratic Autonomous Administration of North and East Syria (DAANES) and its U.S.- partnered Syrian Democratic Forces (SDF) continued its multi- faith model of regional governance. […] The United States continued to help broker negotiations to integrate the religiously and ethnically diverse SDF into a transitional national army in which many members identified with groups that justify violence on Islamic religious grounds. […] The SDF remained a key U.S. partner in managing the ongoing threat of ISIS and in carrying out search and rescue missions for at least 2,594 Yazidis missing since 2014 following the terrorist group’s genocidal enslavement or conscription. […] In February, soon after the administration announced a general freeze on U.S. foreign assistance, the United States granted some short-term waivers to contractors supporting al-Hol, an SDF-managed camp hous- ing former ISIS fighters and families. In December, an ISIS member reportedly serving in the transitional security forces killed two U.S. service members and an interpreter. […] While the KRG’s Office of Rescuing Yazidis con- tinued to help locate and reintegrate Yazidis from among the over 2,594 still missing since ISIS abducted them in 2014, advocates called on the KRG to improve its search and rescue collaborations with the Syrian Democratic Forces, IFG, and other state and nonstate actors.
  • Artikel zu plötzlicher und unkoordinierter Schließung des Straflagers al-Hol durch die Regierung  

    After years of detention former Al Hol residents face uncertain future (Appell oder Pressemitteilung, Englisch)

    • When control of the camp shifted from the Syrian Democratic Forces to the Government of Syria, the camp population sharply declined amid a period of transition and insecurity, including reports of people escaping and being smuggled out.
  • Periodische Analyse wichtiger Entwicklungen staatlicher und nichtstaatlicher Akteur·innen im Bereich der Sicherheit in ausgewählten Ländern des Nahen Ostens

    Iran Update, February 27, 2026 (Periodischer Bericht, Englisch)

    • The Syrian government and the Syrian Democratic Forces (SDF) continue to take steps to implement the January 30 agreement, but some of the agreement’s clauses remain unfulfilled ahead of the agreement’s February 28 deadline. […] These brigades include three in Hasakah Province and one in Kobani, as stipulated by the January 30 agreement.[33] A Kurdish journalist published photos of SDF commander Mazloum Abdi with four commanders.[34] These commanders may be the commanders who will lead the SDF brigades in the MoD.[35] Neither the SDF nor the Syrian government has commented on the four brigade commanders at the time of […] The January 30 agreement stipulates that the Education Ministry and the SDF will discuss the educational curriculum for Kurdish communities.[38] The SDF reportedly demanded that the Education Ministry provide full Kurdish translations of the Syrian curriculum and that the curriculum be taught in Kurdish in predominantly Kurdish areas.[39] President Ahmed al Shara declared on January 22 that the […] Kurdish language would only be taught as an elective class twice a week in predominantly Kurdish areas, however. […] agreement.[42] The government and the SDF have not conducted a prisoner swap as of February 27.
  • Periodische Analyse wichtiger Entwicklungen staatlicher und nichtstaatlicher Akteur·innen im Bereich der Sicherheit in ausgewählten Ländern des Nahen Ostens

    Iran Update, February 26, 2026 (Periodischer Bericht, Englisch)

    • 25 that the government will integrate Suwayda Province by “implementing the scenario used in northeastern Syria within the next two months.”[76] He added that Damascus aims to peacefully integrate Suwayda Province into the state and does not want to repeat the violence seen in July 2025, however.[77] The “northeastern Syria scenario” refers to the Syrian government’s efforts to integrate the Syrian […] Democratic Forces (SDF), which began with negotiations but turned to military action when those negotiations failed to produce results.[78] The Syrian government may seek to pursue the same strategy in Suwayda Province by employing a combination of diplomatic engagement, political undermining, and military pressure. […] The unidentified perpetrators likely aimed to undermine the January 30 agreement between the Syrian Democratic Forces (SDF) and the Syrian government by targeting a sensitive Kurdish neighborhood in government-held territory.[81] The Syrian army took control of Sheikh Maqsoud from SDF-affiliated internal security forces on January 10.[82] ISW-CTP cannot confirm from the available evidence whether […] The Syrian army seized at least two IED-laden vehicles, presumably planted by SDF-affiliated security forces, during government operations in Sheikh Maqsoud and neighboring Ashrafieh in January 2026.[83] A VBIED cell was previously active between December 2024 and February 2025 in SDF-held areas of the northeastern Aleppo countryside before the fall of the regime.[84] == Arabian Peninsula ==
  • Periodische Analyse wichtiger Entwicklungen staatlicher und nichtstaatlicher Akteur·innen im Bereich der Sicherheit in ausgewählten Ländern des Nahen Ostens

    Iran Update, February 25, 2026 (Periodischer Bericht, Englisch)

    • == Toplines == A newly established coalition of anti-regime Kurdish organizations outlined its vision for administering Kurdish-majority areas of Iran if the Iranian regime collapses, which reflects the potential for Iran to fracture if the regime were to collapse.Anti-regime Kurdish groups established the “Coalition of Political Forces in Iranian Kurdistan” on February 22 with the stated objective […] Hejri added that citizens in Kurdish-majority areas would elect “the governing bodies of Kurdistan” to “take over the administration of the region” after the establishment of a new Iranian central government.[4] The coalition issued a joint statement on February 22 in which it similarly outlined its objective to establish a “democratic administrative system in Kurdistan.”[5] Various separatist […] Turkey would also presumably oppose the possible administration of Kurdish-majority areas in northwestern Iran by Kurdish opposition groups, some of which have ties to the Kurdistan Workers’ Party. […] areas of Iran if the Iranian regime collapses, which reflects the potential for Iran to fracture if the regime were to collapse. […] Democratic Forces (SDF) Commander Mazloum Abdi has continued to advocate for decentralization as the SDF integrates into the Syrian state.[84] Abdi stated on February 15 that Syrian Kurds’ core demand is “decentralized local rule.”[85] Abdi later stated in an interview with PBS on February 23 that the SDF seeks to preserve Kurdish “local” governance over Kurdish-majority areas.[86] Kurdish and
  • Periodische Analyse wichtiger Entwicklungen staatlicher und nichtstaatlicher Akteur·innen im Bereich der Sicherheit in ausgewählten Ländern des Nahen Ostens

    Iran Update, February 24, 2026 (Periodischer Bericht, Englisch)

    • The Syrian government’s January 2026 offensive in northern and eastern Syria created chaotic conditions on the ground in northern and eastern Syria that created immediate opportunities for ISIS to exploit.[30] The rapid offensive and quick collapse of the SDF prevented the orderly handover of SDF positions in the Euphrates River Valley, for example.[31] The Syrian army and Interior Ministry commanders […] Raqqa City.[51] The government also banned the use of motorcycles in the central areas of Tabqa and Raqqa cities on February 23 after ISIS attacks in both cities.[52] A northern Syria-based source observed that the SDF’s previous ban on motorcycles in Raqqa significantly curbed ISIS attacks in the city.[53] The motorcycle ban illustrates how the Syrian government is re-learning lessons that the SDF […] previously learned.[54] The Syrian government will need to familiarize itself with the tactical situation that the SDF was intimately familiar with, given its decade of experience fighting ISIS in the area, to successfully operate in the newly-seized ISIS support zones and other regions of northern Syria. […] bnbnb9901/5 [50] https://documents.un.org/doc/undoc/gen/n26/009/81/pdf/n2600981.pdf [51] https://t.me/syrianmoi/29296 ; https://x.com/vvanwilgenburg/status/2025324484681466289 [52] https://x.com/DeirEzzore/status/2025897235649605868 [53] https://x.com/DeirEzzore/status/2025834444016189910 [54] https://x.com/DeirEzzore/status/2025834444016189910; https://english dot enabbaladi.net/archives/2024/08/sdf-lifts-total-curfew-in-deir-ezzor
  • Update zur Syrien-Krise und zu ihren Auswirkungen auf die Bevölkerung (mit Stand von 20. Februar 2026)

    Regional Flash Update #65; Syria situation; 20 February 2026 (Periodischer Bericht, Englisch)

    • The situation North-East Syria continues to limit returns from Iraq to Syria as individuals fear the unstable security situation and escalations between Government forces and the Syrian Democratic Forces (SDF). Registered refugees mentioned wanting to reunite with family and a lack of employment opportunities in Iraq as the main reasons behind return.
  • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten

    Information collection on developments regarding the SDF and Kurdish areas (Periodischer Bericht, Englisch)

    • Information collection on developments regarding the SDF and Kurdish areas
    • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten
    • Information collection on developments regarding the Syrian Democratic Forces (SDF) and Kurdish areas
    • == Background information == Collection of information on developments concerning the SDF and Kurdish-controlled areas In January 2026, the conflict between the Syrian transitional government and the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF) escalated. […] Several thousand Kurds fled the city to Afrin and to Kurdish-controlled areas east of the Euphrates (Schmidinger, 23 January 2026 [https://www.rosalux.de/en/news/id/54313/kurdish-autonomy-in-northern-and-eastern-syria-is-under-threat] ). By the end of January, the situation in the previously contested districts had stabilised. […] Jänner 2026 [https://www.longwarjournal.org/archives/2026/01/fighting-intensifies-between-damascus-and-syrian-democratic-forces-as-diplomatic-talks-resume.php] ). […] Situation in Hasakah The SDF continues to control predominantly Kurdish areas. Government troops did not enter these regions, in particular the cities of Qamishli and Hasakah in north-eastern Syria and Kobane in the province of Aleppo near the Turkish border. The background to this are ongoing negotiations on the future administration of these areas and the return of state institutions. […] in the areas (Kurd Press, 11 February 2026 [https://en.kurdpress.com/news/160192/The-retreat-of-the-Syrian-Democratic-Forces-from-the-front-lines] ).
  • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten

    Information collection on developments regarding the SDF and Kurdish areas (Periodischer Bericht, Deutsch)

    • Information collection on developments regarding the SDF and Kurdish areas
    • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten
    • Information collection on developments regarding the Syrian Democratic Forces (SDF) and Kurdish areas
    • == Hintergrundinformationen == Im Jänner 2026 eskalierte der Konflikt zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch geführten Syrian Democratic Forces (SDF). […] Jänner 2026 [https://www.thenationalnews.com/news/mena/2026/01/29/kurds-syria-turkey-sdf/] ). Am 29. Januar führten syrische Militärdrohnen zum Beispiel Angriffe auf Stellungen der SDF im Umland des Unterbezirks Al Qahtaniyah in der Provinz Hasakah durch (Long War Journal, 29. […] Jänner 2026 [https://www.longwarjournal.org/archives/2026/01/fighting-intensifies-between-damascus-and-syrian-democratic-forces-as-diplomatic-talks-resume.php] ). Am 30. Jänner einigten sich die beiden Seiten auf eine umfassende Vereinbarung zur schrittweisen Integration der militärischen und zivilen Institutionen der Kurden in den Staat (France 24, 2. […] Februar 2026 [https://en.kurdpress.com/news/160192/The-retreat-of-the-Syrian-Democratic-Forces-from-the-front-lines] ). Mitte Februar übernahm übernahm der kurdische Funktionär Noureddin Issa per Präsidialerlass das Amt als Gouverneur von Hasakah (The National, 14. […] Das oben erwähnte Abkommen zwischen der Übergangsregierung und den SDF habe die Aufhebung der Belagerung vorgesehen, werde jedoch nicht umgesetzt (ANF News, 5. Februar 2026 [https://english.anf-news.com/rojava-syria/humanitarian-crisis-deepens-in-kobane-under-heavy-siege-for-17-days-83766] ).
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