Hintergrundinformationen

Im Jänner 2026 eskalierte der Konflikt zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch geführten Syrian Democratic Forces (SDF). Auslöser waren das Auslaufen einer von der Übergangsregierung gesetzten Frist zur Integration der SDF in staatliche Strukturen sowie das erklärte Ziel der Regierung, die vollständige territoriale Kontrolle über den Nordosten Syriens wiederzuerlangen (DW, 20. Jänner 2026).

Kämpfe in Aleppo und Vertreibung der Zivilbevölkerung

Anfang Jänner kam es in den überwiegend kurdisch bewohnten Stadtteilen Scheich Maqsoud und Aschrafieh in Aleppo zu intensiven Kämpfen zwischen Regierungstruppen, regierungsnahen Milizen und SDF-nahen Kräften (MEI, 13. Jänner 2026). Am 10. Jänner wurden kurdische Polizeikräfte aus dem letzten verbliebenen kurdischen Stadtviertel abgezogen und Truppen der syrischen Übergangsregierung übernahmen die Kontrolle der gesamten Stadt Aleppo. Mehrere Tausend KurdInnen flohen aus der Stadt nach Afrin sowie in die kurdisch kontrollierten Gebiete östlich des Euphrat (Schmidinger, 23. Jänner 2026). Mit Ende Jänner hatte sich die Lage in den zuvor umkämpften Stadtteilen stabilisiert. 90 Prozent der Vertriebenen seien zurückgekehrt und die zerstörte Infrastruktur würde repariert werden. Eine anhaltende Herausforderung in der Stadt sowie im Umfeld von Aleppo sind die von SDF-Kämpfern zurückgelassenen improvisierten Sprengsätze (IEDs) (MEI, 29. Jänner 2026).

Ausweitung der Offensive im Nordosten Syriens und Unterstützung der Übergangsregierung durch arabische Stämme

Am 16. Jänner kündigte das Übergangsministerium für Verteidigung eine Operation zur Einnahme von Deir Hafer und Maskana an, Teile der letzten von den SDF gehaltenen Gebieten im Osten der Provinz Aleppo. Innerhalb von weniger als 24 Stunden übernahmen regierungsnahe Kräfte die Kontrolle über beide Orte und weiteten ihre Offensive auf Gebiete der Provinz Raqqa sowie auf weitere SDF-kontrollierte Regionen im Nordosten Syriens aus. Am 17. Jänner starteten regierungsnahe Kräfte, darunter Einheiten des Verteidigungs- und Innenministeriums sowie verbündete Stammesmilizen, eine Offensive aus den Richtungen Raqqa und Deir Ezzor. Bis zum Ende desselben Tages fiel die Region Al-Schamiyeh im Westen der Provinz Raqqa, und kurz darauf begannen regierungsnahe Kräfte mit dem Vorrücken in die Stadt Raqqa. In der Provinz Deir Ezzor griffen Stammeskämpfer SDF-Stellungen an, noch bevor die Kräfte der Übergangsregierung eintrafen. Der rasche Vormarsch wurde durch erhebliche Schwächungen der SDF infolge von Desertionen sowie durch die Unterstützung einflussreicher arabischer Stämme für die Übergangsbehörden begünstigt. Mit Ausnahme von Al-Shaddadeh geriet auch ein Großteil des südlichen Umlands der Provinz Hasakah unter die Kontrolle der Übergangsregierung (Etana Syria, 20. Jänner 2026; siehe auch: Schmidinger, 23. Jänner 2026).

Laut dem Syrienexperten Charles Lister wurden im Zuge der Offensive vereinzelt Straftaten von Regierungstruppen wie auch den kurdischen Milizionären begangen. Es gebe bestätigte Fälle von Leichenschändung, der Verwüstung eines SDF-Friedhofs und dem Einsatz ungelenkter Munition in zivilen Gebieten durch die syrische Armee. Gleichzeitig werden kurdische Kämpfer beschuldigt durch Scharfschützenfeuer fast 20 ZivilistInnen getötet und mehrere außergerichtliche Hinrichtungen durchgeführt zu haben (MEI, 29. Jänner 2026).

Waffenstillstand und weitere Übereinkommen

Am 18. Jänner einigten sich die Vertreter der Übergangsregierung und der SDF auf einen Waffenstillstand, dem jedoch Kampfhandlungen folgten (Al Jazeera, 20. Jänner 2026). Am 24. Jänner wurde der Waffenstillstand um weitere 15 Tage verlängert, mit der Aufforderung an die SDF, die Waffen niederzulegen und einen Plan zur Integration in die syrische Armee vorzulegen (Reuters, 24. Jänner 2026). Auch während dieses vereinbarten Waffenstillstands kam es zu gegenseitigen Angriffen (Der Standard, 26. Jänner 2026; The National, 29. Jänner 2026). Am 29. Januar führten syrische Militärdrohnen zum Beispiel Angriffe auf Stellungen der SDF im Umland des Unterbezirks Al Qahtaniyah in der Provinz Hasakah durch (Long War Journal, 29. Jänner 2026). Am 30. Jänner einigten sich die beiden Seiten auf eine umfassende Vereinbarung zur schrittweisen Integration der militärischen und zivilen Institutionen der Kurden in den Staat (France 24, 2. Februar 2026; siehe auch: Reuters, 2. Februar 2026). In einem am 16. Februar veröffentlichten Rundschreiben setzte das syrische Innenministerium den Mitgliedern der SDF eine Frist bis Ende Februar 2026, um ihren Status zu legalisieren und ihre Waffen abzulegen. Dies sei in Registrierungszentren in den Provinzen Aleppo, Idlib, Deir ez-Zor und Raqqa möglich (The New Arab, 16. Februar 2026). Zur selben Zeit berichtet The New Arab, dass die SDF im Rahmen eines Waffenstillstandsabkommens in vier Brigaden umstrukturiert werden, von denen eine um die Stadt Kobane und die drei anderen im Nordosten Syriens stationiert sein werden (The New Arab, 14. Februar 2026). Am 21. Februar berichten Staatsmedien von der Ernennung von Brigadegeneral Ziad Al-Ayesh zum Präsidialbeauftragten mit dem Auftrag das Abkommen vom 29. Jänner mit den SDF umzusetzen und den Integrationsprozess zu überwachen (Rudaw, 21. Februar 2026). Im März ernennt das syrische Verteidigungsministerium Sipan Hamo, Kommandeur der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) zum stellvertretenden Verteidigungsminister für die östlichen Gebiete des Landes (Reuters, 10. März 2026). Ebenfalls im März starten die Übergangsregierung und die SDF im Rahmen ihrer Vereinbarung vom 29. Jänner einen Austausch ihrer jeweiligen Gefangenen (Rudaw, 10. März 2026). Auch im Rahmen der Vereinbarung melden syrische Staatsmedien die Organisation der Rückkehr von Hunderten vertriebenen Familien in die Stadt Afrin (Rudaw, 9. März 2026; siehe auch: ANF News, 10. März 2026).

Kontrolle über Haftanstalten und IS-Gefangene

In Folge der beschriebenen Kämpfe entkamen mutmaßliche Angehörige des Islamischen Staates (IS) aus einem Gefängnis in Schaddadi. Während die syrische Regierung von etwa 120 entflohenen Häftlingen sprach, bezifferte die SDF die Zahl der Entflohenen mit 1.500. Die syrische Armee verhängte eine Ausgangssperre über Shaddadi und leitete Such- und Festnahmeoperationen ein, bei denen nach offiziellen Angaben 81 Personen wieder gefasst wurden. Weitere Kämpfe und Gefängnisausbrüche wurden auch aus der Stadt Raqqa gemeldet (The Guardian, 20. Jänner 2026).

Die syrische Armee übernahm im Zuge des Waffenstillstands die Kontrolle über das Lager al-Hol, in dem sich Tausende Personen aufhalten, überwiegend Familienangehörige von IS-Mitgliedern (AP News, 25. Jänner 2026). In weiterer Folge übernahm die UNO die Verantwortung für das Campmanagement, konnte jedoch mit 22. Jänner das Lager aus Sicherheitsgründen noch nicht betreten (Reuters, 22. Jänner 2026). Am 12. Februar wird berichtet, dass ein Nebengebäude des Lagers al-Hol, in dem 6.200 nicht-syrische StaatsbürgerInnen mit Verbindungen zum IS untergebracht waren, geräumt worden sei. Wohin die Festgenommenen gebracht wurden, ist unklar (MEE, 12. Februar 2026). Mit Mitte Februar berichten humanitäre, diplomatische und lokale Quellen gegenüber Al Jazeera, dass die Zahl der BewohnerInnen im Hauptlager von al-Hol massiv gesunken ist. Die Angaben wie Personen das Lager verlassen haben seien widersprüchlich. Laut Quellen vor Ort kehrten die meisten SyrerInnen aus al-Hol in ihre Heimstädte zurück, während viele AusländerInnen in die Provinzen Idlib und Aleppo reisten (Al Jazeera, 17. Februar 2026).

Reuters berichtete, dass die USA mit der Überführung von IS-Gefangenen aus Syrien in den Irak begannen. Die ersten Transfers umfassten 150 Personen, weitere Überstellungen – von bis zu 7.000 Gefangenen – wurden in Aussicht gestellt (Reuters, 21. Jänner 2026).

Angriffe des IS haben laut der Nachrichtenplattform Asharq Al-Awsat merklich zugenommen, seitdem die SDF sich aus dem Lager al-Hol zurückgezogen haben. Insbesondere in den Provinzen Raqqa und Deir ez-Zor kam es zu Einzeltäterangriffen von IS-Mitgliedern gegen Sicherheitskräfte (Asharq Al-Awsat, 27. Februar 2026).

Situation in Hasakah

Die SDF kontrollieren weiterhin mehrheitlich kurdisch geprägte Gebiete. Regierungstruppen rückten nicht in diese Regionen ein, insbesondere nicht in die Städte Qamischli und Hasakah im Nordosten Syriens sowie Kobane in der Provinz Aleppo nahe der türkischen Grenze. Hintergrund sind laufende Verhandlungen über die künftige Verwaltung dieser Gebiete und die Rückkehr staatlicher Institutionen. Laut der syrischen Nachrichtenwebseite Enab Baladi bereiten sich beide Seiten auf weiter mögliche Kampfhandlungen vor. Sowohl die SDF als auch regierungsnahe Kräfte verlegten militärische Verstärkungen an die Kontaktlinien südlich von Hasakah, während die SDF ihre Stellungen ausbaute, Patrouillen und Razzien in den Stadtvierteln fortsetzte und ein ziviles Krankenhaus zu einem Militärkrankenhaus umfunktionierte (Enab Baladi, 24. Jänner 2026). The New Arab berichtet am 29. Jänner, dass hunderte bewaffnete irakische Kurden in den zwei Tagen zuvor als Freiwillige in die Provinz Hasakah gereist seien (The New Arab, 29. Jänner 2026). Am 2. Februar berichteten vor Ort anwesende JournalistInnen, dass ein Konvoi von Regierungsfahrzeugen infolge der oben beschriebenen Vereinbarung vom 30. Jänner in die Stadt Hasakah eingefahren sei. (France 24, 2. Februar 2026; Reuters, 2. Februar 2026). Am Tag darauf marschierten die syrischen Regierungstruppen in der Stadt Qamischli ein (Asharq Al-Awsat, 3. Februar 2026). Ab 10. Februar begann die syrische Armee das Kommando in Teilen von Hasakah an die internen syrischen Sicherheitskräfte zu übergeben (Welat, 11. Februar 2026), während zur selben Zeit die SDF sich im Rahmen einer Vereinbarung zwischen den beiden Konfliktparteien von den Frontlinien im Süden der Stadt Hasakah zurückzog und in den Gebieten ihre eigenen internen Sicherheitskräfte (Asaisch) einsetzte (Kurd Press, 11. Februar 2026). Mitte Februar übernahm übernahm der kurdische Funktionär Noureddin Issa per Präsidialerlass das Amt als Gouverneur von Hasakah (The National, 14. Februar 2026). Gleichzeit berichtet das Syrian Observatory for Human Rights (SOHR), dass dutzende Familien die Dörfer des Abdul-Aziz-Gebirges und das südliche Umland von Hasakah aufgrund der katastrophalen humanitären und wirtschaftlichen Bedingungen seit des Abzugs der SDF aus der Region verlassen hätten (SOHR, 16. Februar 2026).

Am 5. Februar zogen sich US-Streitkräfte vom Stützpunkt Al-Shaddadi in der Provinz Hasakah zurück (The New Arab, 5. Februar 2026). Am 21. Februar begann die von den USA geführte Koalition mit der Evakuierung des Militärstützpunkts Qasrak (Shafaq News, 21. Februar 2026).

Anfang März meldet das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UN OCHA), dass weiterhin 116.900 Binnenvertriebene in 165 Gemeinden der Provinzen Aleppo und Hasakah vertrieben sind. Weiters behindert der Ausfall kritischer Infrastruktur die Grundversorgung. Häufige Stromausfälle beeinträchtigen Wasserstationen und medizinische Versorgung. Gleichzeitig wurden einige wichtige Straßenverbindungen zwischen der Stadt Hasakah und den Provinzen Raqqa und Deir ez-Zor nach rund 40 Tagen Sperrung wieder geöffnet (UN OCHA, 8. März 2026, S.1).

Situation in Kobane (auch Ain al-Arab genannt)

Die mehrheitlich von KurdInnen bewohnte Stadt Kobane, die im Norden durch die türkische Grenze und auf allen übrigen Seiten durch regierungsnahe Kräfte eingeschlossen ist und zahlreiche Binnenvertriebene infolge der jüngsten Kämpfe beherbergt, entwickelte sich zu einem humanitären Brennpunkt. Kurdische Kräfte warfen der syrischen Armee vor, die Stadt zu belagern, und AktivistInnen warnten vor einer humanitären Krise aufgrund von Engpässen bei Nahrungsmitteln, Wasser und Strom. Nach der Verlängerung des Waffenstillstands am 24. Jänner wurden zwei humanitäre Korridore eingerichtet und ein humanitärer Konvoi der Vereinten Nationen erreichte die Stadt (DW, 25. Jänner 2026; siehe auch: France 24, 25. Jänner 2026). Die kurdische Nachrichtenseite ANF News berichtet am 5. Februar, dass Kobane seit 17 Tagen belagert sei. Einige Grundnahrungsmittel seien nicht mehr erhältlich und andere würden zur Neige gehen, ebenso Medikamente und medizinisches Material. Das oben erwähnte Abkommen zwischen der Übergangsregierung und den SDF habe die Aufhebung der Belagerung vorgesehen, werde jedoch nicht umgesetzt (ANF News, 5. Februar 2026). Laut kurdischen Medien und NGOs werde Kobane mit Mitte Februar 2026 weiterhin von den Streitkräften der syrischen Übergangsregierung belagert, worunter die Gesundheitsdienste leiden würden. Auch gebe es nur zwei Stunden Strom pro Tag und Belagerung habe zu einem drastischen Preisanstieg von Nahrungsmittel und Heizöl geführt (Kurdistan 24, 11. Februar 2026; siehe auch: STJ, 11. Februar 2026; Kurdistan 24, 15. Februar 2026). In derselben Woche führte ein UN-Team eine Erkundungsmission in der Stadt durch und bestätigte die starke Beeinträchtigung der Grundversorgung durch die bestehende Situation. Waren und Treibstoff würden in die Stadt gelangen, jedoch nicht im benötigten Umfang (UN, 10. Februar 2026). SOHR berichtet am 21. Februar von menschenrechtlichen Verstößen durch Regierungstruppen und verbündete bewaffnete Gruppe in den mehrheitlich kurdischen Gebieten Nordsyriens im ländlichen Raum rund um Kobane. Laut lokalen Quellen sei direkt auf ZivilistInnen geschossen worden und die Leiche eines jungen Mannes zwei Wochen öffentlich liegen gelassen und eine Beerdigung verhindert worden. Außerdem seien die Mobiltelefone und weiteres Eigentum (wie Mähdrescher und Lastwagen) von ZivilistInnen beschlagnahmt worden (SOHR, 21. Februar 2026). Kurdische Nachrichten berichten Ende Februar von der Einleitung des Integrationsprozesses der Inneren Sicherheitskräfte (Asayish) der Region Kobane in das syrische Innenministerium (Kurdistan 24, 27. Februar 2026). Mit 11. März 2026 befindet sich die Stadt Kobane seit über 50 Tagen unter Belagerung. Laut dem Ko-Vorsitzenden der städtischen Gesundheitsbehörde, Ahmad Mahmoud, herrsche ein Mangel an Medikamenten und viele medizinischen Geräte seien ausgefallen (ANHA, 11. März 2026).

Die neuesten Dokumente zum Thema

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  • Länderbericht zu politischer Partizipation; Rechtsstaatlichkeit; Stabilität demokratischer Institutionen; sozioökonomischer Entwicklung; Wirtschaft; Privateigentum; etc. (Berichtszeitraum Februar 2023 - Jänner 2025)

    BTI 2026 Country Report - Syria (Periodischer Bericht, Englisch)

    • BTI 2026 | Syria 6 The United States supported the Kurdish-dominated Syrian Democratic Forces (SDF), which took control of Raqqa and Deir ez-Zor. These areas east of the Euphrates, along with the Kurdish provinces of Hasakah and Qamishli, are now administered by the Democratic Autonomous Administration of North and East Syria (DAANES). […] While the IS Group appears to have largely withdrawn from the Syrian desert, continued attacks in SDF-controlled areas show that IS still poses a challenge to the monopoly on the use of force, as documented by ETANA in its regular “Syria Updates.” […] The Kurdish areas of Syria, Hasakah and Qamishli, with the expanded control of the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF) over all areas east of the Euphrates, have been referring to themselves as the Democratic Autonomous Administration of North and East Syria (DAANES), suggesting federalism as a possible future form of state organization. […] SDF endorsed democracy and changed its name to DAANES in December 2023, adding “Democratic” to its previous name, AANES, and developed more democratic institutions than in the rest of the country. […] Of the deaths documented by SNHR, 21 were attributed to the Syrian Democratic Forces (SDF), making it the largest identified perpetrator, followed closely by the Syrian National Army (SNA) with 20 deaths.
  • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten

    Information collection on developments regarding the SDF and Kurdish areas (Periodischer Bericht, Englisch)

    • Information collection on developments regarding the SDF and Kurdish areas
    • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten
    • Information collection on developments regarding the Syrian Democratic Forces (SDF) and Kurdish areas
    • == Background information == Collection of information on developments concerning the SDF and Kurdish-controlled areas In January 2026, the conflict between the Syrian transitional government and the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF) escalated. […] Several thousand Kurds fled the city to Afrin and to Kurdish-controlled areas east of the Euphrates (Schmidinger, 23 January 2026 [https://www.rosalux.de/en/news/id/54313/kurdish-autonomy-in-northern-and-eastern-syria-is-under-threat] ). By the end of January, the situation in the previously contested districts had stabilised. […] Jänner 2026 [https://www.longwarjournal.org/archives/2026/01/fighting-intensifies-between-damascus-and-syrian-democratic-forces-as-diplomatic-talks-resume.php] ). […] Situation in Hasakah The SDF continues to control predominantly Kurdish areas. Government troops did not enter these regions, in particular the cities of Qamishli and Hasakah in north-eastern Syria and Kobane in the province of Aleppo near the Turkish border. The background to this are ongoing negotiations on the future administration of these areas and the return of state institutions. […] in the areas (Kurd Press, 11 February 2026 [https://en.kurdpress.com/news/160192/The-retreat-of-the-Syrian-Democratic-Forces-from-the-front-lines] ).
  • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten

    Informationssammlung zu Entwicklungen rund um die SDF und die kurdisch-geführten Gebiete (Periodischer Bericht, Deutsch)

    • Informationssammlung zu Entwicklungen rund um die SDF und die kurdisch-geführten Gebiete
    • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten
    • Information collection on developments regarding the Syrian Democratic Forces (SDF) and Kurdish areas
    • == Hintergrundinformationen == Im Jänner 2026 eskalierte der Konflikt zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch geführten Syrian Democratic Forces (SDF). […] Jänner 2026 [https://www.thenationalnews.com/news/mena/2026/01/29/kurds-syria-turkey-sdf/] ). Am 29. Januar führten syrische Militärdrohnen zum Beispiel Angriffe auf Stellungen der SDF im Umland des Unterbezirks Al Qahtaniyah in der Provinz Hasakah durch (Long War Journal, 29. […] Jänner 2026 [https://www.longwarjournal.org/archives/2026/01/fighting-intensifies-between-damascus-and-syrian-democratic-forces-as-diplomatic-talks-resume.php] ). Am 30. Jänner einigten sich die beiden Seiten auf eine umfassende Vereinbarung zur schrittweisen Integration der militärischen und zivilen Institutionen der Kurden in den Staat (France 24, 2. […] Februar 2026 [https://en.kurdpress.com/news/160192/The-retreat-of-the-Syrian-Democratic-Forces-from-the-front-lines] ). Mitte Februar übernahm übernahm der kurdische Funktionär Noureddin Issa per Präsidialerlass das Amt als Gouverneur von Hasakah (The National, 14. […] Das oben erwähnte Abkommen zwischen der Übergangsregierung und den SDF habe die Aufhebung der Belagerung vorgesehen, werde jedoch nicht umgesetzt (ANF News, 5. Februar 2026 [https://english.anf-news.com/rojava-syria/humanitarian-crisis-deepens-in-kobane-under-heavy-siege-for-17-days-83766] ).
  • Kommentar zu den Auswirkungen des Krieges zwischen den USA und Israel gegen den Iran auf Syriens politischen Übergang (verstärkte Präsenz syrischer Streitkräfte entlang der Grenze mit Libanon; Gefahr eines bewaffneten Konflikts mit Hisbollah im Libanon und vom Iran unterstützten Milizen im Irak; wirtschaftliche Auswirkungen)

    The War with Iran Threatens Syria’s Recovery (Spezieller Bericht oder Analyse, Englisch)

    • Most significantly, hestruck [https://www.aljazeera.com/news/2026/1/30/kurdish-led-sdf-agrees-integration-with-syrian-government-forces] a deal to integrate Kurdish-led forces with the Syrian army in January 2026.
  • Bericht der unabhängigen internationalen Untersuchungskommission zur Menschenrechtslage (Haftbedingungen; wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte; Frauen und Mädchen betreffende Verstöße; anhaltende Konflikte; weitere Themen) [Vorabversion]

    Report of the Independent International Commission of Inquiry on the Syrian Arab Republic [A/HRC/61/62] (Spezieller Bericht oder Analyse, Englisch)

    • The resulting sense of insecurity was shared by other communities, complicating talks with the Syrian Democratic Forces (SDF) to fully integrate into the new State’s institutions. Despite a 10 March 2025 agreement to integrate by year’s end, clashes continued between former SNA factions and with the SDF along the frontlines in the northeast (see Annex section III) throughout 2025. […] In 2025, non-State armed groups, namely the Syrian National Army (formally integrated into the newly formed army on 29 January 2025), and the Syrian Democratic Forces (SDF) continued to control territory. In early 2026, as set out above, the SDF lost large swathes of the territory it controlled to government forces. […] Children were also killed and injured in various conduct of hostilities incidents throughout Dayr al-Zawr governorate in 2025.184 Two children were also reportedly severely burned following an SDF raid on a house.185 Detention-related violations and child recruitment by the Syrian Democratic Forces (SDF) in the north-east 152. […] / [https://childrenandarmedconflict.un.org/2019/07/syrian-democratic-forces-sign-action-plan-to-end-and-prevent-the-recruitment-and-use-of-children/] https://childrenandarmedconflict.un.org/2019/07/syrian-democratic-forces-sign-action-plan-to-end-and-prevent-the-recruitment-and-use-of-children/ [https://childrenandarmedconflict.un.org/2019/07/syrian-democratic-forces-sign-action-plan-to-end-and-prevent-the-recruitment-and-use-of-children […] Violations by the SDF and by former Syrian National Army (SNA) factions in the north and north-east * Conduct of hostilities-related violations by former SNA factions * Detention-related violations and child recruitment by the Syrian Democratic Forces (SDF) in the north-east * Deaths in detention * Incommunicado detention and disappearances * Detention for suspected affiliation with Da’esh by
  • Thematischer Länderbericht zu Dokumenten (Stand: März 2026)

    Thematisch ambtsbericht over documenten in Syrië (Spezieller Bericht oder Analyse, Niederländisch)

    • De SDF, die controle had in DAANES-gebied (Noordoost-Syrië), was een militaire alliantie. […] De maktoumeen-Koerden genoten minder rechten dan de ajanib-Koerden en mochten niet vrij door Syrië reizen.51 Op 10 maart 2025 sloten president van de Syrische overgangsregering al-Sharaa en Mazloum Abdi, de commandant van de Syrian Democratic Forces (SDF) in het DAANES-gebied (zie paragraaf 1.4 voor meer informatie) een overeenkomst. […] Deze integratie werd bemoeilijkt door onder andere dubbele registraties van geboorten in verschillende controlegebieden.319 De systemen uit DAANES-gebied werden niet in deze koppeling meegenomen door de defactoautoriteiten in Noordoost-Syrië van de door Koerden gedomineerde Syrian Democratic Forces (SDF) en de aan de SDF verbonden DAANES.320 313 vertrouwelijke bron november 2025 314 vertrouwelijke […] Democratic Autonomous Administration of North and East Syria GAPAR General Administration for Palestinian Arab Refugees in Syria HTS Hay’at Tahrir al-Sham (Comité voor de Bevrijding van de Levant) HXP Zelfverdedigingseenheden (Hêzên Xwe Parastinê) ICAO Internationale Burgerluchtvaartorganisatie IOM Internationale Organisatie voor Migratie ISIS Islamitische Staat in Irak en Syrië ngo niet-gouvernementele […] organisatie NRC Norwegian Refugee Council (Noorse Vluchtelingenraad) PYD Partiya Yekîtiya Demokrat (Democratische Unie Partij) SDF Syrian Democratic Forces (Syrische Democratische Strijdkrachten) SFA Syrian Free Army (Vrije Syrische Leger) SNA Syrian National Army (Syrisch Nationaal Leger) SIG Syrian Interim Government SSG Syrian Salvation Government STG Syrian Transitional Government ToR
  • Update zur Syrien-Krise und zu ihren Auswirkungen auf die Bevölkerung (mit Stand von 6. März 2026)

    Regional Flash Update #67; Syria situation; 6 March 2026 (Periodischer Bericht, Englisch)

    • The situation in north-east Syria continues to limit returns from Iraq to Syria as individuals fear the unstable security situation and escalations between Government Forces and the Syrian Democratic Forces (SDF). Registered refugees mentioned wanting to reunite with family and a lack of employment opportunities in Iraq as the main reasons behind return.
  • Jahresbericht zur Religionsfreiheit (Beobachtungszeitraum 2025)

    United States Commission on International Religious Freedom 2026 Annual Report (Periodischer Bericht, Englisch)

    • In parts of the north and east with sizeable Muslim Kurdish and Arab, Christian, and Yazidi populations, the Democratic Autonomous Administration of North and East Syria (DAANES) and its U.S.- partnered Syrian Democratic Forces (SDF) continued its multi- faith model of regional governance. […] The United States continued to help broker negotiations to integrate the religiously and ethnically diverse SDF into a transitional national army in which many members identified with groups that justify violence on Islamic religious grounds. […] The SDF remained a key U.S. partner in managing the ongoing threat of ISIS and in carrying out search and rescue missions for at least 2,594 Yazidis missing since 2014 following the terrorist group’s genocidal enslavement or conscription. […] In February, soon after the administration announced a general freeze on U.S. foreign assistance, the United States granted some short-term waivers to contractors supporting al-Hol, an SDF-managed camp hous- ing former ISIS fighters and families. In December, an ISIS member reportedly serving in the transitional security forces killed two U.S. service members and an interpreter. […] While the KRG’s Office of Rescuing Yazidis con- tinued to help locate and reintegrate Yazidis from among the over 2,594 still missing since ISIS abducted them in 2014, advocates called on the KRG to improve its search and rescue collaborations with the Syrian Democratic Forces, IFG, and other state and nonstate actors.
  • Artikel zu plötzlicher und unkoordinierter Schließung des Straflagers al-Hol durch die Regierung  

    After years of detention former Al Hol residents face uncertain future (Appell oder Pressemitteilung, Englisch)

    • When control of the camp shifted from the Syrian Democratic Forces to the Government of Syria, the camp population sharply declined amid a period of transition and insecurity, including reports of people escaping and being smuggled out.
  • Periodische Analyse wichtiger Entwicklungen staatlicher und nichtstaatlicher Akteur·innen im Bereich der Sicherheit in ausgewählten Ländern des Nahen Ostens

    Iran Update, February 27, 2026 (Periodischer Bericht, Englisch)

    • The Syrian government and the Syrian Democratic Forces (SDF) continue to take steps to implement the January 30 agreement, but some of the agreement’s clauses remain unfulfilled ahead of the agreement’s February 28 deadline. […] These brigades include three in Hasakah Province and one in Kobani, as stipulated by the January 30 agreement.[33] A Kurdish journalist published photos of SDF commander Mazloum Abdi with four commanders.[34] These commanders may be the commanders who will lead the SDF brigades in the MoD.[35] Neither the SDF nor the Syrian government has commented on the four brigade commanders at the time of […] The January 30 agreement stipulates that the Education Ministry and the SDF will discuss the educational curriculum for Kurdish communities.[38] The SDF reportedly demanded that the Education Ministry provide full Kurdish translations of the Syrian curriculum and that the curriculum be taught in Kurdish in predominantly Kurdish areas.[39] President Ahmed al Shara declared on January 22 that the […] Kurdish language would only be taught as an elective class twice a week in predominantly Kurdish areas, however. […] agreement.[42] The government and the SDF have not conducted a prisoner swap as of February 27.
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