Hintergrundinformationen

Im Jänner 2026 eskalierte der Konflikt zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch geführten Syrian Democratic Forces (SDF). Auslöser waren das Auslaufen einer von der Übergangsregierung gesetzten Frist zur Integration der SDF in staatliche Strukturen sowie das erklärte Ziel der Regierung, die vollständige territoriale Kontrolle über den Nordosten Syriens wiederzuerlangen (DW, 20. Jänner 2026).

Kämpfe in Aleppo und Vertreibung der Zivilbevölkerung

Anfang Jänner kam es in den überwiegend kurdisch bewohnten Stadtteilen Scheich Maqsoud und Aschrafieh in Aleppo zu intensiven Kämpfen zwischen Regierungstruppen, regierungsnahen Milizen und SDF-nahen Kräften (MEI, 13. Jänner 2026). Am 10. Jänner wurden kurdische Polizeikräfte aus dem letzten verbliebenen kurdischen Stadtviertel abgezogen und Truppen der syrischen Übergangsregierung übernahmen die Kontrolle der gesamten Stadt Aleppo. Mehrere Tausend KurdInnen flohen aus der Stadt nach Afrin sowie in die kurdisch kontrollierten Gebiete östlich des Euphrat (Schmidinger, 23. Jänner 2026). Mit Ende Jänner hatte sich die Lage in den zuvor umkämpften Stadtteilen stabilisiert. 90 Prozent der Vertriebenen seien zurückgekehrt und die zerstörte Infrastruktur würde repariert werden. Eine anhaltende Herausforderung in der Stadt sowie im Umfeld von Aleppo sind die von SDF-Kämpfern zurückgelassenen improvisierten Sprengsätze (IEDs) (MEI, 29. Jänner 2026).

Ausweitung der Offensive im Nordosten Syriens und Unterstützung der Übergangsregierung durch arabische Stämme

Am 16. Jänner kündigte das Übergangsministerium für Verteidigung eine Operation zur Einnahme von Deir Hafer und Maskana an, Teile der letzten von den SDF gehaltenen Gebieten im Osten der Provinz Aleppo. Innerhalb von weniger als 24 Stunden übernahmen regierungsnahe Kräfte die Kontrolle über beide Orte und weiteten ihre Offensive auf Gebiete der Provinz Raqqa sowie auf weitere SDF-kontrollierte Regionen im Nordosten Syriens aus. Am 17. Jänner starteten regierungsnahe Kräfte, darunter Einheiten des Verteidigungs- und Innenministeriums sowie verbündete Stammesmilizen, eine Offensive aus den Richtungen Raqqa und Deir Ezzor. Bis zum Ende desselben Tages fiel die Region Al-Schamiyeh im Westen der Provinz Raqqa, und kurz darauf begannen regierungsnahe Kräfte mit dem Vorrücken in die Stadt Raqqa. In der Provinz Deir Ezzor griffen Stammeskämpfer SDF-Stellungen an, noch bevor die Kräfte der Übergangsregierung eintrafen. Der rasche Vormarsch wurde durch erhebliche Schwächungen der SDF infolge von Desertionen sowie durch die Unterstützung einflussreicher arabischer Stämme für die Übergangsbehörden begünstigt. Mit Ausnahme von Al-Shaddadeh geriet auch ein Großteil des südlichen Umlands der Provinz Hasakah unter die Kontrolle der Übergangsregierung (Etana Syria, 20. Jänner 2026; siehe auch: Schmidinger, 23. Jänner 2026).

Laut dem Syrienexperten Charles Lister wurden im Zuge der Offensive vereinzelt Straftaten von Regierungstruppen wie auch den kurdischen Milizionären begangen. Es gebe bestätigte Fälle von Leichenschändung, der Verwüstung eines SDF-Friedhofs und dem Einsatz ungelenkter Munition in zivilen Gebieten durch die syrische Armee. Gleichzeitig werden kurdische Kämpfer beschuldigt durch Scharfschützenfeuer fast 20 ZivilistInnen getötet und mehrere außergerichtliche Hinrichtungen durchgeführt zu haben (MEI, 29. Jänner 2026).

Waffenstillstand

Am 18. Jänner einigten sich die Vertreter der Übergangsregierung und der SDF auf einen Waffenstillstand, dem jedoch Kampfhandlungen folgten (Al Jazeera, 20. Jänner 2026). Am 24. Jänner wurde der Waffenstillstand um weitere 15 Tage verlängert, mit der Aufforderung an die SDF, die Waffen niederzulegen und einen Plan zur Integration in die syrische Armee vorzulegen (Reuters, 24. Jänner 2026). Auch während dieses vereinbarten Waffenstillstands kam es zu gegenseitigen Angriffen (Der Standard, 26. Jänner 2026; The National, 29. Jänner 2026). Am 29. Januar führten syrische Militärdrohnen zum Beispiel Angriffe auf Stellungen der SDF im Umland des Unterbezirks Al Qahtaniyah in der Provinz Hasakah durch (Long War Journal, 29. Jänner 2026). Am 30. Jänner einigten sich die beiden Seiten auf eine umfassende Vereinbarung zur schrittweisen Integration der militärischen und zivilen Institutionen der Kurden in den Staat (France 24, 2. Februar 2026; siehe auch: Reuters, 2. Februar 2026).

Kontrolle über Haftanstalten und IS-Gefangene

In Folge der beschriebenen Kämpfe entkamen mutmaßliche Angehörige des Islamischen Staates (IS) aus einem Gefängnis in Schaddadi. Während die syrische Regierung von etwa 120 entflohenen Häftlingen sprach, bezifferte die SDF die Zahl der Entflohenen mit 1.500. Die syrische Armee verhängte eine Ausgangssperre über Shaddadi und leitete Such- und Festnahmeoperationen ein, bei denen nach offiziellen Angaben 81 Personen wieder gefasst wurden. Weitere Kämpfe und Gefängnisausbrüche wurden auch aus der Stadt Raqqa gemeldet (The Guardian, 20. Jänner 2026).

Die syrische Armee übernahm im Zuge des Waffenstillstands die Kontrolle über das Lager al-Hol, in dem sich Tausende Personen aufhalten, überwiegend Familienangehörige von IS-Mitgliedern (AP News, 25. Jänner 2026). In weiterer Folge übernahm die UNO die Verantwortung für das Campmanagement, konnte jedoch mit 22. Jänner das Lager aus Sicherheitsgründen noch nicht betrete (Reuters, 22. Jänner 2026).

Reuters berichtete, dass die USA mit der Überführung von IS-Gefangenen aus Syrien in den Irak begannen. Die ersten Transfers umfassten 150 Personen, weitere Überstellungen – von bis zu 7.000 Gefangenen – wurden in Aussicht gestellt (Reuters, 21. Jänner 2026).

Situation in Hasakah

Die SDF kontrollieren weiterhin mehrheitlich kurdisch geprägte Gebiete. Regierungstruppen rückten nicht in diese Regionen ein, insbesondere nicht in die Städte Qamischli und Hasakah im Nordosten Syriens sowie Kobane in der Provinz Aleppo nahe der türkischen Grenze. Hintergrund sind laufende Verhandlungen über die künftige Verwaltung dieser Gebiete und die Rückkehr staatlicher Institutionen. Laut der syrischen Nachrichtenwebseite Enab Baladi bereiten sich beide Seiten auf weiter mögliche Kampfhandlungen vor. Sowohl die SDF als auch regierungsnahe Kräfte verlegten militärische Verstärkungen an die Kontaktlinien südlich von Hasakah, während die SDF ihre Stellungen ausbaute, Patrouillen und Razzien in den Stadtvierteln fortsetzte und ein ziviles Krankenhaus zu einem Militärkrankenhaus umfunktionierte (Enab Baladi, 24. Jänner 2026). The New Arab berichtet am 29. Jänner, dass hunderte bewaffnete irakische Kurden in den zwei Tagen zuvor als Freiwillige in die Provinz Hasakah gereist seien (The New Arab, 29. Jänner 2026). Am 2. Februar berichteten vor Ort anwesende JournalistInnen, dass ein Konvoi von Regierungsfahrzeugen infolge der oben beschriebenen Vereinbarung vom 30. Jänner in die Stadt Hasakah eingefahren sei (France 24, 2. Februar 2026; Reuters, 2. Februar 2026). Am Tag darauf marschierten die syrischen Regierungstruppen in der Stadt Qamischli ein (Asharq Al-Awsat, 3. Februar 2026). Am 5. Februar zogen sich US-Streitkräfte vom Stützpunkt Al-Shaddadi in der Provinz Hasakah zurück (The New Arab, 5. Februar 2026).

Situation in Kobane (auch Ain al-Arab genannt)

Die mehrheitlich von KurdInnen bewohnte Stadt Kobane, die im Norden durch die türkische Grenze und auf allen übrigen Seiten durch regierungsnahe Kräfte eingeschlossen ist und zahlreiche Binnenvertriebene infolge der jüngsten Kämpfe beherbergt, entwickelte sich zu einem humanitären Brennpunkt. Kurdische Kräfte warfen der syrischen Armee vor, die Stadt zu belagern, und AktivistInnen warnten vor einer humanitären Krise aufgrund von Engpässen bei Nahrungsmitteln, Wasser und Strom. Nach der Verlängerung des Waffenstillstands am 24. Jänner wurden zwei humanitäre Korridore eingerichtet und ein humanitärer Konvoi der Vereinten Nationen erreichte die Stadt (DW, 25. Jänner 2026; siehe auch: France 24, 25. Jänner 2026). Die kurdische Nachrichtenseite ANF News berichtet am 5. Februar, dass Kobane seit 17 Tagen belagert sei. Einige Grundnahrungsmittel seien nicht mehr erhältlich und andere würden zur Neige gehen, ebenso Medikamente und medizinisches Material. Das oben erwähnte Abkommen zwischen der Übergangsregierung und den SDF habe die Aufhebung der Belagerung vorgesehen, werde jedoch nicht umgesetzt (ANF News, 5. Februar 2026).

Humanitäre Lage und Binnenvertreibungen

UNICEF berichtet über eine sich weiter verschärfende humanitäre Lage im Nordosten Syriens, insbesondere in Kobane und den umliegenden Gebieten. In Kobane und rund 50 angrenzenden Dörfern haben mit 23. Jänner schätzungsweise 400.000 Menschen seit dem 19. Januar keinen Zugang zu Wasser, bedingt durch einen vollständigen Stromausfall, beschädigte Infrastruktur und fehlenden Treibstoff. Dies stelle laut UNICEF erhebliche Gesundheits- und Schutzrisiken dar. Die Binnenvertreibung nimmt weiter zu: Bis zum 21. Januar wurden rund 165.000 Vertriebene in den Provinzen Aleppo und Hasakah erfasst, wobei Frauen und Kinder etwa 70 Prozent der Betroffenen ausmachen. Gesundheitsdienste sind stark eingeschränkt, zahlreiche Einrichtungen sind geschlossen oder unterversorgt. Auch das Bildungssystem ist erheblich beeinträchtigt, da Schulen beschädigt sind oder als Notunterkünfte dienen. Gleichzeitig ist die Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung massiv eingeschränkt (UNICEF, 25. Jänner 2026, S. 1-2). Der kurdische Rote Halbmond berichtet am 5. Februar gegenüber Rudaw, dass schätzungsweise 150.000 bis 175.000 Binnenvertriebene Zuflucht in kurdischen Städten im Nordosten Syriens gesucht hätten (Rudaw, 5. Februar 2026).

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  • Nordsyrien: Gemeinsame NGO-Stellungnahme zur Verschlechterung der humanitären Lage in Kobane aufgrund einer großen Zahl an Ankünften, die durch den Militäreinsatz der Übergangsregierung in Aleppo ausgelöst wurde

    Northern Syria: Urgent action needed to protect civilians and enable aid delivery (Appell oder Pressemitteilung, Englisch)

    • * Closely monitor the conduct of all parties in Syria, including the transitional authorities and the Syrian Democratic Forces (SDF), and ensure accountability for violations of international humanitarian and human rights law.
  • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten

    Information collection on developments regarding the SDF and Kurdish areas (Spezieller Bericht oder Analyse, Englisch)

    • Information collection on developments regarding the SDF and Kurdish areas
    • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten
    • Information collection on developments regarding the Syrian Democratic Forces (SDF) and Kurdish areas
    • == Background information == Collection of information on developments concerning the SDF and Kurdish-controlled areas In January 2026, the conflict between the Syrian transitional government and the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF) escalated. […] Several thousand Kurds fled the city to Afrin and to Kurdish-controlled areas east of the Euphrates (Schmidinger, 23 January 2026 [https://www.rosalux.de/en/news/id/54313/kurdish-autonomy-in-northern-and-eastern-syria-is-under-threat] ). By the end of January, the situation in the previously contested districts had stabilised. […] Jänner 2026 [https://www.longwarjournal.org/archives/2026/01/fighting-intensifies-between-damascus-and-syrian-democratic-forces-as-diplomatic-talks-resume.php] ). […] Situation in Hasakah The SDF continues to control predominantly Kurdish areas. Government troops did not enter these regions, in particular the cities of Qamishli and Hasakah in north-eastern Syria and Kobane in the province of Aleppo near the Turkish border. The background to this are ongoing negotiations on the future administration of these areas and the return of state institutions. […] The above-mentioned agreement between the transitional government and the SDF had provided for the lifting of the siege, but was not being implemented. (ANF News, 5 February 2026 [https://english.anf-news.com/rojava-syria/humanitarian-crisis-deepens-in-kobane-under-heavy-siege-for-17-days-83766] ).
  • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten

    Information collection on developments regarding the SDF and Kurdish areas (Spezieller Bericht oder Analyse, Deutsch)

    • Information collection on developments regarding the SDF and Kurdish areas
    • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten
    • Information collection on developments regarding the Syrian Democratic Forces (SDF) and Kurdish areas
    • == Hintergrundinformationen == Im Jänner 2026 eskalierte der Konflikt zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch geführten Syrian Democratic Forces (SDF). […] Jänner einigten sich die Vertreter der Übergangsregierung und der SDF auf einen Waffenstillstand, dem jedoch Kampfhandlungen folgten (Al Jazeera, 20. Jänner 2026 [https://www.aljazeera.com/news/2026/1/20/syria-sdf-ceasefire-hangs-in-balance-after-renewed-clashes-faltering-talks] ). Am 24. […] Jänner 2026 [https://www.thenationalnews.com/news/mena/2026/01/29/kurds-syria-turkey-sdf/] ). Am 29. Januar führten syrische Militärdrohnen zum Beispiel Angriffe auf Stellungen der SDF im Umland des Unterbezirks Al Qahtaniyah in der Provinz Hasakah durch (Long War Journal, 29. […] Jänner 2026 [https://www.longwarjournal.org/archives/2026/01/fighting-intensifies-between-damascus-and-syrian-democratic-forces-as-diplomatic-talks-resume.php] ). Am 30. Jänner einigten sich die beiden Seiten auf eine umfassende Vereinbarung zur schrittweisen Integration der militärischen und zivilen Institutionen der Kurden in den Staat (France 24, 2. […] Das oben erwähnte Abkommen zwischen der Übergangsregierung und den SDF habe die Aufhebung der Belagerung vorgesehen, werde jedoch nicht umgesetzt (ANF News, 5. Februar 2026 [https://english.anf-news.com/rojava-syria/humanitarian-crisis-deepens-in-kobane-under-heavy-siege-for-17-days-83766] ).
  • Update zur Syrien-Krise und zu ihren Auswirkungen auf die Bevölkerung (mit Stand von 6. Februar 2026)

    Regional Flash Update #63; Syria situation; 6 February 2026 (Periodischer Bericht, Englisch)

    • The situation North-East Syria continues to limit returns from Iraq to Syria as individuals fear the unstable security situation and escalations between Government forces and the Syrian Democratic Forces (SDF). Registered refugees mentioned wanting to reunite with family and a lack of employment opportunities in Iraq as the main reasons behind return.
  • Jahresbericht zur Menschenrechtssituation im Jahr 2025

    World Report 2026; Syria (Periodischer Bericht, Englisch)

    • . == Northeast Syria == In 2025 the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF) continued to control and administer much of the country’s northeast. […] On March 10, the SDFsigned a deal [https://www.reuters.com/world/middle-east/syria-reaches-deal-integrate-sdf-within-state-institutions-presidency-says-2025-03-10/] with the transitional government in Damascus to incorporate its institutions into the Syrian state, but the fate of the SDF itself remained unclear, and by the end of 2025 little progress to implement the agreement had been made. […] A March 16 drone attack [https://www.hrw.org/news/2025/06/05/syria-turkiye-backed-attack-kills-injures-family] by Türkiye or Turkish-backed Syrian factions on a farm near villages controlled by the SDF south of Kobane killed seven Kurdish children, their 18-year-old sister, and their parents, apparently all civilians. […] In 2025, the SDF carried out arbitrary detentions [https://snhr.org/blog/2025/03/03/at-least-216-arbitrary-detentions-recorded-in-syria-in-february-2025/] , including of individuals accused of dissent, amidbroader concerns [https://humanrightsfirst.org/library/human-rights-first-releases-new-report-on-human-rights-concerns-in-post-assad-syria/] over restrictions on expression and due process in areas […] The SDF and Asayish regional security forces continued toarbitrarily detain [https://www.centcom.mil/MEDIA/STATEMENTS/Statements-View/Article/4032390/uscentcom-commander-visits-syria/] over 40,000 ISIS (Islamic State) suspects and their family members from Syria and nearly 60 other countries in degrading conditions in al-Hol and Roj camps. == Israeli Abuses in Southern Syria == Following the former
  • Bericht des Teams für analytische Unterstützung und Sanktionsüberwachung zur Gruppe Islamischer Staat (IS), Al-Qaida und zu mit ihnen assoziierten Personen, Gruppen, Unternehmungen und Organisationen (regionale Entwicklungen; Auswirkungen der Terrorismusbekämpfung; Sanktionen; weitere Themen)

    Thirty-seventh report of the Analytical Support and Sanctions Monitoring Team submitted pursuant to resolution 2734 (2024) concerning ISIL (Da’esh), Al-Qaida and associated individuals and entities [S/2026/44] (Periodischer Bericht, Englisch)

    • Nearly 70 per cent of attacks in the country targeted the Syrian Democratic Forces (SDF). Starting in late November, ISIL (Da’esh) expanded attacks in Idlib and Aleppo on Syrian military forces. 55. Member States warned that ISIL (Da’esh) had infiltrated newly formed security structures, particularly at the lower and mid-level ranks. […] The group also prioritized the release of its fighters held in SDF-controlled prisons. In November, an escape attempt from Ghuwayran prison in Hasakah was thwarted. 57. A number of Member States assessed that Hay’at Tahrir al-Sham (HTS, QDe.137) remained in transition and was being absorbed into the new Syrian military and governance structures. […] Delays in implementing the agreement reached on 10 March between the Government and SDF heightened tensions in the north and north-east, creating openings for ISIL (Da’esh) and other armed actors.
  • Informationssammlung zu Entwicklungen bezüglich der Demokratischen Kräften Syriens (SDF) und den kurdischen Gebieten

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    • == Background information == Collection of information on developments concerning the SDF and Kurdish-controlled areas In January 2026, the conflict between the Syrian transitional government and the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF) escalated. […] Several thousand Kurds fled the city to Afrin and to Kurdish-controlled areas east of the Euphrates (Schmidinger, 23 January 2026 [https://www.rosalux.de/en/news/id/54313/kurdish-autonomy-in-northern-and-eastern-syria-is-under-threat] ). By the end of January, the situation in the previously contested districts had stabilised. […] Jänner 2026 [https://www.thenationalnews.com/news/mena/2026/01/29/kurds-syria-turkey-sdf/] ). On 29 January, for example, Syrian military drones carried out attacks on SDF positions in the vicinity of the Al Qahtaniyah subdistrict in Hasakah Province (Long War Journal, 29. […] Jänner 2026 [https://www.longwarjournal.org/archives/2026/01/fighting-intensifies-between-damascus-and-syrian-democratic-forces-as-diplomatic-talks-resume.php] ). […] Situation in Hasakah The SDF continues to control predominantly Kurdish areas. Government troops did not enter these regions, in particular the cities of Qamishli and Hasakah in north-eastern Syria and Kobane in the province of Aleppo near the Turkish border. The background to this are ongoing negotiations on the future administration of these areas and the return of state institutions.
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    • == Hintergrundinformationen == Im Jänner 2026 eskalierte der Konflikt zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch geführten Syrian Democratic Forces (SDF). […] In der Provinz Deir Ezzor griffen Stammeskämpfer SDF-Stellungen an, noch bevor die Kräfte der Übergangsregierung eintrafen. Der rasche Vormarsch wurde durch erhebliche Schwächungen der SDF infolge von Desertionen sowie durch die Unterstützung einflussreicher arabischer Stämme für die Übergangsbehörden begünstigt. […] Jänner einigten sich die Vertreter der Übergangsregierung und der SDF auf einen Waffenstillstand, dem jedoch Kampfhandlungen folgten (Al Jazeera, 20. Jänner 2026 [https://www.aljazeera.com/news/2026/1/20/syria-sdf-ceasefire-hangs-in-balance-after-renewed-clashes-faltering-talks] ). Am 24. […] Jänner 2026 [https://www.thenationalnews.com/news/mena/2026/01/29/kurds-syria-turkey-sdf/] ). Am 29. Januar führten syrische Militärdrohnen zum Beispiel Angriffe auf Stellungen der SDF im Umland des Unterbezirks Al Qahtaniyah in der Provinz Hasakah durch (Long War Journal, 29. […] Jänner 2026 [https://www.longwarjournal.org/archives/2026/01/fighting-intensifies-between-damascus-and-syrian-democratic-forces-as-diplomatic-talks-resume.php] ). Am 30. Jänner einigten sich die beiden Seiten auf eine umfassende Vereinbarung zur schrittweisen Integration der militärischen und zivilen Institutionen der Kurden in den Staat (France 24, 2.
  • Artikel zu den Lebensbedingungen von Kindern in den Lagern al-Hol und al-Roj

    Repatriating children from Syria’s IS camps is the right thing and the smart thing to do (Medienbericht, Englisch)

    • Clashes in recent weeks between the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF), which has been in control of the area where the camps are located, and the new Syrian government have further exacerbated the threat to these children. Women inside al-Roj camp have described to us an unprecedented climate of fear, panic, and exhaustion. […] They report that shots have been fired by SDF forces inside and around the camp, and that families no longer dare to leave their tents. Food is limited and unaffordable, and winter conditions are worsening the situation, with many families unable to heat their tents due to the scarcity of fuel.
  • Artikel zu Hind Kabawat, der einzigen Ministerin der Übergangsregierung, und der Herausforderung des Wiederaufbaus des Landes nach dem Krieg 

    Syria's only female minister pushes for change: 'I'm not here for window dressing' (Medienbericht, Englisch)

    • In early January, Kabawat rushed to the northern city of Aleppo to visit shelters harbouring thousands of people after fighting flared between government forces and the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF) who have long dominated north-eastern Syria.
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