Letzte Aktualisierung dieser Quellenbeschreibung: 5. Dezember 2018
 
In einem Satz:
Die Länderanalyse ist die Abteilung für Herkunftsländerinformationen des Staatssekretariats für Migration (SEM, ehemals Bundesamt für Migration), der Schweizer Behörde für ausländische StaatsbürgerInnen und AsylwerberInnen in der Schweiz.
 
Abdeckung auf ecoi.net:
Herkunftsländerinformationen.
Monatliche Abdeckung auf ecoi.net für Länder der Prioritäten A-E.
 
Leitbild/Mandat/Ziele:
„Seit dem 1. Januar 2015 ist das ehemalige Bundesamt für Migration (BFM) das Staatssekretariat für Migration (SEM). Diese Neuerung trägt der wachsenden Bedeutung und dem umfangreicheren Aufgabenbereich Rechnung. Organisation und Struktur des ehemaligen Bundesamts bleiben unverändert.
Das Staatssekretariat regelt, unter welchen Bedingungen jemand in die Schweiz einreisen, hier leben und arbeiten darf – und es entscheidet, wer hier Schutz vor Verfolgung erhält. Das Staatssekretariat koordiniert zudem die Integrationsbemühungen von Bund, Kanton und Gemeinden und ist auf Bundesebene für Einbürgerungen zuständig.“ (SEM-Website: Das SEM, ohne Datum)
 
„Die Länderanalyse des Staatssekretariats für Migration (SEM) beschafft, analysiert und vermittelt diese spezifischen Informationen. Hierzu verfasst sie – teilweise in internationaler Zusammenarbeit – auch eigene Produkte.
Die Fachkompetenz der Länderanalyse SEM erstreckt sich für die Herkunftsländer von allgemeiner Landeskunde über die Analyse der politischen, wirtschaftlichen und menschenrechtlichen Situation bis hin zu geschlechtsspezifischen Fragen und der medizinischen Versorgung vor Ort.
Bei der Auswahl der Quellen, der Auswertung der Informationen und der Aufbereitung hält sie sich an international gültige Qualitätsstandards, dokumentiert Erkenntnisse wissenschaftlich einwandfrei und bemüht sich um größtmögliche Transparenz.“ (SEM-Website: Herkunftsländerinformationen, ohne Datum)
 
Finanzierung:
Die Gesamtausgaben des SEM für das Jahr 2017 wurden mit ca. 1,9 Milliarden Schweizer Franken projektiert. (SEM-Website: Ausgabenentwicklung Staatssekretariat für Migration, ohne Datum)
 
Umfang der Berichterstattung:
Geografischer Fokus: Länder, aus denen der Großteil der AsylwerberInnen der Schweiz kommt.
Thematischer Fokus: Menschenrechte, humanitäre und Sicherheitslage in Herkunftsländern von AsylwerberInnen.
 
Methodologie:
Die Länderanalyse arbeitet „[…] gemäss den gemeinsamen EU-Leitlinien für die Bearbeitung von Informationen über Herkunftsländer […] (https://www.sem.admin.ch/dam/data/bfm/internationales/herkunftslaender/coi_leitlinien-d.pdf).“ (SEM: Focus Eritrea; Update Nationaldienst und illegale Ausreise, 10. August 2016, S. 2)
 
Die Berichte der Länderanalyse werden „[…] auf der Grundlage sorgfältig ausgewählter Informationsquellen zusammengestellt. […] Dessen ungeachtet erhebt dieses Dokument keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es erlaubt auch keine abschliessende Bewertung darüber, ob ein individueller Antrag auf einen bestimmten Flüchtlingsstatus oder auf Asyl berechtigt ist. Wenn ein bestimmtes Ereignis, eine bestimmte Person oder Organisation in diesem Bericht keine Erwähnung findet, bedeutet dies nicht, dass ein solches Ereignis nicht stattgefunden hat oder dass die betreffende Person oder Organisation nicht existieren. Die Inhalte sind unabhängig verfasst und können nicht als offizielle Stellungnahme der Schweiz oder ihrer Behörden gewertet werden.“ (SEM: Focus Eritrea; Update Nationaldienst und illegale Ausreise, 10. August 2016, S. 2)
 
Sprache(n), in der/denen die Quelle publiziert:
Deutsch, Französisch und Englisch
 
Weitere Informationen:
Organigramm:
https://www.sem.admin.ch/sem/en/home/ueberuns/organisation.html
 
Migrationsbericht 2017: 
https://www.sem.admin.ch/dam/data/sem/publiservice/berichte/migration/migrationsbericht-2017-d.pdf
 
 
Zugriff auf alle Links am 5. Dezember 2018.
 
ecoi.net Zusammenfassung:
Homepage:
https://www.sem.admin.ch/sem/en/home/internationales/herkunftslaender.html
Suche:
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