Radio Free Europe / Radio Liberty (RFE /RL)
http://www.rferl.org
Letzte Aktualisierung dieser Quellenbeschreibung: 20. November 2014
 
In einem Satz: Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) ist eine von der amerikanischen antikommunistischen Organisation National Committee for a Free Europe im Jahr 1949 gegründete Rundfunkorganisation, die vom US-Kongress finanziert wird. Sie bietet Nachrichten für Länder in Osteuropa, Zentralasien und im Nahen Osten.
 
Abdeckung auf ecoi.net:
Medienberichte werden auf ecoi.net täglich für Länder mit Priorität A-C abgedeckt.
 
Leitbild/Mandat/Ziele:
“RFE/RLs Ziel ist die Förderung demokratischer Werte und Institutionen durch Berichterstattung in Ländern, wo freie Presse durch die Regierung verboten wurde oder nicht vollständig entwickelt ist.” (RFE/RL-Website, RFE/RL Mission Statement, ohne Datum, http://www.rferl.org/info/mission/169.html, Arbeitsübersetzung ACCORD)
Um dies zu erreichen
“1. bietet RFE/RL objektive Nachrichten, Analysen und Diskussionen zu länderspezifischen und regionalen Angelegenheiten, die wesentlich für erfolgreiche demokratische Umgestaltung und Umgestaltung des freien Markts sind.
2. stärkt RFE/RL die Zivilgesellschaft, indem demokratische Werte entworfen werden.
3. kämpft RFE/RL gegen ethnische und religiöse Intoleranz und fördert gegenseitiges Verständnis unter Völkern.
4. stellt RFE/RL ein Modell für örtliche Medien bereit, unterstützt bei Schulung zur Stärkung von Professionalismus und Unabhängigkeit von Medien und entwickelt Partnerschaften mit örtlichen Medienoutlets.
5. fördert RFE/RL engere Verknüpfungen zwischen Ländern der Region und etablierten Demokratien weltweit.” (RFE/RL-Website, RFE/RL Mission Statement, ohne Datum, http://www.rferl.org/info/mission/169.html, Arbeitsübersetzung ACCORD)
 
Finanzierung:
“RFE/RL wird vom US-Kongress über das Broadcasting Board of Governors (BBG) finanziert. Das BBG ist eine überparteiliche bundesstaatliche Behörde, die alle internationalen Rundfunkprogramme der Vereinigten Staaten beaufsichtigt. Gemäß IRS-Regelungen ist RFE/RL ein privates Nonprofit-Unternehmen.” (RFE/RL-Website, Frequently Asked Questions, ohne Datum, http://www.rferl.org/info/faq/777.html#section8)
 
Umfang der Berichterstattung:
Geographischer Schwerpunkt: Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Iran, Irak, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Pakistan, Russische Föderation, Serbien, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan. Einige dieser Länder werden in Zweigstellen behandelt (z.B.: Armenia Liberty, Radio Free Asia)
Thematischer Schwerpunkt: Nachrichten zu politischen, sicherheitstechnischen, wirtschaftlichen und anderen wichtigen Entwicklungen in der Region, Menschenrechtsverletzungen, Konflikte und religiöse Feindseligkeiten
 
Methodologie:
RFE/RL verfügt über ein Netzwerk von 19 Büros und mehr als 750 freie MitarbeiterInnen. Das Sendezentrum befindet sich in Prag. Die 18 Sender von RFE/RL strahlen Programme in 28 Sprachen aus. Bei den AutorInnen von Beiträgen und Analysen handelt es sich um ExpertInnen für spezifische Regionen (KorrespondentInnen, AnalystInnen, KoordinatorInnen, SendungsmacherInnen). Eine Liste dieser ExpertInnen wird auf der Website von RFE/RL unter http://www.rferl.org/about/experts.aspx zur Verfügung gestellt.
 
Sprachen, in der/denen die Quelle publiziert:
Englisch. Zweigniederlassungen publizieren in verschiedensten Sprachen.
 
Weitere Informationen:
IPS - Inter Press Service: Neo-cons Spinning Hearts and Minds, 24 June 2007 (published on Center for Media and Democracy/PR Watch.org)
http://www.prwatch.org/node/6205
 
The Washington Post: Russia's Signal to Stations Is Clear: Cut U.S. Radio, 7 July 2006
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/07/06/AR2006070601760.html
 
Puddington, Arch. Broadcasting Freedom: The Cold War Triumph of Radio Free Europe and Radio Liberty. Lexington: University Press of Kentucky, 2003.
 
Cummings, Richard. The Ether War: “Hostile Intelligence Activities Directed Against Radio Free Europe, Radio Liberty, and the Émigré Community in Munich during the Cold War”. Journal of Transatlantic Studies. Vol. 6., No. 2. 2008.
 
 
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