International council on Security and Development (ICOS)
http://www.icosgroup.net/
Letzte Aktualisierung dieser Quellenbeschreibung: 21. Oktober 2013
In einem Satz: Der International Council on Security and Development (ICOS) ist auf politische Fragestellungen spezialisierte Denkfabrik mit Sitz in London (Vereinigtes Königreich).
ICOS war früher unter dem Namen Senlis Council bekannt.
Abdeckung auf ecoi.net:
Berichte, Pressemitteilungen, Landkarten
Monatliche Abdeckung auf ecoi.net zu Ländern mit Priorität A-C
Leitbild/Mandat/Ziele:
ICOS ist eine Denkfabrik, die sich auf internationale Politik beschäftigt und Forschung zu den Themen Sicherheit, Entwicklung, Drogenbekämpfung und öffentliche Gesundheit betreibt. ICOS verfolgt das Ziel, mittels Untersuchung der „grundlegenden Ursachen gegenwärtiger Krisen […] zu offenen Debatten anzuregen, die dazu dienen sollen, die gegenwärtigen Krisen in den Bereichen Governance, Entwicklung und Wirtschaft zu lindern und sicherzustellen, dass künftige politische Maßnahmen auf Kenntnis der Sachlage basieren und humanitär und wirksam sind.“ (ISN/ETH Zürich: The International Council on Security and Development (ICOS), ohne Datum)
ICOS ist ein Projekt des philanthropischen Mercator Fund des Netzwerks Europäischer Stiftungen (Network of European Foundations, NEF) (ICOS: Afghanistan Transition, Mai 2011, S. 3; Mercator Fund: About Us, undated). Das NEF ist “eine operationelle Plattform mit dem Ziel, gemeinsame Initiativen zwischen Stiftungen und anderen Akteuren zu entwickeln.“ Das NEF unterstützt Entwicklungsprojekte in Europa und weltweit (NEF: Home, ohne Datum).
ICOS betreibt folgende Programme: Menschenrechte, Staatsbürgerschaft und Unterstützung der Zivilgesellschaft; Abschaffung von Gewalt gegen Kinder, Stadt- und Gemeindeentwicklung, Jugend, Bildung und Arbeit; Konflikt- und Postkonfliktstudien; Kulturelles Erbe; Globale Initiative zur Ernährungssicherung (ICOS: ICOS Programs, ohne Datum).
Finanzierung:
Mit Stand Oktober 2006 wurde das Senlis Council durch den Mercator Fund/das Netzwerk Europäischer Stiftungen (NEF) finanziert. Laut Angaben von Norine MacDonald, Gründerin des Senlis Council, wirkt der schweizerische Philanthrop Stephan Schmidheiny über das NEF als „wichtigster Geldgeber“ des Senlis Council (Parlament Kanadas: 39th Parliament, 1st Session: Standing Committee on National Defence, 25. Oktober 2006)
Umfang der Berichterstattung:
Geografisch: Konfliktzonen wie Afghanistan, Irak, Somalia und Syrien
Thematisch: Sicherheit, Entwicklung, Drogenbekämpfung, öffentliche Gesundheit
Methodologie:
Berichte von ICOS basieren auf Interviews mit ausgewählten Zielgruppen, die in den relevanten Ländern von Erkundungsteams durchgeführt werden (ICOS: The Relationship Gap, Juli 2010, S. 6; ICOS: Syria: A Way Forward, Dezember 2012, S. 103; ICOS: Afghanistan Transition: The Death of Bin Laden and Local Dynamics, Mai 2011, p. 50).
Sprache(n), in der/denen die Quelle publiziert:
Englisch
 
Alle auf ecoi.net verfügbaren Dokumente dieser Quelle: http://www.ecoi.net/de/source/2237
Zugriff auf alle Links am 21. Oktober 2013.
Homepage:
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