Anfragebeantwortung zu Irak: Provinz Diyala: Behandlungsmöglichkeiten für psychischen Erkrankungen; Zugang zu und Kosten von Behandlung und Medikamenten [a-11459]

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7. Jänner 2021

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Behandlungsmöglichkeiten von psychischen Erkrankungen in der Provinz Diyala

Die finnische Einwanderungsbehörde (Finnish Immigration Service, FIS) führte im Februar 2019 eine Fact Finding Mission in Bagdad zum Thema psychische Gesundheitsprobleme und ihre Behandlung durch. Es wurden Interviews mit einem Psychiater sowie Repräsentanten von internationalen Organisationen, einer internationalen und einer lokalen NGO durchgeführt. Im dazu veröffentlichten Bericht vom Juni 2019 wird erklärt, dass das irakische Gesundheitsministerium die Provinzen nach den in ihnen verfügbaren psychiatrischen Diensten klassifiziere. Die Provinz Diyala werde als „mangelhaft“ eingestuft, da es laut Instruktionen der Regierung und der Provinz nötig sei, dass Nichtregierungsorganisationen in der Provinz zusätzliche Dienstleistungen im Bereich der psychischen Gesundheit anbieten. (FIS, 17. Juni 2019, S. 5)

In den von FIS geführten Interviews gibt ein Vertreter einer lokalen Nichtregierungsorganisation an, dass insbesondere in den von der IS-Besetzung befreiten Gebieten und im Süden des Landes psychosoziale Dienste benötigt werden. Laut einem der Befragten sei es nicht ungewöhnlich, dass Iraker·innen erzählen, dass es schwierig sei, Zugang zu psychischer Gesundheitsversorgung zu erhalten. Eine Behandlung zu erhalten sei möglich, wenn man in Bagdad oder einer anderen Großstadt lebe und die notwendigen finanziellen Mittel dafür habe. Es sei nicht unmöglich für gewöhnliche Menschen, Zugang zu erhalten, es gebe keine Hindernisse als solche, aber das System sei schwach. Die Qualität nehme ab, je näher man den Konfliktgebieten komme. (FIS, 17. Juni 2019, S. 14)

Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières, MSF), eine internationale Organisation für medizinische Nothilfe, berichtet im Oktober 2020, dass die Organisation zwischen Ende 2014 und August 2020 verschiedene Gesundheitsdienstleistungen in der Provinz Diyala bereitgestellt habe. Im August 2020 habe MSF, nach Rücksprache mit der Gesundheitsdirektion von Diyala, die letzten Projekte in Diyala an die Gesundheitsdirektion und andere lokale und internationale Organisationen übergeben. Psychosoziale Unterstützung hätten einen Teil der bereitgestellten Gesundheitsdienstleistungen von MSF ausgemacht, so zum Beispiel 2014 in einem primären Gesundheitszentrum im Dorf Kolajo (Bezirk Kalar), 2015 in den Binnenvertriebenenlagern von Alyawa und Qurato, 2016 im Lager Alwand 1 und in den Bezirken Saadiya und Jalawlaa sowie 2019 im Gesundheitszentrum Sinsil im Bezirk Al-Muqdadiya. (MSF, 13. Oktober 2020)

Laut Jahresstatistik 2019 des irakischen Gesundheitsministeriums gebe es in der Provinz Diyala drei Psychiater des Gesundheitsministeriums bzw. des Ministeriums für Höhere Bildung, das seien 0,2 je 100.000 Einwohner. (Ministry of Health/Environment, 2020, S. 214).

Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten von psychischen Erkrankungen im Irak

In diesem Abschnitt werden Quellen mit Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten von psychischen Erkrankungen im Irak nach dem Februar 2019 dargestellt. Informationen bis Februar 2019, sowie Informationen zur Verfügbarkeit von Antidepressiva und (sedierenden) Antipsychotika im Irak entnehmen Sie bitte der folgenden Anfragebeantwortung von ACCORD:

·      ACCORD – Austrian Centre for Country of Origin & Asylum Research and Documentation: Anfragebeantwortung zum Irak: Behandlungsmöglichkeiten bei psychischen Erkrankungen (z.B. bei posttraumatischer Belastungsstörung), Verfügbarkeit von Antidepressiva und (sedierenden) Antipsychotika, Verfügbarkeit von Medikamenten gegen Bluthochdruck bzw. Herzprobleme [a-10861], 12. Februar 2019
https://www.ecoi.net/de/dokument/1457781.html

Aws Sadik, ein in Großbritannien ausgebildeter Arzt, veröffentlichte im April 2020 in der britischen psychiatrischen Fachzeitschrift BJPsych International (British Journal of Psychiatry International) seine Beobachtungen zu Psychiatrie im Irak nach einem Besuch beim Gesundheitsministerium, dem Bagdad General Hospital, dem Ibn Rushd Hospital und dem Al‑Rashad Hospital. Er gibt an, dass, obwohl die Grundprinzipien der psychiatrischen Versorgung in Großbritannien und dem Irak ähnlich seien, sich die Servicemodelle zwischen den beiden Ländern erheblich unterschieden. In Großbritannien werde die psychiatrische Versorgung hauptsächlich von Allgemeinärzten und Gemeindeteams durchgeführt, die im Irak im Wesentlichen nicht existierten. Stattdessen seien die psychiatrischen Leistungen im Irak (ohne die Region Kurdistan, Sadik, 1. Juni 2020) auf 34 Ambulanzen, 21 stationäre Stationen in Allgemeinkrankenhäusern und zwei psychiatrische Krankenhäuser in Bagdad beschränkt. (Sadik, 24. April 2020, S. 1)

Im Bericht zur Fact Finding Mission in Bagdad der FIS im Februar 2019 führt ein Befragter an, dass die Behandlung von körperlichen Krankheiten im Irak weiter fortgeschritten sei als die psychische Gesundheitsversorgung. (FIS, 17. Juni 2019, S. 4)

Laut einem von FIS befragten Vertreter einer internationalen Organisation seien schlechte Qualität, unzureichende Verfügbarkeit und schlechte Zugänglichkeit Probleme der psychischen Gesundheitsversorgung. Nichtregierungsorganisationen würden den Mangel an öffentlichen Dienstleistungen in der psychiatrischen Versorgung zu einem gewissen Grad abdecken. International Medical Corps (IMC), Heartland Alliance und Médecins Sans Frontières (MSF) seien einige der großen NGOs, die im Bereich der psychischen Gesundheit tätig seien. (FIS, 17. Juni 2019, S. 5)

In einem Artikel von Middle East Eye zum Thema IS-Kindersoldaten vom Oktober 2020 wird Dr Ali AlBayati, ein Mitglied der irakischen Menschenrechtskommission (Iraq’s High Commission for Human Rights), zitiert, wonach die Psychiatrie im Irak im Allgemeinen sehr schwach sei (MEE, 23. Oktober 2020).

Den durch das FIS befragten Personen zufolge sei das Hauptproblem im Irak der Mangel an psychiatrischen Fachkräften. Im ganzen Land seien ungefähr 100 bis 200 Psychiater·innen im öffentlichen Sektor beschäftigt. Laut einem Vertreter einer internationalen Organisation gebe es im Land einen Psychiater pro 300.000 Menschen, was angesichts der Bedürfnisse nicht ausreiche. Laut der medizinischen MedCOI-Datenbank gebe es im Irak insgesamt ungefähr 400 Psychiater·innen (einschließlich des Privatsektors), während der derzeitige Bedarf bei 5.000 liegen würde. Einige Provinzen hätten nur einen Psychiater. (FIS, 17. Juni 2019, S. 8-9)

Im Jahresbericht des von der WHO geführten Irak-Gesundheitsclusters für das Jahr 2019 vom Juni 2020 wird erwähnt, dass der jahrelange Mangel an staatlicher Finanzierung und die Konfliktsituation zu einer Abwanderung medizinischer Fachkräfte („Brain Drain“) geführt habe. Es wird auf von der New York Times kolportierte Zahlen des irakischen Gesundheitsministeriums verwiesen, wonach es bei einer Bevölkerung von 38 Millionen Menschen nur 138 Psychiater·innen und 60 Sozialarbeiter·innen im Land gebe (WHO/Health Cluster Iraq, 23. Juni 2020). Diese Zahlen finden sich auch in dem von der WHO zitierten Artikel der New York Times vom Oktober 2019, der die psychische Gesundheitsversorgung im Irak als „nahezu nicht existent“ bezeichnet (NYT, 31. Oktober 2019). Die 2020 veröffentlichte Jahresstatistik des irakischen Gesundheitsministeriums führt für das Jahr 2019 die Zahl von 137 Fachärzt·innen für Psychiatrie und mentale Medizin für das gesamte Land mit Ausnahme der Region Kurdistan an, das entspreche 0,4 Ärzten pro 100.000 Einwohner. Die Daten umfassen Ärzt·innen des Gesundheitsministeriums und des Ministeriums für Höhere Bildung (also keine privaten Ärtzt·innen, Anmerkung ACCORD) (Ministry of Health/Environment, 2020, S. 214). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt in ihrer Datenbank Zahlen zum Irak von 2017 an, demnach kommen auf 100.000 Einwohner 0,343 Psychiater im Sektor mentale Gesundheit, 1,218 Personen Pflegepersonal, 0,089 Sozialarbeiter und 0,111 Psychologen (WHO, 25. April 2019).

Von den rund 2.650 Gesundheitszentren des Landes würden 900 über eine Abteilung verfügen, die psychiatrische Leistungen anbietet. In Fällen, in denen psychiatrisches Fachwissen erforderlich ist, müssten sich die Patient·innen oft an die Dienste in den Provinzzentren wenden, um eine Behandlung zu erhalten. Ungefähr die Hälfte der 900 Gesundheitszentren habe einen separaten Raum, in dem ein Patient privat sprechen könne. In der anderen Hälfte würde die psychiatrische Versorgung in andere Dienste integriert. Der Bericht beschreibt, dass es im Irak vier auf Psychiatrie spezialisierte Krankenhäuser gebe, zwei in Bagdad, eines in Diwaniya in der Provinz Al-Qadisiyah und eines in Sulaymaniyah. (FIS, 17. Juni 2019, S. 11-12)

Neben psychiatrischen Krankenhäusern gebe es in den allgemeinen Krankenhäusern der einzelnen Provinzen Einheiten, die psychische Erkrankungen behandeln. Es gebe ungefähr 20 dieser Einheiten. Die psychiatrischen Einheiten in den allgemeinen Krankenhäusern seien vermutlich sehr klein, da von den Befragten erwähnt wurde, dass es im allgemeinen Krankenhaus in Bagdad in der Medical City weniger als zehn Betten für stationäre psychiatrische Patienten gebe. In Anbar gebe es in der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses keine stationären Betten. (FIS, 17. Juni 2019, S. 13)

Zugang zu und Kosten von Behandlung und Medikamenten

Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH), der unabhängige Dachverband der Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen in der Schweiz, veröffentlichte im Mai 2020 ein Themenpapier zur psychiatrischen Versorgung in Sulaimaniyya in der Region Kurdistan. Darin wird dargelegt, dass medikamentöse Behandlung prinzipiell möglich, psychotherapeutische Behandlung jedoch kaum möglich sei. Psychotherapien und psychosoziale Unterstützung seien nur beschränkt möglich. (SFH, 13. Mai 2020, S. 7)

Zu den Kosten von Behandlungen gibt die SFH an:

„Gemäss IOM gibt es im Irak keine staatliche Krankenversicherung. Der Zugang zur medizinischen Grundversorgung kostet zwischen 15 und 25 US-Dollar, einschliesslich Registrierung, Zulassung, Konsultationen und Behandlungen. Einige Medikamente erfordern Zusatzzahlungen. Gemäss drei Kontaktpersonen der SFH in der KRG-Region sind stationäre wie auch die ambulante psychiatrische Behandlungen in öffentlichen Einrichtungen kostenfrei. Zu hohe Kosten in privaten Einrichtungen behindern den Zugang.“ (SFH, 13. Mai 2020, S. 8)

Der Bericht erklärt weiters in Bezug auf Verfügbarkeit und Qualität von Medikamenten:

„Engpässe bei Verfügbarkeit der Medikamente.

Beide Medikamente [Sertalin 100mg und Mirtazapin 15mg, Anm. ACCORD] sind in der Theorie erhältlich. Die irakische Kontaktperson C weist jedoch darauf hin, dass Medikamente oft nicht permanent zur Verfügung stehen, es kommt zu Engpässen oder die Medikamente fehlen. Auch IOM beschreibt, dass es Probleme bezüglich der Verfügbarkeit von Medikamenten gibt.

Mangelhafte Qualität.

Zudem weist die irakische Kontaktperson C darauf hin, dass die Qualität der Medikamente problematisch ist. Einerseits sind die Qualitätsüberprüfungsmechanismen mangelhaft, anderseits werden Medikamente zweifelhafter Herkunft von kriminellen Gruppen geschmuggelt.“ (SFH, 13. Mai 2020, S. 11)

Der Bericht der finnischen Einwanderungsbehörde von einer Fact Finding Mission im Februar 2019 beschreibt die Gesundheitsinfrastruktur als unzureichend, es bestehe ein anhaltender Mangel an bestimmten Arzneimitteln und Medizinprodukten. (FIS, 17. Juni 2019, S. 4)

Die Kosten für die Gesundheitsversorgung im Irak, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor, würden in den meisten Fällen direkt von den Menschen im Irak getragen. Die Verwendung öffentlicher Mittel zur Subventionierung der Dienstleistungen des öffentlichen Sektors sei im Vergleich zur Vergangenheit zurückgegangen. (FIS, 17. Juni 2019, S. 6)

Ob eine Person die Mittel hat, um für Gesundheitsdienstleistungen zu bezahlen, wirke sich stärker als früher auf die Verfügbarkeit von Dienstleistungen aus. Ein Vertreter einer internationalen Organisation habe angegeben, dass kürzlich eine Studie zur Aufteilung der Kosten für das Gesundheitswesen abgeschlossen wurde. Zuvor wären die Familien für etwa 30 bis 35 Prozent der Gesundheitskosten verantwortlich gewesen. Zum Zeitpunkt des Interviews würden die Familien 70 Prozent der Kosten selbst tragen, was eine große Belastung darstelle.

Informationen von MedCOI aus dem Jahr 2017 würden zeigen, dass ein Termin im öffentlichen Sektor bei einem Psychiater entweder kostenlos sei oder zwischen 10.000 und 25.000 Dinar (7,67 bis 19,17 €) koste, wobei der Preis im privaten Sektor bei 25.000 Dinar liege.

Es wurde angemerkt, dass Medikamente für Patient·innen teuer seien. Im Gegensatz zu einigen anderen Arten von Medikamenten müssten Psychopharmaka häufig über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. NGOs würden normalerweise nicht bei Therapien zu psychischer Gesundheit einspringen, da sie unter Druck stünden Dienste anzubieten, die besser sichtbar und für die Allgemeinheit verständlich seien. Es gebe Kirchen, die solche Dienste anbieten, doch auch diesen sei es nicht immer möglich eine stetige Versorgung mit Medikamenten aufrechtzuerhalten. (FIS, 17. Juni 2019, S. 17)

Psychiatrischen Dienste stünden allen offen. Der Zugang zu Dienstleistungen sei nicht aus Gründen wie der Zugehörigkeit zu einem Stamm, dem Leben in einer abgelegenen Gegend oder aufgrund des Geschlechts eingeschränkt. Das Problem sei, dass einige der Dienstleistungen von schlechter Qualität seien und es nicht genügend Fachpersonal gebe. Um qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu finden, würde eine Person möglicherweise viel Zeit und Geld benötigen. (FIS, 17. Juni 2019, S. 18‑19)

Es wird im Bericht von FIS festgestellt, dass der Privatsektor im Bereich der psychischen Gesundheit floriere. Der Privatsektor biete qualitativ hochwertige Dienstleistungen an und verfüge über qualifizierte Ärzte. Die vom privaten Sektor angebotenen Gesundheitsdienstleistungen seien teurer als die im öffentlichen Sektor. Im öffentlichen Sektor gebe es lange Wartelisten. Es wird von den Befragten darauf hingewiesen, dass der Privatsektor hauptsächlich Psychiater beschäftige und nicht viele Psychologen. Auf dieser Grundlage entstand für FIS der Eindruck, dass der Privatsektor in ähnlicher Weise nur wenig Gesprächstherapie oder Therapiedienstleistungen anbiete. Es gebe 92 private allgemeine Krankenhäuser im Land. Die meisten von ihnen befänden sich in den großen Städten wie Bagdad, Erbil und Basra. (FIS, 17. Juni 2019, S. 19-20)

Laut einem Vertreter einer internationalen Organisation seien Psychopharmazeutika meistens verfügbar, aber die Verteilung von Medikamenten sei streng reguliert. Es gebe verwirrende und widersprüchliche Ansichten zum Recht der Ärzte, Psychopharmaka zu verschreiben. Gesundheitszentren und Ärzt·innen hätten manchmal Angst, eine medikamentöse Therapie anzubieten, da einige Richtlinien darauf hinweisen, dass dies in der Verantwortung spezialisierter Kliniken liege, von denen es nicht genug gebe. Auf der anderen Seite seien einige spezialisierte Kliniken der Ansicht, dass ihre Aufgaben nur Prävention und Diagnostik umfassen, nicht die tatsächliche Behandlung, die an anderer Stelle angeboten werden sollte. Manchmal würde Patient·innen wegen Angst vor Suchtgefahr keine Medikamente verschrieben werden. Dies habe zu einer Situation geführt, in der Menschen, die Medikamente benötigen, manchmal keinen Zugang zu ihnen haben. (FIS, 17. Juni 2019, S. 20)

Es gebe Probleme von schlechter Qualität bei Arzneimitteln. Arzneimittel von minderer Qualität würden aus Ländern wie Indien und der Türkei importiert. Viele Patient·innen tendierten dazu, diese medizinischen Produkte zu verwenden, weil sie billiger seien als Produkte von besserer Qualität und die kontrollierten / registrierten Arzneimittel. (FIS, 17. Juni 2019, S. 21)

Aws Sadik erklärt in seinem Artikel, dass häufig verwendete Psychopharmaka in öffentlichen Krankenhausapotheken erhältlich sein sollten. Jedoch könnte es vorkommen, dass ein anderes Medikamente verschrieben würde nicht weil es medizinisch geboten sei, sondern weil es in den Lagern verfügbar sei. Die Versorgung mit Markenmedikamenten schwanke auch in privaten Apotheken. Daher müssten Patienten auf minderwertige Alternativen zurückgreifen, was zu einer Verschlechterung ihrer psychischen Gesundheit führen könnte. (Sadik, 24. April 2020, S. 2)

Quellen: (Zugriff auf alle Quellen am 7. Jänner 2021)

·      ACCORD – Austrian Centre for Country of Origin & Asylum Research and Documentation: Anfragebeantwortung zum Irak: Behandlungsmöglichkeiten bei psychischen Erkrankungen (z.B. bei posttraumatischer Belastungsstörung), Verfügbarkeit von Antidepressiva und (sedierenden) Antipsychotika, Verfügbarkeit von Medikamenten gegen Bluthochdruck bzw. Herzprobleme [a-10861], 12. Februar 2019
https://www.ecoi.net/de/dokument/1457781.html 

·      FIS - Finnish Immigration Service: Iraq: Fact-Finding Mission to Baghdad in February 2019; Mental Health Issues and Their Treatment in Iraq, 17. Juni 2019
https://www.ecoi.net/en/file/local/2037739/Iraq-FFM-report-Mental-Health-Issues.pdf

·      MEE - Middle East Eye: Iraq's lost boys: Former Islamic State child soldiers left without help, 23. Oktober 2020
https://www.middleeasteye.net/news/iraq-islamic-state-yazidis-child-soldiers-rehabilitation

·      Ministry of Health/Environment (Irak): Annual Statistical Report 2019, 2020
https://moh.gov.iq/upload/upfile/ar/1349.pdf

·      MSF – Médecins Sans Frontières: MSF hands over last projects in Diyala, Iraq, 13. Oktober 2020
https://www.ecoi.net/de/dokument/2039439.html 

·      NYT - New York Times: How Does the Human Soul Survive Atrocity?, 31. Oktober 2019
https://www.nytimes.com/interactive/2019/10/31/magazine/iraq-mental-health.html?smid=nytcore-ios-share

·      Sadik, Aws: A snapshot of Iraqi psychiatry. In: BJPsych International, 1-3, 24. April 2020
https://www.ecoi.net/en/file/local/2029823/snapshot_of_iraqi_psychiatry.pdf 

·      Sadik, Aws: A snapshot of Iraqi psychiatry – CORRIGENDUM. In: BJPsych International, 1‑1, 1. Juni 2020
https://www.cambridge.org/core/journals/bjpsych-international/article/snapshot-of-iraqi-psychiatry-corrigendum/6DEBC735DFDC390B99AE4A5A87318F56

·      SFH – Schweizerische Flüchtlingshilfe: Irak: Psychiatrische Versorgung in Sulaimaniyya, 13. Mai 2020
https://www.ecoi.net/en/file/local/2041138/200513_IRK_PTSD_SUL.pdf 

·      WHO - World Health Organisation: Global Health Observatory data repository – Mental health – Human resources, zuletzt aktualisiert am 25. April 2019
https://apps.who.int/gho/data/node.main.MHHR?lang=en

·      WHO – World Health Organization/Health Cluster Iraq: Annual Report 2019, 23. Juni 2020
https://reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/Healthcluster.pdf


 

Anhang: Originalzitate aus ausgewählten Quellen

·      FIS - Finnish Immigration Service: Iraq: Fact-Finding Mission to Baghdad in February 2019; Mental Health Issues and Their Treatment in Iraq, 17. Juni 2019
https://www.ecoi.net/en/file/local/2037739/Iraq-FFM-report-Mental-Health-Issues.pdf

„More substantial investments have been made in the treatment of physical than mental health issues in Iraq. According to one of the interviewees, treatment of physical illnesses is more advanced in Iraq than mental health care.” (FIS, 17. Juni 2019, S. 4)

„There is a continued shortage of certain pharmaceuticals and medical devices. The health care infrastructure is inadequate.“ (FIS, 17. Juni 2019, S. 4)

„According to a representative of an international organisation, the problems of the mental health care sector include poor quality of the services, their insufficient availability and hard accessibility. There are also issues relevant to medication. Abuse of drugs/medicinal substances is a growing issue.

To some degree, organisations cover for the lack of public services in mental health care. One of the interviewees says that when the organisations first started offering their services in Iraq, their first priority was to organise other types of services than mental health care […]

Out of the major NGOs, at least the following are engaged in mental health care activities: International Medical Corps (IMC), Heartland Alliance and Médecins Sans Frontières (MSF)” (FIS, 17. Juni 2019, S. 5)

„The Iraq Ministry of Health has classified the governorates according to the mental health care services available in them. According to the Ministry of Health, the poorest class contains mostly governorates that have suffered from the ISIS conflict. The interviewee did not specify the classification of the governorates in more detail, but it was mentioned that at least the governorates of Nineveh and Kirkuk are classified in the bottom category. Additionally, it appears that the governorates of Al Anbar, Diyala and some governorates in the south of the country are classified as ‘poor’, because national and governorate instructions put forth that non-governmental organisations should offer mental health services in these governorates in addition to Nineveh and Kirkuk.“ (FIS, 17. Juni 2019, S. 5)

„The costs of health care in Iraq, both in the public and private sector, are in most cases directly paid for by the Iraqi people. The use of public funds to subsidise the services of the public sector has decreased in comparison to the past.” (FIS, 17. Juni 2019, S. 6)

„The number of mental health care professionals in Iraq has not been documented. According to all the interviewees, the key problem of mental health care services is the shortage of professionals in the field. It was stated that there is a shortage of psychiatrists, clinical psychologists, “psychological social workers”, nurses and other mental health care professionals.

The whole country has approximately 100–200 psychiatrists employed in the public sector. According to a representative of an international organisation, there is one psychiatrist in the country per 300,000 people, which is insufficient considering the needs. According to the MedCOI medical databank, there are approximately 400 psychiatrists in Iraq in all (including the private sector), whereas the current need would be 5,000 psychiatrists. Some governorates have only one psychiatrist.“ (FIS, 17. Juni 2019, S. 8-9)

„5.2 Health care centres that offer mental health services

Theoretically, the approximately 2,650 health care centres in the country guarantee that no-one lives too far from a health care centre. However, very limited services are offered in the smaller towns and villages. In cases where psychiatric expertise is required, patients have to turn to the services located in the governorate centres to seek treatment. A representative of an international organisation explained that even though there are health care centres ‘everywhere’ in Iraq, specialised services are not universally available. This is particularly true for mental health care services.

Approximately 900 of the health care centres have a unit that offers mental health care services. Special tasks concerning mental health care services have been assigned for these 900 health care centres, including the prevention of mental health problems, mental health care services at schools, programmes for victims of domestic violence, community orientation (including IDP camps), examinations and therapy. These 900 health care centres do not cover all areas of Iraq. Approximately half of them have a separate room where a client can discuss his/her matters in private. In the other half, meaning approximately 450 health care centres, mental health care has been integrated with other services, and a customer’s privacy cannot be guaranteed. According to a representative of an international organisation, approximately half work well, and the other half ‘like this and that’.

The health care centres that offer mental health care have been divided into classes A, B, and C. The following factors are used as the basis of the classification:

·         Is there a psychologist at the health care centre?

·         Does the patient have an opportunity to discuss his/her matters with the psychologist in a separate room or only in the common client facilities?

·         Other services and equipment at the health care centre, including power supply

6 Psychiatric hospitals and psychiatric units at general hospitals

6.1 Psychiatric hospitals

There are four hospitals specialised in psychiatry in Iraq. Two of these are located in Baghdad: Al Rashad and Ibn Rushd. The other two are located in Diwaniya, in the governorate of Al-Qadisiyah, and Sulaymaniyah in the Iraqi Kurdistan. The hospital in Diwaniya was described as primitive. None of the interviewees described the services offered by the hospital in Sulaymaniyah.” (FIS, 17. Juni 2019, S. 11-12)

„6.2 Psychiatric units at general hospitals

Alongside psychiatric hospitals, there are units that treat mental disorders in the general hospitals of each governorate. The establishment of these began after 2003. It was stated that there are approximately 20 of these units. It was estimated that only two of all the (public) hospitals in all the governorates work in full force. The psychiatric units at the general hospitals are probably very small, because it was mentioned that there are under ten beds for psychiatric inpatients at the Medical City general hospital in Baghdad. There are 18 hospital beds for these patients at the hospital in Yarmouk.116 In Anbar, there are no inpatient beds in the psychiatric unit of the hospital.” (FIS, 17. Juni 2019, S. 13)

„A representative of a local non-governmental organisation similarly states that mental health services are needed in particular in the areas freed from ISIS occupancy and the south of the country where, according to the source, people still have not recovered from the 1991 conflict. […]

According to one of the interviewees, it is not unlikely that an Iraqi person will tell you that it is difficult to access treatment for mental health issues. You will be able to access treatment if you live in Baghdad or another major city and have the money to pay for it. According to the source, it is not impossible for ordinary Iraqi people to access treatment, there are no obstacles as such, but the system is weak. The quality decreases the closer you get to the conflict-ridden areas.” (FIS, 17. Juni 2019, S. 14)

„Whether an individual has the means to pay for health care services affects the availability of services more than it used to. A representative of an international organisation says that a study has been completed recently on the division of health care service costs. Previously, the families were responsible for about 30 to 35 per cent of the health care costs. At the moment, families pay 70 per cent of the costs themselves, which is a major burden for Iraqi people. […]

The data on MedCOI from 2017 indicates that one public sector appointment with a psychiatrist is either free of charge or will cost from 10,000 to 25,000 dinars (€7.67–19.17), with the price at 25,000 dinars in the private sector. […]

It was noted that the medication is expensive for patients. Unlike some other types of medication, psychopharmaceuticals must often be taken for long periods of time. Non-governmental organisations usually do not compensate for mental health therapy, because they are pressured to offer services that are more visible and understandable to the general public. The churches that offer these services are not always capable of keeping a steady supply of medication. There was a mention that a church has organised a collection of funds for medical therapy for elderly Christian people suffering from mental health problems.” (FIS, 17. Juni 2019, S. 17)

„The mental health services are open to everyone. Access to services is not restricted due to reasons like belonging to a tribe, living in a remote area or because of gender. The problem is that some of the services are of poor quality and the resources of professional staff are insufficient. In order to find services of high quality, a person might have to go through significant trouble and need a lot of time and money.” (FIS, 17. Juni 2019, S. 18‑19)

„It was noted that the private sector in the mental health care sector is thriving. The private sector offers high quality services and has skilled physicians. The health care services offered by the private sector are more expensive than those in the public sector. Those who can afford private services use them, because they do not want to be placed on the long waiting lists of public hospitals. […]

It was pointed out that the private sector employs mostly psychiatrists, and not that many psychologists. Based on this, the impression was that the private sector similarly offers only little conversational therapy or therapy services. There are 92 private general hospitals in the country. Most of them are located in the major cities, like Baghdad, Erbil and Basra.” (FIS, 17. Juni 2019, S. 19-20)

„11 Availability and quality of psychopharmaceuticals

According to a representative of an international organisation, there are psychopharmaceuticals available in the country most of the time, but the distribution of medication is strictly regulated. There are confusing and conflicting views on the right of physicians to prescribe psychopharmaceuticals. Health care centres and doctors are sometimes afraid to offer drug therapy, because some guidelines indicate that this is the responsibility of specialised clinics, of which there are not enough. On the other hand, some specialised clinics consider that their responsibilities include prevention and diagnostics only, not actual treatment, which should be offered elsewhere. Sometimes medication is not prescribed to patients due to the fear that it will cause addiction. This has resulted in a situation where people who need medication do not have access to them at times.” (FIS, 17. Juni 2019, S. 20)

„Poor quality is the biggest overall problem that impacts pharmaceuticals. The problem is due to loosely regulated practices on buying and consuming medical products and the ignorance of people. Pharmaceuticals that are of inferior quality are imported from countries such as India and Turkey. Many customers tend to use these medical products because they are less expensive than products of better quality and the controlled/registered pharmaceuticals.” (FIS, 17. Juni 2019, S. 21)

·      MSF – Médecins Sans Frontières: MSF hands over last projects in Diyala, Iraq, 13. Oktober 2020
https://www.ecoi.net/de/dokument/2039439.html
 

„From late 2014 until August 2020, Médecins Sans Frontières (MSF) provided much-needed healthcare services across Diyala governorate. […]

In August 2020, after consultation with the Diyala directorate of health, MSF handed over the clinics at Alwand 1 camp and Sinsil primary healthcare centre – our last projects in Diyala – to the directorate of health and other local and international organisations, who will continue providing healthcare services to the remaining displaced people in the camp and returnees in other areas. […]

2014: Kalar District: In the area, MSF supported and ran an emergency room in a primary healthcare centre in Kolajo village, providing mental healthcare services, outpatient consultations, sexual and reproductive healthcare, as well as 24-hour emergency room services. […]

Nov 2015: MSF also provided mental health care services in both Alyawa and Qurato camps, including a system for referring psychiatric patients to the Kalar general hospital. […]

Mar 2016: Alwand camps: In 2016, people started to be moved from Alyawa camp to the newly established Alwand 1 and 2 camps near the Alwand river in Khanaqin. In response, and in collaboration with the Khanaqin directorate of health, MSF built a clinic in Alwand 1 camp, providing care to patients with non-communicable diseases, consultations for sexual and reproductive health, mental health and ran health promotion activities for camp residents. […]

May 2016: Jalawlaa and Saadia districts: In Saadiya, MSF provided several healthcare services, including non-communicable diseases and sexual and reproductive healthcare. We also ran mental health services and health promotion activities. For a year, MSF trained Iraqi staff and provided essential supplies to the Jalawlaa maternity hospital. MSF also rehabilitated the district healthcare centre and began providing healthcare services for patients with non-communicable diseases and sexual and reproductive health, mental health services and health promotion activities. […]

Oct 2019: Sinsil primary healthcare centre, Al-Muqdadiya district: in October 2019, MSF started supporting Sinsil primary healthcare centre. In that project, MSF provided and supported healthcare services for non-communicable diseases, sexual and reproductive health, health promotion and mental healthcare services.” (MSF, 13. Oktober 2020)

·      NYT - New York Times: How Does the Human Soul Survive Atrocity?, 31. Oktober 2019
https://www.nytimes.com/interactive/2019/10/31/magazine/iraq-mental-health.html?smid=nytcore-ios-share

Mental-health care is almost nonexistent in Iraq. Throughout Duhok, there are nearly a quarter million displaced people and refugees still living in camps but only one psychiatric clinic and a half dozen counselors. Recent figures from the Iraqi Ministry of Health count just 138 psychiatrists and 60 social workers in a country with a population of more than 38 million. That’s one psychiatrist for every 275,000 people. Iraqis have suffered under almost 40 years of continuous conflict — a torturous dictatorship, the eight-year Iran-Iraq war, the two gulf wars, years of devastating economic sanctions, a civil war, the Islamic State — and yet the country has almost no trained professionals to treat an epidemic of war-induced psychological disorders.” (NYT, 31. Oktober 2019)

·      Sadik, Aws: A snapshot of Iraqi psychiatry. In: BJPsych International, 1-3, 24. April 2020
https://www.ecoi.net/en/file/local/2029823/snapshot_of_iraqi_psychiatry.pdf
 

„Although core principles are similar, service models differ considerably between the two nations. In the UK, mental healthcare is mostly carried out by general practitioners and community teams, both of which are essentially non-existent in Iraq. Instead, psychiatric services are limited to 34 out-patient clinics, 21 in-patient wards within general hospitals, and two Baghdad mental health hospitals.” (Sadik, 24. April 2020, S. 1)

„Commonly used psychotropic medications are included in Iraq’s official lists of essential and important medications that should be available at public hospital pharmacies. However, particularly at Al-Rashad Hospital, where the prescription load is high and locals cannot afford to pay for medications elsewhere, switching medications may be mandated by stock rather than clinical considerations. As well as the likely detrimental effect on medication concordance, variable supplies can make national clinical guidelines more difficult to design and adhere to. […]

‘Branded’ medication supplies fluctuate even in private pharmacies and so individuals may rely on substandard alternatives, risking a deterioration in their mental health.” (Sadik, 24. April 2020, S. 2)

·      Sadik, Aws: A snapshot of Iraqi psychiatry – CORRIGENDUM. In: BJPsych International, 1‑1, 1. Juni 2020
https://www.cambridge.org/core/journals/bjpsych-international/article/snapshot-of-iraqi-psychiatry-corrigendum/6DEBC735DFDC390B99AE4A5A87318F56

This article understates the number of psychiatrists and psychiatric hospitals in Iraq, appearing to exclude figures from the Kurdistan Region. In addition to the figures stated in the article, there are at least 40 qualified psychiatrists, three specialised mental health hospitals (for 40–60 patients) and two other psychiatric units inside general hospitals within Kurdistan. The number of consultant psychiatrists across Iraq appears to be over 160. I am grateful to Prof. Nazar M Mohammed Amin (University of Sulaimani) for providing this information.” (Sadik, 1. Juni 2020)

·      WHO – World Health Organization/Health Cluster Iraq: Annual Report 2019, 23. Juni 2020
https://reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/Healthcluster.pdf

Over the years, the lack of government remuneration coupled with the conflict situation, has resulted in a brain-drain of specialized health professionals from the country, in search of livelihoods. As an example, a recent statistic of the Iraqi Ministry of Health (MoH) shows that there are only 138 psychiatrists and 60 social workers nation-wide, in a country with a population of more than 38 million individuals.” (WHO/Health Cluster Iraq, 23. Juni 2020)

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