ecoi.net-Themendossier zu Somalia: Sicherheitslage / ecoi.net featured topic on Somalia: Security Situation

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Die ecoi.net-Themendossiers bieten einen Überblick zu einem ausgewählten Thema. Das Themendossier Somalia behandelt die wichtigsten aktuellen sicherheitsrelevanten Vorfälle, gegliedert in die drei Akteure Clans, al-Schabaab und ausländische Truppen bzw. Truppen der Mission der Afrikanischen Union in Somalia. Die Informationen stammen aus ausgewählten Quellen und erheben nicht den Anspruch vollständig zu sein.
 

1. Allgemeine Informationen
2. Übersicht zu sicherheitsrelevanten Vorfällen
3. Sicherheitslage in Süd- und Zentralsomalia
3.1. Clankonflikte
3.2. Angriffe der al-Schabaab
3.3. Tötungen durch ausländische Truppen und somalische Regierungsstreitkräfte
4. Quellen

 

1. Allgemeine Informationen


Somalia entstand im Jahr 1960 aus dem Zusammenschluss von Britisch- und Italienisch Somaliland. 1969 kam Mohamed Siad Barre mittels eines Putsches an die Macht (CIA, 22. März 2016)[i] bis er 1991 von bewaffneten oppositionellen Gruppen gestürzt wurde (Al Jazeera, 9. September 2012)[ii]. Darauf folgte ein jahrzehntelanger Bürgerkrieg zwischen rivalisierenden Clan-Warlords. Kurz nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs erklärte Somaliland einseitig seine Unabhängigkeit (BBC, 4. Februar 2016)[iii], die aber von keiner ausländischen Regierung anerkannt wurde. Puntland erklärte sich im Jahr 1998 zu einem autonomen Staat, strebt aber in Gegensatz zu Somaliland keine Unabhängigkeit an (Al Jazeera, 9. September 2012). Im Jahr 2000 wurde die Übergangsregierung, Transitional National Government (TNG), gebildet, die aber hinsichtlich der Bildung angemessener Sicherheits- und Regierungsstrukturen scheiterte. Unter Führung der Regierung von Kenia wurde ein weiterer Friedensprozess eingeleitet, der im Oktober 2004 mit der Wahl von Abdullahi Yusuf Ahmed zum Präsidenten der zweiten Übergangsregierung, Transitional Federal Government (TFG), abgeschlossen wurde (CIA, 22. März 2016). Die TFG regierte zu Beginn von Kenia aus, bis sie im Jahr 2007 nach Baidoa, im Süden Somalias, übersiedelte. Im Juli 2006 übernahm die Union Islamischer Gerichte (Islamic Courts Union ICU), eine Gruppe von Scharia-Gerichten, die Kontrolle in Mogadischu und in großen Teilen der südlichen Region (Peace Direct, Jänner 2014)[iv] und setzte in Gebieten unter ihrer Kontrolle eine strenge Auslegung der Scharia durch (Al Jazeera, 9. September 2012). Dies führte zu einer Intervention durch Äthiopien und etwas später von Streitkräften der Mission der Afrikanischen Union in Somalia, AMISOM. 2009 zog sich Äthiopien zurück, jedoch kam es nach dem Vorrücken der al-Schaabab, eines dschihadistischen Ablegers der ICU, in Süd- und Zentralsomalia zu einem bewaffneten Eingreifen Kenias (BBC, 4. Februar 2016). Der Übergangsprozess der TFG endete im September 2012, nachdem Clanälteste ein neues Parlament mit 275 Abgeordneten ernannten, die in der Folge einen neuen Präsidenten wählten (CIA, 22. März 2016). Hassan Sheikh Mohamud setzte sich bei der ersten Präsidentenwahl auf somalischen Boden seit 1967 gegen Sheikh Sharif Sheikh Ahmed durch. 2015 kündigte der Präsident an, dass die für 2016 geplanten Wahlen aufgrund der instabilen Sicherheitslage nicht als direkte Wahlen erfolgen werden. Im Februar 2017 wurde Mohamed Abdullahi Mohamed, der besser unter dem Namen “Farmajo” bekannt ist, nach zwei Abstimmungsrunden des somalischen Parlaments zum neuen Präsidenten gewählt. (BBC, 4. Februar 2016, VOA, 8. Februar 2017[v], VOA, 29. Juli 2015).

2. Übersicht zu sicherheitsrelevanten Vorfällen


In folgender vom Austrian Centre for Country of Origin and Asylum Research and Documentation (ACCORD) erstellter Karte sind Vorfälle mit mindestens einem Todesopfer verzeichnet, die sich von Juli bis September 2018 ereigneten. Die in der Karte aufbereiteten Daten stammen vom Armed Conflict Location & Event Data Project (ACLED) der University of Sussex:

Weitere Informationen zu ACLED sowie den verzeichneten Vorfällen entnehmen Sie bitte folgendem Dokument:

3. Sicherheitslage


Die Sicherheitslage in Somalia blieb zwischen 23. August und 13. Dezember 2018 volatil. Die al-Schabaab war weiterhin die Hauptbedrohung der Sicherheit im Land. Es gab zudem einen Anstieg der berichteten Aktivitäten von Elementen, die der Gruppe Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) zugerechnet werden, in Mogadischu. In der umstrittenen Region Sool, gab es weiterhin Spannungen in der Stadt Turkaraq und angrenzenden Gebieten, mit sporadischen bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften Somalilands und Puntlands. Die höchste Anzahl der terroristischen Zwischenfälle des Jahres 2018 wurden im November berichtet, wobei die meisten Fälle in Mogadischu und in den Regionen Lower Shabelle und Hiraan berichtet wurden. Die al-Schabaab behielt trotz andauernder und intensivierter landesweiter Boden- und Luftangriffe weiterhin operative Stärke und Fähigkeiten. Pro-ISIL-Elemente verstärkten ihre Aktivitäten in und um Mogadischu, obwohl ihre Aktivitäten auf gezielte Tötungen beschränkt blieben. In Puntland waren al-Schabaab und Pro-ISIL-Elemente weiterhin aktiv. (UN Security Council, 21. Dezember 2018, S.3)

In den Regionen Lower und Middle Juba, Lower und Middle Shabelle, Gedo, Bay, Bakool, Banaadir und Hiraan kommt es regelmäßig zur Explosion von improvisierten Sprengsätzen. Seit September 2018 wurden mindestens 54 durch Explosionen getötete ZivilistInnen verzeichnet. Opfer wurden auch bei Zusammenstößen zwischen Soldaten und der al-Schabaab rund um Mogadischu, in der Region Hiraan, in der Region Gedo und in anderen Regionen verzeichnet. Die Taktik der al-Schabaab scheint Recherchen zufolge in Richtung weniger Angriffe auf Regierungsstützpunkte und mehr Angriffe auf Regierungsbüros und Geschäfte, die sich weigern, der al-Schabaab gegenüber Steuern abzuführen, zu gehen. Zudem verwendet die al-Schabaab scheinbar Bombenangriffe als Hauptmethode, um die somalische Regierung und ihrer Verbündeten ins Visier zu nehmen. (ACAPS, letzte Aktualisierung am 13. November 2018) [vi]

 

3.1. Clankonflikte

 

Im Jahr 2018 wurden ZivilistInnen während Gewalt zwischen Clans zum Ziel oder waren von willkürlichen Angriffen betroffen, insbesondere in Ceel Afweeyn in der Region Sanaag, Galgaduud und Hiraan. (HRW, 17. Jänner 2019)

Am 22. Oktober 2018 wurden mindestens 50 Menschen bei Zusammenstößen zwischen Clans im Distrikt Dumar, in der Region Sool, getötet und über 100 weitere verletzt. Die Region Galgaduud war ebenfalls von Gewalt zwischen Clans und damit in Zusammenhang stehender Vertreibung betroffen. (ACAPS, letzte Aktualisierung am 29. Oktober 2018)

Im August 2018 verzeichnete die Mission der Vereinten Nationen in Somalia UNSOM 130 zivile Opfer. Clan-Milizen waren für 34 Opfer verantwortlich. Die Anzahl der zivilen Opfer seitens Clan-Milizen war die am höchsten verzeichnete seit September 2017 und stand hauptsächlich mit Landstreitigkeiten in Jubbaland in Zusammenhang. (UNSOM, 24. September 2018, S. 1) [viii].

Im April 2017 wurden mindestens drei Personen bei Zusammenstößen in Middle Shabelle getötet, als ein dominierender Clan Berichten zufolge versucht habe, sich umstrittenes Land gewaltsam anzueignen. Laut Angaben von ZivilistInnen wurden viele Häuser während den Kämpfen niedergebrannt, was zu Vertreibungen führte. Einige marginalisierte Gemeinschaften, insbesondere die Bantu/Jareerweyn wurden laut eigenen Angaben Opfer von Angriffen und hatten keine Regressansprüche, da die regionale Verwaltung die Zwischenfälle als Clankonflikte charakterisierte. (USDOS, 20. April 2018, Section 1g) [ix]

Insbesondere in Lower Shabelle, Hiraan und Galguduud wurden ZivilistInnen zum Ziel von willkürlichen Angriffen während Kämpfen um Ressourcen, politische Positionen und Kontrolle zwischen Clanmilizen und regionalen Kräften. (HRW, 18. Jänner 2018) [x]

Am 11. Jänner 2017 wurden bei Zusammenstößen zwischen Clanmilizen in der Stadt Abudwaaq sechs Personen getötet (AMISOM, 12. Jänner 2017)[xi]. Am 22. Jänner wurden laut BewohnerInnen mindestens zwei Menschen bei Zusammenstößen zwischen Clans in der Region Middle Shabelle getötet (AMISOM, 23. Jänner 2017). Im Februar 2017 forderte der Präsident der Übergangsverwaltung von HirShabelle, Ali Abdullahi Osoble, eine sofortige Beendigung der Kämpfe zwischen Clans nahe der Stadt Adalla in der Provinz Middle Shabelle (AMISOM, 27. Februar 2017). Am 12. Mai 2017 wurden sieben Personen bei Landstreitigkeiten nahe Dhuusamareeb, in der Region Galgaduud getötet (UN Security Council, 5. September 2017, S. 3). Am 14. Mai wurden bei Zusammenstößen zwischen Clans sechs Menschen in der Region Galgaduud getötet (AMISOM, 15. Mai 2017). Am 25. Mai wurden Berichten zufolge mindestens zwei Personen bei Kämpfen zwischen Angehörigen von Clanmilizen der gegnerischen „Bundesstaaten“ Puntland und Galmudug im Gebiet Balli-Busle getötet und mehrere weitere verletzt (AMISOM, 25. Mai 2017). Im Juni 2017 wurden mindestens zwei Personen bei schweren Kämpfen zwischen Clans nahe Galkayo getötet und über fünf weitere verletzt (AMISOM, 6. Juni 2017).

3.2. Angriffe der al-Schabaab

In Mogadischu führte die al-Schabaab zwischen 23. August und 13. Dezember 2018 weiterhin Angriffe und gezielte Attentate mittels in oder an Fahrzeugen angebrachten improvisierten Sprengsätzen und ferngezündeten Sprengsätzen aus. Im September und Oktober kam es während kurzer Angriffspausen zu einem Anstieg der allgemeinen Kriminalität in Mogadischu. Die Regionen Lower und Middle Shabelle verzeichneten weiterhin das höchste Ausmaß von Al-Schabaab-Aktivitäten. Auch in den Regionen Middle Juba, Lower Juba, Gedo, Hiran und Bay wurden Aktivitäten der al-Schabaab gemeldet, jedoch in geringerem Ausmaß. (UN Security Council, 21. Dezember 2018, S. 4)

Die al-Schabaab führte tödliche Angriffe auf ZivilistInnen aus. Laut Angaben der UNSOM ist die al-Schabaab für über die Hälfte der von Jänner bis Oktober 2018 berichteten 982 zivilen Todesfälle verantwortlich. (HRW, 17. Jänner 2019)

Im November 2018 wurden insgesamt 91 ZivilistInnen getötet und 143 weitere verletzt. Al-Schabaab war für 89 Prozent der Opfer und 19 Fälle von Entführungen verantwortlich. Die al-Schaab führte zwei Anschläge in Mogadischu und einen weiteren in South Galkayo durch, bei denen 169 Personen getötet und verletzt wurden. In der Region HirShabelle richtete die al-Schabaab einen 15-jährigen Jungen hin, der einen Sechsjährigen vergewaltigt haben soll. (UNSOM, 26. Dezember 2018, S. 1)

Im Oktober 2018 war die al-Schaab für 46 Prozent der 78 getöteten und 62 verletzten ZivilistInnen verantwortlich und für 109 Fälle von Entführung. (UNSOM, 12. Dezember 2018, S. 1)

Die UNO-Beobachtungsgruppe zu Somalia erwähnt im November 2018, dass die al-Schabaab erneut für die meisten Angriffe auf ZivilistInnen verantwortlich war. Die Gruppe verhängte weiterhin unmenschliche und herabwürdigende Bestrafungen gegen ZivilistInnen und rekrutierte in Gebieten unter ihrer Kontrolle Kinder. In von der Regierung kontrollierten Gebieten verübte die al-Schabaab weiterhin Attentate. Die Gruppe blockierte weiterhin die Bereitstellung humanitärer Hilfe in Süd- und Zentralsomalia. (UN Security Council, 9. November 2018, S. 5-6)

Am 9. November 2018 kam es zur Detonation von drei Sprengsätzen durch Selbstmordattentäter und einem Schußwechsel mit Scherheitskräften in Mogadischu. Die Ziele der Anschläge waren zwei Hotels und ein Polizeihauptquartier. 53 Personen wurden getötet und über 100 Personen verwundet. (ACAPS, letzte Aktualisierung am 13. November 2018)

Die al-Schabaab verübte am 29. Oktober 2018 einen Anschlag auf äthiopische Soldaten der AMISOM in der Region Hiraan. Der al-Schabaab zufolge wurden dabei 30 Soldaten getötet. (ACAPS, letzte Aktualisierung am 13. November 2018)

Im September 2018 wurden im Zuge des andauernden Konfliktes 54 ZivilistInnen getötet und 85 verletzt. Al-Schabaab war als hauptsächlicher Verursacher für 57 Prozent der getöteten ZivilistInnen verantwortlich. Die Anzahl der zivilen Opfer von al-Schabaab-Anschlägen mittels improvisierter Sprengsätze stieg seit August 2018 bedeutend an. (UNSOM, 28. Oktober 2018, S. 1)

Im August 2018 verzeichnete die Mission der Vereinten Nationen in Somalia UNSOM 130 zivile Opfer. Die al-Schabaab war für 48 Opfer verantwortlich. (UNSOM, 24. September 2018)

3.3. Tötungen durch ausländischer Truppen und somalische Regierungsstreitkräfte

Die Sicherheitskräfte töteten und verletzten im Jahr 2018 während Kämpfen um Land, Kontrolle über Straßensperren und während Entwaffnungseinsätzen, insbesondere in Mogadischu und Lower Shabelle, unrechtmäßig  ZivilistInnen. (HRW, 17. Jänner 2019)

Kämpfe innerhalb von Clans und innerhalb der Sicherheitskräfte und sporadische Militäreinsätze der Regierungsstreitkräfte, der AMISOM und anderer ausländischer Streitkräfte gegen Al-Schabaab führten im Jahr 2018 zu Todesfällen, zu Verletzungen und zur Vertreibung von ZivilistInnen. (HRW, 17. Jänner 2019)

Berichten zufolge wurden im November 2018 vier ZivilistInnen nach einem Angriff auf einen Konvoi von AMISOM-SoldatInnen getötet. Über 80 Familien mutmaßlicher al-Schabaab-Mitglieder verließen eine Stadt in Jubaland nachdem die örtliche Verwaltung eine Anordnung verkündete. (UNSOM, 26 December 2018, S. 1)

Berichten zufolge verursachte die AMISOM im Oktober 2018 bei zwei Zwischenfällen in Jubaland vier Todesfälle und zwei Fälle von Verletzungen. In Mogadischu wurde eine Binnenvertriebene bei der Registrierung für eine Nahrungsmittelausgabe getötet und eine weitere Person wurde verletzt, als die Polizei das Feuer eröffnet hatte, um eine Demonstration aufzulösen. In Bossaso wurde ein Zivilist getötet, als die Polizei das Feuer eröffnete, um Fahrzeuge von der Straße zu bekommen. (UNSOM, 12. Dezember 2018, S. 1)

Im September 2018 waren die Sicherheitskräfte für 36 zivile Opfer verantwortlich. Bei einem einzigen Zusammenstoß zwischen Sicherheitskräften in Puntland wurden sechs ZivilistInnen zu Opfern. Zudem wurde in Mogadischu ein neunjähriges Mädchen durch Querschläger seitens Soldaten der somalischen Armee getötet. Bei Luftangriffen nicht identifizierter Flugzeuge wurden vier ZivilistInnen, darunter drei Kinder, getötet und zwei weitere verletzt. (UNSOM, 28. Oktober 2018, S. 1)

Im August 2018 verzeichnete die Mission der Vereinten Nationen in Somalia UNSOM 130 zivile Opfer. Die staatlichen Behörden waren für 34 Opfer verantwortlich. (UNSOM, 24. September 2018, S. 1)

 

4. Quellen:


(Zugriff auf alle Links am 31. Jänner 2019)

 

 



[i] Die Central Intelligence Agency (CIA) ist der Nachrichtendienst der USA.

[ii] Al-Jazeera ist ein in Doha ansässiger arabische Nachrichtensender.

[iii] Die British Broadcasting Corporation (BBC) ist die öffentlich rechtliche britische Rundfunkanstalt.

[iv] Peace Direct ist eine internationale NGO die sich für Friedenskonsolidierung in Konfliktzonen einsetzt.

[v] Voice of America (VOA) ist der offizielle staatliche Auslandssender der USA.

[vi] ACAPS ist ein nicht-profitorientiertes Projekt der NGOs Norwegian Refugee Council und Save the Children.

[vii] Der UN Security Council ist ein Organ der Vereinten Nationen, das für die Wahrung des Friedens und der Sicherheit zuständig ist.

[viii] Die United Nations Assistance Mission in Somalia (UNSOM) ist die Mission der Vereinten Nationen in Somalia

[ix] Das US Department of State (USDOS) ist das US-amerikanische Außenministerium.

[x] Human Rights Watch (HRW) ist eine internationale Menschenrechtsorganisation.

[xi] Die African Union Mission in Somalia (AMISOM) ist die Friedenstruppe der Afrikanischen Union in Somalia.

[xii] Amnesty International (AI) ist eine internationale Menschenrechtsorganisation.

Dieses Themendossier beruht auf einer zeitlich begrenzten Recherche ausschließlich auf ecoi.net. Es ist als Einstieg in bzw. Überblick über ein Thema gedacht und stellt keine Meinung zum Inhalt eines Ansuchens um Asyl oder anderen internationalen Schutz dar. Alle Übersetzungen sind Arbeitsübersetzungen für die keine Gewähr übernommen werden kann. Chronologien stellen keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jede Aussage wird mit einem Link zum entsprechenden Dokument referenziert.

ecoi.net's featured topics offer an overview on selected issues. The featured topic for Somalia covers the main current security incidents regarding clans, al-Shabaab and foreign armed forces. The information was found in selected sources and is not intended to be comprehensive.

 

1. Background Information
2. Overview on conflict-related incidents
3. Security Situation in South and Central Somalia
3.1. Conflicts between clans
3.2. Attacks by al-Shabaab
3.3. Attacks by foreign troops and Somali Government forces
4. Sources

Please note: In ecoi.net’s English interface, the featured topics are presented in the form of direct quotations from documents. This may lead to non-English language content being quoted. German language translations/summaries of these quotations are available when you switch to ecoi.net’s German language interface.

1. Background Information


“The state of Somalia was born in 1960, when British Somaliland and what had formerly been Italian Somaliland united and declared independence.” (Al Jazeera, 9 September 2012)[i]

“In 1969, a coup headed by Mohamed SIAD Barre ushered in an authoritarian socialist rule characterized by the persecution, jailing, and torture of political opponents and dissidents.” (CIA, 22 March 2016)[ii]

“Armed opposition groups overthrew Barre’s regime in 1991, and Somalia descended into civil war and anarchy.” (Al Jazeera, 9 September 2012)

“The ousting of Mohamed Siad Barre in 1991 sparks a decades-long civil war between rival clan warlords and the disintegration of central authority. Former British Somaliland declares unilateral independence.” (BBC, 4 February 2016)[iii]

“Somalia lacks a unified central government. Somaliland, in the north, declared independence from Somalia shortly after the civil war broke out in 1991, although it has not been recognised by any foreign governments. Puntland, in Somalia’s northeast, declared itself an autonomous state in 1998. Unlike Somaliland, Puntland does not seek independence.” (Al Jazeera, 9 September 2012)

“In 2000, the Somalia National Peace Conference (SNPC) held in Djibouti resulted in the formation of an interim government, known as the Transitional National Government (TNG). When the TNG failed to establish adequate security or governing institutions, the Government of Kenya, under the auspices of the Intergovernmental Authority on Development (IGAD), led a subsequent peace process that concluded in October 2004 with the election of Abdullahi YUSUF Ahmed as President of a second interim government, known as the Transitional Federal Government (TFG) of the Somali Republic. The TFG included a 275-member parliamentary body, known as the Transitional Federal Parliament (TFP).” (CIA, 22 March 2016)

“In 2004, [the TNG] was replaced by the Transitional Federal Government, which initially ruled from Kenya until it moved to Baidoa in 2007. In July 2006, the Islamic Courts Union (ICU), a group of Sharia courts, defeated the US-backed and secular Alliance for the Restoration of Peace and Counter-Terrorism. The ICU took control of Mogadishu and large parts of the southern region.” (Peace Direct, January 2014)[iv]

“In 2006, the Islamic Courts Union (ICU) took control of much of central and southern Somalia, imposing a strict interpretation of sharia law over the areas it ruled. […] Ethiopian troops intervened later that year to fight ICU forces. […] A radical offshoot of the ICU called al-Shabab, now affiliated with al-Qaeda, controls much of southern Somalia, although African Union troops have recently seen major victories against al-Shabaab.” (Al Jazeera, 9 September 2012)

“The seizure of the capital Mogadishu and much of the country's south by a coalition of Islamist shariah courts in 2006 prompted an intervention by Ethiopian, and later, African Union, forces. […] 2007-11 - An African Union peacekeeping force, Amisom, begins to deploy and Ethiopian troops withdraw in 2009. Al-Shabab - a jihadist breakaway from the Islamic Courts - advance into southern and central Somalia, prompting an armed intervention by Kenya.” (BBC, 4 February 2016)

“In 2009, the TFP amended the TFC to extend TFG's mandate until 2011 and in 2011 Somali principals agreed to institute political transition by August 2012. The transition process ended in September 2012 when clan elders replaced the TFP by appointing 275 members to a new parliament who subsequently elected a new president.” (CIA, 22 March 2016)

“A relatively new figure in Somali politics, academic and civic activist Hassan Sheikh Mohamud beat the incumbent Sheikh Sharif Sheikh Ahmed in a run-off presidential vote in September 2012. This was the first presidential election held on Somali soil since 1967, and held among members of parliament elected by clan elders. In 2015, Hassan Sheikh Mohamud shelved plans to hold the next presidential election the following as a direct popular vote, citing a lack of security and infrastructure.” (BBC, 4 February 2016)

“Somali lawmakers elected a new president Wednesday, choosing a former prime minister who is a dual U.S.-Somali citizen. Mohamed Abdullahi Mohamed, better known as ‘Farmajo,’ was declared the winner after two rounds of voting by the Somali parliament in Mogadishu. Farmajo won the largest share of votes in the second round, far outdistancing incumbent leader Hassan Sheikh Mohamud and former president Sheikh Sharif Sheikh Ahmed.” (VOA, 8 February 2017)[v]

“The president of Somalia has told VOA that his government will not hold popular elections next year, due to continuing insecurity in the country.” (VOA, 29 July 2015)

2. Overview on conflict-related incidents


The following map contains information on conflict-related incidents (number of reported incidents with at least one fatality) according to the Armed Conflict Location & Event Data Project (ACLED) at the University of Sussex (covering July to September 2018):

For further information on ACLED and the recorded incidents please see:

3. Security Situation


“The security situation in Somalia remains volatile, and Al-Shabaab remains the main threat to the country’s security. There was also a spike in reported activities by pro-Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) elements in Mogadishu. In the disputed Sool region, tension continued in the town of Turkaraq and adjacent areas, with sporadic armed clashes between ‘Somaliland’ and Puntland security forces. The highest number of terrorism incidents of the year were recorded in the month of November, with most cases reported in Mogadishu and in the Lower Shabelle and Hiraan regions. Al-Shabaab continues to maintain its operational strength and capability, despite ongoing and intensified ground and air strikes across the country. Pro-ISIL elements have increased their activities in and around Mogadishu, although their operations remain limited to targeted killings. In Puntland, Al-Shabaab and pro-ISIL elements remain active.” (UN Security Council, 21 December 2018, p.3) [vi]

“Security incidents involving Al Shabaab are expected to persist in Lower and Middle Juba, Lower and Middle Shabelle, Gedo, Bay, Bakool, Banaadir and Hiraan, causing displacement and loss of lives. Regular IED [improvised explosive device] explosions are reported in these areas, including landmine attacks, car and suicide bombs. At least 54 civilian deaths from explosive violence have been recorded since September [2018] (51 from IEDs). Casualties are reported in clashes between officials/soldiers and Al Shabaab around the capital Mogadishu, Hiraan region, Gedo region and other regions. Armed groups and Al Shabaab also target Parliament members and civilians. Recent research into Al Shabaabs tactics suggests that the group is switching to bombs as its primary method of targeting the Somali government and its allies, and that Al Shabaab is conducting fewer attacks on government bases and more attacks against government offices and businesses that refuse to pay Al Shabaab taxes.” (ACAPS, last update on 13 November 2018)[vii]

3.1. Conflicts between clans

“Civilians were targeted or faced indiscriminate attacks during clan violence [in 2018], notably in Ceel Afweeyn in Sanaag region, Galgaduud, and Hiraan.” (HRW, 17 January 2019) [viii]

“Interclan fighting and incidents between Al Shabaab and clan militias are common, resulting in significant casualties and displacement. On 22 October at least 50 people were killed and over 100 injured in clan clashes in Dumar district, Sool region, a disputed territory between the states of Puntland and Somaliland. Galgaduud region has also been affected by interclan violence and related displacement” (ACAPS, last update on 29 October 2018)

There were 130 civilian casualties recorded in August [2018]. Al-Shabaab (AS) was responsible for 48 casualties, state authorities for 34, clan militias for 30, and 18 casualties were attributed to unknown perpetrators. The number of civilian casualties by clan militias in August is the highest recorded since September 2017, and originated mostly from land disputes in Jubbaland. An airstrike by unidentified aircraft reportedly killed one civilian male in Jubbaland.” (UNSOM, 24 September 2018, p. 1)

“For example, in April at least three persons were killed in clashes in Middle Shabelle when a dominant clan reportedly attempted to take over disputed land by force. Civilians reported that many residences were burned down during the fighting, prompting displacement of village residents. Some marginalized communities, particularly the Somali Bantu/Jareerweyn, reported they were victims of attacks with no recourse since regional administrations characterized incidents as clan conflicts.” (USDOS, 20 April 2018, Section 1g) [ix]

“Civilians were targeted or faced indiscriminate attack during fighting over resources and political positions and control between clan militia and regional forces, particularly in Lower Shabelle, Hiraan, and Galguduud.” (HRW, 18 January 2018)

“Six people were reported killed on Wednesday [11 January 2017] in renewed clashes between two clans in central Somalia. The battle between local clan militias broke out in Abudwaaq town of the central Mudug region. ‘The situation is tense, the two sides are regrouping for a new conflict.’ said Abdi Osman Ali, a resident in the town by phone.” (AMISOM, 12 January 2017)[x]

“[A]ccording to reports by resident, at least two people have been killed in a deadly inter-clan fighting in the rural areas near Mahaday district in Middle Shabelle region on Sunday [22 January 2017]. The fighting which started in Mir-Tugo and El baraf villages in the early hours of Sunday has intensified after the two sides received reinforcements which spanned out the standoff.” (AMISOM, 23 January 2017)

“Ali Abdullahi Osoble, the President of the Interim Administration of HirShabelle called for an immediate end to the inter-clan fighting near Adalla town in Middle Shabelle province. HirShabelle President urged both warring clan militias to urgently stop the ‘unfortunate bloodshed,’ and end their differences through a peaceful dialogue, according to a statement.” (AMISOM, 27 February 2017)

“Galmudug and HirShabelle saw increased volatility owing to clan conflicts, political tensions and Al-Shabaab activities. On 12 May, seven people were killed in a land dispute near Dhuusamarreeb, Galguduud region.” (UN Security Council, 5 September 2017, p.3)

“Tension has been reported in eastern Galgaduud region on Sunday [14 May 2017] following a deadly inter-clan fighting on Saturday that left six people dead. Residents in Labi-Ano reported that both clan militiamen are mobilising around the village, in preparation for another battle. Local villagers began to flee their houses due to the conflict.” (AMISOM, 15 May 2017)

“At least two people were reported to have been killed, and several others wounded in a renewed inter-clan fighting in central Somalia on Thursday [25 May 2017] morning. The fighting broke out between two armed clan militiamen hailing from the rival Puntland and Galmudug states at Balli-Busle area, located east of Mudug region, according to the reports.” (AMISOM, 25 May 2017)

“At least two people were killed, and more than five others wounded in a heavy inter-clan fighting at a small rural settlement near Galkayo, the regional capital of Mudug province. Residents said the Fighting broke out between two sub-clans over grazing pasture and water at Saaho village, about 90Km away from Galkayo city, the regional capital of Mudug region.” (AMISOM, 6 June 2017)

3.2. Attacks by al-Shabaab

“In Mogadishu, Al-Shabaab continued to carry out attacks and targeted assassinations through the use of vehicle-borne improvised explosive devices, under-vehicle improvised explosive devices and remote-controlled improvised explosive devices. In September and October, brief lulls in attacks were accompanied by an increase in general criminality in the capital. […] The Lower and Middle Shabelle regions continued to record the highest levels of Al-Shabaab activity in the country, including improvised explosive devices as well as remote-controlled improvised explosive devices and armed attacks on AMISOM and Somali National Army security convoys and personnel. The Middle Juba, Lower Jub, Gedo, Hiran and Bay regions also reported activity by Al-Shabaab, although to a lesser extent.” (UN Security Council, 21 December 2018, p.4)

“The Islamist armed group Al-Shabab subjected people living under its control to harsh treatment, forced recruitment, and carried out deadly attacks targeting civilians. The United Nations Assistance Mission in Somalia (UNSOM) reported 982 civilian casualties by October, over half from Al-Shabab attacks.” (HRW, 17 January 2019)

“A total of 234 civilian casualties were recorded this month [November 2018], including 91 killed and 143 injured. This represents an increase of 67 per cent compared to October. Al Shabaab (AS) was responsible for 89 per cent of the casualties and 19 reported cases of abductions. AS carried out two mass casualty attacks in Mogadishu and one in South Galkayo causing 169 casualties. AS continued to target civilians who had reportedly participated in the 2016 electoral process. AS executed a 15-year-old boy in HirShabelle for the alleged rape of a six-year-old boy.” (UNSOM, 26 December 2018, p. 1)

“During the month of October [2018], 140 civilian casualties (78 killed and 62 injured) were recorded. Al Shabaab was responsible for 46 per cent of the casualties (with 55 out of 65 total casualties recorded in South West State), and 109 reported cases of abductions.” (UNSOM, 12 December 2018, p. 1)

“Al-Shabaab was again responsible for the highest number of attacks against civilians in violation of international humanitarian law, in particular following the attack on 14 October 2017 in Mogadishu. The group continued to impose inhuman and degrading punishments on civilians and to recruit children in areas under its control. In Government-controlled areas Al-Shabaab continued its campaign of assassinations. The group also continued to obstruct the provision of humanitarian assistance throughout southern and central Somalia. In areas under the group’s control, the activities of humanitarian organizations, other than Al-Shabaab’s own Al-Ihsaan, were either restricted or banned entirely.” (UN Security Council, 9 November 2018, pp. 5-6)

“On 9 November Al Shabaab detonated three suicide vehicle-borne IEDs and exchanged fire with security forces in Mogadishu, targeting two hotels and the headquarters of the Central Investigations Department of the Somali Police Force. Following the detonations armed individuals attempted to enter one of the hotels but were repelled by security forces. 53 fatalities and over 100 wounded have been reported; the number of deaths is expected to rise.” (ACAPS, last update on 13 November 2018)

“Al Shabaab detonated an IED targeting a convoy of Ethiopian troops from AMISOM in Hiraan region, central Somalia on October 29. Al Shabaab claimed to kill 30 soldiers in the attack, but these casualties are likely exaggerated. On 30 October hundreds of heavily armed Ethiopian troops entered Galgaduud region, on the northeast border with Hiraan region. It is unknown if they are part of AMISOM or reinforcements for Ethiopian operations in central Somalia.” (ACAPS, last update on 13 November 2018)

“In September [2018], 54 civilians have been killed and 85 wounded due to the continued conflict in Somalia. Al-Shabaab (AS) remains the main perpetrator, responsible for 57 per cent of civilian casualties, and civilian casualties due to IED attacks by AS in Mogadishu have increased significantly since August.” (UNSOM, 28 October 2018, p. 1) [xi]

“There were 130 civilian casualties recorded in August [2018]. Al-Shabaab (AS) was responsible for 48 casualties, state authorities for 34, clan militias for 30, and 18 casualties were attributed to unknown perpetrators.” (UNSOM, 24 September 2018, p. 1)

3.3. Attacks by foreign troops and Somali Government forces

“Security forces unlawfully killed and wounded civilians during infighting over land, control of roadblocks, and disarmament operations, particularly in Mogadishu and Lower Shabelle.” (HRW, 17 January 2019)

“Inter-clan and intra-security force violence, along with sporadic military operations against Al-Shabab by Somali government forces, African Union Mission in Somalia (AMISOM) troops, and other foreign forces, resulted in deaths, injuries, and displacement of civilians.” (HRW, 17 January 2019)

“AMISOM reportedly killed four civilians [in November 2018] following an attack on their convoy in Mogadishu. Over 80 families of alleged AS members left a town in Jubaland following an order issued by the local administration.” (UNSOM, 26 December 2018, p. 1)

“[In October 2018] AMISOM reportedly caused six casualties (four killed and two injured) in two incidents that occurred in Jubaland. Several security forces-related casualties were reportedly linked to poor crowd control and excessive use of force. In Mogadishu, one female IDP was killed during a registration for food distribution carried out by a local organization and one civilian was injured when police opened fire to disperse participants in a demonstration; in Bossaso, one civilian was killed when police opened fire to disperse vehicles on a road.” (UNSOM, 12 December 2018, p. 1)

“Security forces are responsible for 36 civilian casualties [in September 2018], one fourth of which occurred in incidents at checkpoints in South West State. Six civilian casualties were caused in a single clash between security forces in Puntland, while a nine-year old girl was killed by crossfire between Somali National Army soldiers in Mogadishu. Six civilian casualties (four killed, including three children, and two injured) reportedly resulted from two airstrikes conducted by unidentified aircraft in Jubaland.” (UNSOM, 28 October 2018 p. 1)

“There were 130 civilian casualties recorded in August [2018]. Al-Shabaab (AS) was responsible for 48 casualties, state authorities for 34, clan militias for 30, and 18 casualties were attributed to unknown perpetrators.” (UNSOM, 24 September 2018, p. 1)


4. Sources:

(all links accessed at 31 January 2019)


[i] Al-Jazeera is a Qatar-based TV news network.

[ii] The Central Intelligence Agency (CIA) is the civilian foreign intelligence service of the U.S. Government.

[iii] The British Broadcasting Corporation (BBC) is a British public service broadcaster.

[iv] Peace Direct is a charity based in London which supports grassroots peacebuilders in areas of conflict.

[v] Voice of America (VOA) is the official external broadcast institution of the United States federal government.

[vi] The UN Security Council is an organ of the United Nations, charged with the maintenance of international peace and security.

[vii] ACAPS is a non-profit project of the NGOs Norwegian Refugee Council and Save the Children.

[viii] Human Rights Watch (HRW) is an international human rights organisation.

[ix] The US Department of State (USDOS) is responsible for the international relations of the United States.

[x] The African Union Mission in Somalia (AMISOM) is a peacekeeping mission operated by the African Union in Somalia.

[xi] United Nations Assistance Mission in Somalia (UNSOM) is the mission of the United Nations in Somalia.

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