ecoi.net featured topic on the Russian Federation: General Security Situation and Events in Dagestan 2011

Note: English version below.
 
Die ecoi.net-Themendossiers bieten einen Überblick zu einem ausgewählten Thema. Das Themendossier zur Russischen Föderation behandelt die Sicherheitslage und sicherheitsrelevante Ereignisse in Dagestan seit Jänner 2011. Alle verwendeten Informationen stammen aus Quellen, die auf ecoi.net verfügbar sind.
 
Archivversion - letzte Aktualisierung: 26. Jänner 2012. Aktualisierte Fassungen dieses Themendossiers finden Sie auf der entsprechenden Länderseite von ecoi.net.
 
1 - ALLGEMEINE ÜBERSICHT
REGIERUNG
Dem vom Central Asia Caucasus Institute (CACI) zitierten Economist zufolge wird Dagestan weder von seinen eigenen EinwohnerInnen noch von der russischen Regierung als Teil der Russischen Föderation wahrgenommen, obwohl das Land formell zu Russland gehört. Korruption und eine gescheiterte Alltagspolitik haben zur Ineffektivität der Regierung geführt. (Economist in CACI, 16. Februar 2011)
RELIGIÖSER KONFLIKT
Aus einem Bericht des russischen Menschenrechtszentrums Memorial geht hervor, dass sich die in Dagestan ursprünglich vom Sufismus geprägte Religionslandschaft seit Ende des letzten Jahrhunderts durch die starke Ausbreitung des Salafismus, einer fundamentalistischen Strömung des Islam, geändert hat. Die Salafisten treten für eine Vorherrschaft islamischer Normen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens ein und erkennen keine weltliche Macht an. Die Regierung Dagestans unterstützt die Sufis, was die Spannungen zwischen den Anhängern des Sufismus und des Salafismus weiter verstärkt. Das Land ist in einer Spirale der Gewalt gefangen, da die Diskriminierung der Salafisten zu deren weiterer Radikalisierung beiträgt, was wiederum zu einem härteren Durchgreifen der Sicherheitskräfte führt, die Verbrechen gegen Anhänger des Salafismus verüben. (Memorial, 13. April 2011, S. 3-80)
Das Center for Strategic and International Studies (CSIS) ist der Ansicht, dass die Verbreitung des radikalen Islam im Nordkaukasus nur indirekt mit dem Kampf Tschetscheniens gegen die russische Herrschaft zusammenhängt. In Dagestan wurden die ersten Zusammenstöße zwischen Sufis und Salafisten Mitte der 1990er Jahre verzeichnet. Bereits 1997 verlangten Anhänger des Sufismus, jegliche Tätigkeit der Salafisten zu verbieten. Im Dezember 1997 folgte hierauf eine Anpassung des Religionsgesetzes, um die öffentlichen Aktivitäten salafistischer Muslime einzuschränken. 1998 kam es zu einem versuchten Staatsstreich seitens salafistischer Muslime, die auf dem Gebiet dreier Siedlungen ein „Unabhängiges islamisches Territorium“ ausriefen. (CSIS 29. November 2010, S. 3)
NORDKAUKASUS-KONFLIKT
VERLAGERUNG NACH DAGESTAN
Laut dem US-Außenministerium (US Department of State, USDOS) hat sich die Gewalt im Nordkaukasus durch Separatismus, interethnische Konflikte, dschihadistische Bewegungen, Fehden, Kriminalität und Exzesse der Sicherheitskräfte weiter ausgebreitet. Unter anderem in Dagestan kam es 2010 zu einem signifikanten Anstieg der Gewalt. (USDOS, 8. April 2011, Section 1g)
Das CACI erläutert, dass es in Dagestan zu Beginn der 1990er Jahre die ersten salafistischen Gemeinschaften im Nordkaukasus gab. Der Salafismus wurde in der Republik jedoch durch den gescheiterten Einfall dagestanischer und tschetschenischer Dschihadisten in Westdagestan im August 1999 diskreditiert. Von 1999 bis 2001 identifizierte man jedoch den islamistischen Terror als größte Gefahr für die nationale Sicherheit Dagestans, weshalb Tausende, vorwiegend junge Männer, die man des Terrorismus und „Wahhabismus“ beschuldigte, verhaftet und oftmals Verhören, die an sowjetische Zeiten erinnerten, unterzogen wurden. Insbesondere tiefe Religiosität wurde von den Behörden, die einen Krieg gegen tatsächliche und angebliche Wahhabiten sowie deren Sympathisanten führten, als suspekt erachtet. Da die Behörden nicht genügend Beweise finden konnten, um angebliche Wahhabiten ins Gefängnis zu bringen, wurden diesen nach ein paar Monaten der Folter freigelassen. Viele der Männer konnten nie mit dem im Gefängnis Erlebten abschließen und reagierten mit Gewalt, um sich für die erlittenen Demütigungen zu rächen. Verwandte von Personen, die im Gefängnis verstorben waren, schworen Rache, um die Familienehre wieder herzustellen. Da sich ein Vorgehen gegen die Behörden auf eigene Faust als schwierig erwies, schlossen sich viele junge Dagestaner den Aufständischen in den Bergen an. Andere schlossen sich aufgrund gesellschaftlicher Missstände, beispielsweise Korruption, oder weil sie auf der Suche nach einer besseren islamischen Zukunft für ihr Land waren, den Aufständischen an. Durch die Mitgliedschaft in dschihadistischen Gruppen konnten die einzelnen Kämpfer ihre Bindung an eine Ethnie, eine Konfession oder einen Clan lösen, wodurch das Gefühl einer gesellschaftlichen Solidarität, die auf der Religion basierte, entstand. (CACI, 29. September 2010)
Laut der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH), die sich auf Informationen der Jamestown Foundation bezieht, war Doku Umarow lange Zeit die Führungsfigur der Aufständischen im Nordkaukasus. Es wird geschätzt, dass aber inzwischen fast 90 Prozent der tschetschenischen Rebellen-Gruppierungen Emir Hussein folgen, wohingegen die meisten dagestanischen, inguschetischen und Kabardino-balkarischen Gruppierungen weiterhin Umarow treu ergeben sind. Im Mai 2011 wurde Ibragimchalil Daudow (Amir Salich) vom Umarow persönlich zum neuen Anführer der dagestanischen Untergrundkämpfer ernannt. (SFH, 12. September 2011, S. 9)
Laut der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen agieren heute in Dagestan Gruppen, die früher in Tschetschenien aktiv waren (Universität Bremen, 20. Mai 2011, S. 3).
Dem CACI zufolge ist heute in Dagestan ein Bürgerkrieg im Gange. Es gibt ungefähr 2500 dagestanische Aufständische, was der Hälfte aller Aufständischen im Nordkaukasus entspricht. Die Zahl der Aufständischen in Dagestan steigt dem CACI zufolge, da sich immer mehr frustrierte Jugendliche dem Aufstand anschließen. Die Aufständischen finden Unterstützung und Sympathie in der Bevölkerung, die wegen der korrupten lokalen Behörden und der zunehmend rücksichtslosen und gewalttätigen Sicherheitskräfte aufgebracht ist. (CACI, 29. September 2010)
Das Institute for War and Peace Reporting (IWPR) sieht eine enge Verbindung zwischen den Aufständischen, politischen Klans und mafiösen Gruppierungen in Dagestan (IWPR, 25. Oktober 2010).
Amnesty International (AI) zufolge haben die Behörden öffentlich eingeräumt, dass sich ihre bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung der bewaffneten Gewalt als wenig effektiv erwiesen haben (AI, 13. Mai 2011).
Einem Artikel von Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) zufolge führen die anhaltenden Antiterror-Operationen in Dagestan zu einer weiteren Radikalisierung der Bevölkerung. Tägliche Hausdurchsuchungen, Übergriffe bewaffneter Soldaten auf ZivilistInnen, sowie ungestraftes Töten seitens der Streitkräfte führen dazu, dass viele DagestanerInnen sich aus Protest nicht mehr an russische Gesetze halten, sondern die Scharia befolgen. (RFE/RL, 4. November 2011)
ANGRIFFE UND MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN
Laut dem USDOS wurden die meisten Opfer im Nordkaukasus 2010 in Dagestan verzeichnet. Beinahe 700 Personen wurden dort getötet oder verletzt, es gab an die 150 Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und den Rebellen und mehr als 100 Bombenanschläge oder Explosionen wurden verzeichnet. Auch ZivilistInnen wurden Opfer von Handlungen der Sicherheitskräfte und der Rebellen. So wurden etwa am 6. Dezember 2010 sechs Kinder im Zuge einer Antiterror-Operation durch verirrte Kugeln getötet. Menschenrechtsgruppen zufolge werden Personen in Dagestan häufig von den Sicherheitskräften entführt oder mehrere Tage lang ohne direkte Erklärung oder Anklage inhaftiert. (USDOS, 8. April 2011, Section 1g)
In einem Artikel von RFE/RL wird Swetlana Issajewa, Vorsitzende der Organisation "Mütter Dagestans", zitiert. Ihren Aussagen zufolge werden viele junge Männer verhaftet, insbesondere diejenigen, die Moscheen besuchen oder andere Anzeichen religiöser Frömmigkeit erkennen lassen. Die verhafteten Personen werden gezwungen, sich als Terroristen zu bekennen, und häufig getötet. In letzter Zeit ist es laut Issajewa zu einer üblichen Vorgehensweise der Sicherheitskräfte geworden, Menschen lebend in Autos zu verbrennen und später zu behaupten, die Personen hätten sich aus Versehen selbst in die Luft gesprengt. (RFE/RL, 4. November 2011)
Im Jahresbericht 2010 führt AI an, dass viele Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden bei Angriffen bewaffneter Gruppen getötet wurden. Letztere verübten auch Selbstmordanschläge, die ZivilistInnen zum Ziel hatten. Die Anzahl der Angriffe Auf RegierungsvertreterInnen stieg in Dagestan im Jahr 2010 um 20 Prozent. Russische Menschenrechtsorganisationen berichteten, dass sich die Fälle von willkürlichen Verhaftungen und von Verschwindenlassen häuften. AnwältInnen, JournalistInnen und MenschenrechtsaktivistInnen wurden vermehrt angegriffen und schikaniert. (AI, 13. Mai 2011)
Laut der SFH, die ihre Informationen von der Fewer Eurasia Foundation bezieht, sind bei Überfällen auf Sicherheitskräfte zwei Tendenzen zu verzeichnen. Sie finden vermehrt an stark bevölkerten Orten statt, wodurch auch ZivilistInnen getroffen werden, und haben immer öfter hohe Sicherheitsbeamte zum Ziel. (SFH, 12. September 2011, S. 5-6)
ENTFÜHRUNGEN UND FÄLLE VON VERSCHWINDENLASSEN
Memorial zufolge sind Entführungen und Fälle von Verschwindenlassen in Dagestan nach wie vor weit verbreitet. Es hat sich ein System der illegalen Gewaltanwendung herausgebildet, bestehend aus Entführungen, Folterungen und außergerichtlichen Tötungen. Üblicherweise werden in Dagestan Salafisten entführt, da sie von den Angehörigen des Militärs und der Geheimdienste verdächtigt werden, den bewaffneten Aufstand zu unterstützen oder daran beteiligt zu sein. Nicht selten werden die Ideologen des Salafismus entführt und in der Folge getötet, es werden aber auch Personen entführt, die keine AnhängerInnen des Salafismus sind. (Memorial, 13. April 2011, S. 28)
Für die Entführungen und Folterungen in Dagestan ist laut Aussagen eines Mitarbeiters von Memorial Dagestan, der von der SFH zitiert wird, das dagestanische Innenministerium verantwortlich (SFH, 12. September 2011, S. 11).
 

2 - ZEITACHSE VON ANGRIFFEN
Hinweis: Ein Großteil der Informationen zur Lage in Dagestan ist ausschließlich auf Russisch verfügbar – dennoch gibt es auf ecoi.net derzeit nur wenige Dokumente in russischer Sprache. Unter den regelmäßig von ecoi.net abgedeckten Quellen befindet sich keine russischsprachige. Die folgende Zeitachse ist nicht als vollständige Liste von Vorfällen in Dagestan zu verstehen, sondern als Überblick und Einstieg in das Thema.
In den ersten vier Monaten des Jahres 2011 wurden Thomas Hammarberg, dem Menschenrechtskommissar des Europarates (CoE-CommDH), zufolge 84 sicherheitsrelevante Zwischenfälle in Dagestan gemeldet, die insbesondere Angehörige der Sicherheitskräfte oder MitarbeiterInnen der Behörden zum Ziel hatten. Es setzt sich der Trend der letzten beiden Jahre fort, in denen die Gewalt in Dagestan eskalierte mit 270 sicherheitsrelevanten Zwischenfällen im Jahr 2009 und 343 im Jahr 2010. (CoE-CommDH, 6. September 2011, S. 7)
In einem Bericht des Danish Immigration Service (DIS) zu einer im Juni 2011 durchgeführten Fact-Finding-Mission nach Moskau und Sankt Petersburg wird auf von Memorial veröffentlichte Zahlen Bezug genommen, denen zufolge 34 Angehörige der Streitkräfte in Dagestan von März bis Mai 2011 getötet wurden (DIS, 11. Oktober 2011, S. 44).
JÄNNER 2011
Am 4. Jänner wurden in einem Vorort von Machatschkala zwei Untergrundkämpfer von Sicherheitskräften getötet, so die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen (Universität Bremen, 28. Jänner 2011, S. 26).
Am 5. Jänner wurden nach Angaben der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen bei einem Spezialeinsatz in Chasawjurt vier Untergrundkämpfer, darunter der Amir von Chasawjurt, Ruslan Makawow, getötet. Drei Angehörige der Sicherheitskräfte wurden bei dem Einsatz verletzt (Universität Bremen, 28. Jänner 2011, S. 26).
Die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen berichtet, dass es am 13. Jänner in Machatschkala zu einem Feuergefecht kam, bei dem zwei Untergrundkämpfer und ein Milizionär getötet wurden. Ein weiterer Milizionär wurde verletzt (Universität Bremen, 28. Jänner 2011, S. 26).
Am 14. Jänner starben laut der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen bei der Explosion einer Autobombe in Chasawjurt vier Personen, fünf weitere wurden verletzt (Universität Bremen, 28. Jänner 2011, S. 26).
Am 26. Jänner explodierte vor einem Café in Chasawjurt eine Autobombe. Dabei kamen vier Personen ums Leben, sechs weitere wurden verletzt, so die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen (Universität Bremen, 28. Jänner 2011, S. 27).
Am 27. Jänner wurden laut der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen Adam Gusejnow, Untergrundkämpfer und Stellvertreter des Amirs von Dagestan, und seine Frau bei einem Spezialeinsatz der Sicherheitskräfte in Chasawjurt getötet (Universität Bremen, 11. Februar 2011, S. 21).
FEBRUAR 2011
Am 9. Februar wurden Angaben der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen zufolge in Chasawjurt zwei Milizionäre getötet (Universität Bremen, 11. Februar 2011, S. 22).
Die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen berichtet, dass am 14. Februar in Gubden bei Selbstmordattentaten zwei Angehörige der Sicherheitskräfte ums Leben kamen und 27 weitere zum Teil schwer verletzt wurden (Universität Bremen, 25. Februar 2011, S. 23).
MÄRZ 2011
Am 8. März detonierte laut der Jamestown Foundation in Bujnaksk eine mit Haken und Schrauben versehene unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung (IED) vor dem Eingang eines Ladens. Am selben Tag wurde eine weitere unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung in einem Mülleimer gefunden, die entschärft werden konnte. (Jamestown Fopundation, 11. März 2011)
Am 10. März wurde in Bujnaksk eine Lebensmittelgeschäft in die Luft gesprengt, so die Jamestown Foundation. Es wurde niemand verletzt (Jamestown Fopundation, 11. März 2011).
APRIL 2011
Am 11. April kam es nach Angaben der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen im Rajon Suntinsk wiederholt zu Zusammenstößen zwischen Mitarbeitern des russischen Innenministeriums und Aufständischen. Im Laufe des Tages wurden fünf Mitarbeiter des Innenministeriums, zwei Polizisten und drei Aufständische getötet. Zehn Polizisten wurden verletzt. (Universität Bremen, 20. Mai 2011, S. 11)
Am 18. April wurde laut russischen Sicherheitskräften Israpil Walidschanow getötet, berichtete das CACI. Der auch als Emir Chasan bekannte Anführer der aufständischen Gruppierung „Dschamaat Schariat“ wurde zusammen mit drei weiteren Aufständischen bei einer Straßenkotrolle außerhalb des Dorfes Taschkapur von Sicherheitskräften getötet. (CACI, 27. April 2011)
Am 18. April wurden in einem Vorort von Machatschkala nach Angaben der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen zwei mutmaßliche Aufständische von Sicherheitskräften bei einem Spezialeinsatz getötet (Universität Bremen, 20. Mai 2011, S. 11).
Am 25. April berichtet RFE/RL, dass unter anderem Gadschijaw Gasijew, einer der führenden Aufständischen in Dagestan, bei einem Feuergefecht zwischen Aufständischen und Sicherheitskräften getötet wurde (RFE/RL, 25. April 2011).
Am 27. April kam es zu einem Angriff Aufständischer im Rajon Sumadinsk, bei dem zwei Sicherheitskräfte getötet und drei verletzt wurden, berichtet die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen. Bei den darauffolgenden Kämpfen wurden drei Aufständische getötet (Universität Bremen, 20. Mai 2011, S. 11).
Am 28. April starben bei einem Spezialeinsatz in Machatschkala zwei Aufständische, so die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen (Universität Bremen, 20. Mai 2011, S. 11).
MAI 2011
Am 8. Mai wurden bei Kämpfen im Rajon Kisljarsk drei Aufständische und ein Soldat getötet, informiert die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen. Zwei Sicherheitskräfte wurden verletzt (Universität Bremen, 20. Mai 2011, S. 8).
RFE/RL zufolge kam es am 8. Mai bei der Entdeckung eines Lagers von Aufständischen nahe der tschetschenischen Grenze zu Kämpfen. Es wurden insgesamt sieben Aufständische und ein Polizist getötet (RFE/RL, 8. Mai 2011).
Am 8. Mai wurde der awarische Journalisten Jachja Magomedow laut Angaben von Reporter ohne Grenzen (RSF) ermordet. In der Vorwoche war der Korrespondent Magomed Chanmagomedow in der Stadt Derbent Ziel körperlicher Gewalt geworden. (RSF, 10 Mai 2011)
Am 10. Mai ereignete sich ein Selbstmordanschlag in Machatschkala, bei dem ein Polizist getötet und ein weiterer verletzt wurde, so RFE/RL (RFE/RL, 10. Mai 2011).
Am 27. Mai starben im Rajon Kisiljurt drei Aufständische bei Kämpfen mit Sicherheitskräften, berichtet die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen (Universität Bremen, 3. Juni 2011, S. 15).
JUNI 2011
Für den 3. Juni verzeichnete die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen Kämpfe zwischen Aufständischen und Sicherheitskräften im Rajon Karabudachkent, bei denen es zwei Tote gab (Universität Bremen, 17. Juni 2011, S. 11).
Am 7. Juni wurden der New York Times (NYT) zufolge Maksud I. Sadikow, Rektor der Islamischen Universität des Nordkaukasus, und sein Leibwächter in Machatschkala erschossen (NYT, 7. Juni 2011).
Am 14. Juni wurden laut der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen bei einer Fahrzeugkontrolle im Rajon Karabudachkent vier Aufständische getötet (Universität Bremen, 17 Juni 2011, S. 12).
Am 14. Juni wurde im Dorf Michejewka im Bezirk Kisljar der Imam Aschurulaw Kurbanow erschossen. Seine Leiche wurde, so RFE/RL, nahe der Moschee entdeckt (RFE/RL, 14 Juni 2011).
Am 14. Juni berichtet RFE/RL, dass mit Rustam Radschabow ein lokaler Anführer der Aufständischen in der Stadt Kaspiisk getötet wurde. Bei dem Gefecht starben außerdem vier weitere Aufständische und ein Polizist. (RFE/RL, 15. Juni 2011)
Am 21. Juni verzeichnete die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen eine Spezialoperation der Sicherheitskräfte im Rajon Kisljarsk, bei der fünf mutmaßliche Untergrundkämpfer getötet wurden (Universität Bremen, 1. Juli 2011, S. 27).
JULI 2011
Am 6. Juli wurden nach Angaben der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen im Rajon Kisljarsk bei einem Feuergefecht zwei Untergrundkämpfer, darunter Magomed Alijew, ein Anführer der Aufständischen, getötet. Auch ein Wehrdienstleistender sowie zwei ZivilistInnen kamen ums Leben und mehrere Personen wurden verletzt. (Universität Bremen, 15. Juli 2011, S. 34)
Am 9. Juli wurde RFE/RL zufolge im Dorf Karamachi ein Imam von einem unbekannten Täter erschossen. Es war der zweite Mord an einem Imam innerhalb von einem Monat. Am selben Tag wurde auch ein Schuldirektor in einer anderen Region Dagestans getötet. (RFE/RL, 10. Juli 2011)
RFE/RL berichtet am 14. Juli, dass ein hochrangiges Mitglied der Spezialeinheit der Polizei (OMON) in Dagestan getötet wurde (RFE/RL, 14. Juli 2011).
AUGUST 2011
Am 11. August gab das Komitee zur Bekämpfung von Terrorismus laut einer Meldung von RFE/RL bekannt, dass bei einem Spezialeinsatz in Machatschkala mindestens sechs Aufständische, darunter der hochrangige Kommandant Abdullah Magomedalijew, getötet wurden (RFE/RL, 12. August 2011).
SEPTEMBER 2011
Am 4. September töteten nach Angaben der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen Spezialeinheiten Ibragim Muchutschew, den auch Abu Omar genannten Anführer der Untergrundkämpfer in Chasawjurt, sowie seine Frau (Universität Bremen, 23. September 2011, S. 19).
Für den 18. September verzeichnet die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen einen Spezialeinsatz im Rajon Babajurtowsk, bei dem einer der Anführer der Untergrundkämpfer im Rajon Chasawjurt und seine Frau getötet wurden. Außerdem wurde ein Angehöriger des Militärs verletzt. Am Abend desselben Tages wurde in Machatschkala ein Mitglied des russischen Geheimdienstes (FSB) erschossen. (Universität Bremen, 23. September 2011, S. 22)
Agence France-Presse (AFP) meldet, dass am 22. September bei der Explosion zweier Autobomben in Machatschkala ein Polizist getötet und etwa 60 Menschen verletzt wurden (AFP, 22. September 2011).
Am 23. September wurde laut der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen am Rande von Machatschkala der stellvertretende Leiter des Föderalen Strafvollzugsdienstes in Dagestan zusammen mit zwei seiner Verwandten und seinem Fahrer getötet (Universität Bremen, 7. Oktober 2011, S. 25).
AlertNet (Reuters) berichtet von der Explosion einer Autobombe am 28. September, bei der acht Personen, darunter ein Polizist, getötet wurden. Eine Woche zuvor waren bei der Explosion von drei Autobomben sechs Menschen getötet worden und bewaffnete Personen hatten vier weitere erschossen. (AlertNet, 28. September 2011)
OKTOBER 2011
Am 3. Oktober explodierte nach Angaben der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen einer Autobombe in der Stadt Kisiljurt. Dabei starben zwei Mitarbeiter des Innenministeriums. (Universität Bremen, 7. Oktober 2011, S. 26)
Am 27. Oktober wurde laut einer Meldung von RFE/RL der sufistische Religionsführer Siraschudin Israfilow im Dorf Churik von 2 Männern in Tarnkleidung erschossen (RFE/RL, 29. Oktober 2011).
NOVEMBER 2011
Am 12. November wurde der Assistent eines örtlichen Imams, der sich für den Dialog mit radikalen Islamisten einsetzte, in Mazal-Aul im Bezirk Chasawjurt erschossen, so RFE/RL. Es war der siebente muslimische Geistliche der im Kaukasus im Jahr 2011 erschossen wurde. (RFE/RL, 14. November 2011)
DEZEMBER 2011 
Die Jamestown Foundation meldet, dass am 2. Dezember im Rajon Kisljar vier bewaffnete Angreifer in der Nähe des Dorfes Nischnije Buchty auf eine Gruppe Polizisten geschossen haben. Einer der Angreifer wurde getötet, als die Polizisten das Feuer erwiderten. (Jamestown Foundation, 9. Dezember 2011)
Am 6. Dezember explodierten gemäß der Jamestown Foundation in der Stadt Kisiljurt zwei Bomben. Dabei wurden drei Polizisten und ein Wachmann getötet (Jamestown Foundation, 9. Dezember 2011).
Am 8. Dezember schossen unbekannte Angreifer im Rajon Kisljar auf die Polizei, wobei ein Polizist getötet und fünf weitere Personen verletzt wurden, so die Jamestown Foundation (Jamestown Foundation, 9. Dezember 2011).
Am 12. Dezember wurden laut der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen bei einer Spezialoperation im Rajon Chasawjurt drei Untergrundkämpfer, darunter der mutmaßliche Anführer der „Chasawjurter Bande“ getötet (Universität Bremen, 16. Dezember 2011, S. 25).
Am 13. Dezember wurde nach Angaben der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen ein Mitarbeiter des regionalen Untersuchungskomitees von Unbekannten in Kaspijsk erschossen (Universität Bremen, 16. Dezember 2011, S. 25).
RFE/RL berichtet am 14. Dezember, dass in Kaspijsk ein hoher Polizeiermittler in einem Hinterhalt auf der Straße getötet wurde (RFE/RL, 14. Dezember 2011).
Human Rights Watch (HRW) meldet, dass am 15. Dezember Chadschimurad Kamalow, Gründer und Herausgeber einer unabhängigen Wochenzeitung, in Machatschkala erschossen wurde (HRW, 16. Dezember 2011).
JÄNNER 2012
Am 11. Jänner wurde nach Angaben der Jamestown Foundation im Rajon Kisljar ein Aufständischer in der Nähe des Dorfes Bolschaja Areschewka bei einem Schusswechsel getötet, ein Angehöriger der Truppen des Russischen Innenministeriums wurde verletzt. Am selben Tag kam im Rajon Kisiljurt ein Experte für Bombenentschärfung der Polizei bei dem Versuch, eine unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung (IED) zu entschärfen, ums Leben. Zehn weitere Polizisten wurden verletzt. (Jamestown Foundation, 13. Januar 2012)
Am 13. Jänner wurden bei einem Angriff zwei Polizisten in der Stadt Iserbasch verletzt, so die Jamestown Foundation (Jamestown Foundation, 13. Januar 2012).
Am 14. Jänner wurde ein Mitglied des russischen Geheimdienstes (FSB) in Machatschkala laut der Jamestown Foundation von einem bewaffneten Angreifer erschossen. Ebenfalls am 14. Jänner kam ein Aufständischer bei einem Schusswechsel in der Nähe des Dorfes Bolschaja Areschewka im Rajon Kisljar ums Leben. Bei dem Getöteten handelte es sich um Ruslan Sagidchadschijew, den wichtigsten Bombenexperten der im Rajon Kisljar aktiven Rebellen. (Jamestown Foundation, 20. Januar 2012)
Am 20. Jänner wurden der Jamestown Foundation zufolge drei mutmaßliche Rebellen bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften im Rajon Chasawjurt getötet (Jamestown Foundation, 20. Januar 2012).
 

QUELLEN: (Zugriff auf alle Quellen am 25. Jänner 2012)
· AFP - Agence France-Presse: Twin blasts in Russia kill policeman, injure dozens, 22.September 2011 (veröffentlicht von ReliefWeb) [ID 202457]
http://reliefweb.int/node/448395
· AI - Amnesty International: Amnesty International Report 2011 - The State of the World's Human Rights, 13. Mai 2011 [ID 160175]
http://www.amnesty.org/en/region/russia/report-2011
· AlertNet: Car bomb kills eight in Russia's Dagestan, 28. September 2011 [ID 202742]
http://www.trust.org/alertnet/news/car-bomb-kills-eight-in-russias-dagestan/
· CACI - Central Asia-Caucasus Institute: Dagestan: The emerging Core of the North Caucasus Insurgency, 29. September 2010 [ID 147235]
http://www.cacianalyst.org/?q=node/5415
· CACI - Central Asia-Caucasus Institute: Russian policies in the North Caucasus fuel a new generation of insurgents, 16. Februar 2011 [ID 159216]
http://cacianalyst.org/?q=node/5496
· CACI - Central Asia-Caucasus Institute: Russian Security Forces Kill Head Of The Dagestani Insurgency, 27. April 2011 [ID 161657]
http://www.cacianalyst.org/?q=node/5549
· CoE-CommDH - Council of Europe - Commissioner for Human Rights: Report by Thomas Hammarberg Commissioner for Human Rights of the Council of Europe Following his visit to the Russian Federation from 12 to 21 May 2011 [CommDH(2011)21], 6. September 2011 (verfügbar auf ecoi.net) [ID 201041]
http://www.ecoi.net/file_upload/1226_1315306231_com-instranet.pdf
· CSIS - Center for Strategic and International Studies: Radical Islam in the North Caucasus; Evolving Threats, Challenges, and Prospects, 29. November 2010 [ID 150780]
http://csis.org/files/publication/101122_Markedonov_RadicalIslam_Web.pdf
· DIS - Danish Immigration Service: Chechens in the Russian Federation, Report from Danish Immigration Service’s fact finding mission to Moscow and St. Petersburg, the Russian Federation, 12 to 29 June 2011, 11. Oktober 2011 [ID 204020]
http://www.nyidanmark.dk/NR/rdonlyres/6EC0730B-9F8E-436F-B44F-A21BE67BDF2B/0/ChechensintheRussianFederationFINAL.pdf
· HRW - Human Rights Watch: Russia: Investigate Murder of Dagestan Publisher, 16 December 2011 (available at ecoi.net) [ID 207270]
http://www.ecoi.net/local_link/207270/327090_de.html
· IWPR - Institute for War and Peace Reporting: Implications of Chechen Parliament Raid, 25. Oktober 2010 (verfügbar auf ecoi.net) [ID 148405]
http://www.ecoi.net/local_link/148405/264012_de.html
· Jamestown Foundation: Insurgency-Related Violence in the North Caucasus Causes Over 50 Deaths Last Month, 11. März 2011 [ID 207484]
http://www.jamestown.org/single/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=37635
· Jamestown Foundation: No Let-up In Insurgency Related Violence In Dagestan, 9. Dezember 2011 [ID 208944]
http://www.jamestown.org/single/?no_cache=1&tx_ttnews%5Bswords%5D=8fd5893941d69d0be3f378576261ae3e&tx_ttnews%5Bany_of_the_words%5D=Dagestan&tx_ttnews%5Bpointer%5D=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=38763&tx_ttnews%5BbackPid%5D=7&cHash=21ea0239fcc1c9fed2bbee6e79886d
· Jamestown Foundation: Start of 2012 Sees No Let-Up in North Caucasus Violence, 13. Jänner 2012 [ID 208940]
http://www.jamestown.org/single/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=38881&tx_ttnews%5BbackPid%5D=13&cHash=bf90aea0722806505870b663b2ccccff
· Jamestown Foundation: No Let-Up in Rebel Attacks on Law-Enforcement Personnel in Dagestan, 20. Jänner 2012 [ID 208935]
http://www.jamestown.org/single/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=38905&tx_ttnews%5BbackPid%5D=13&cHash=9ca787c55c343c981328624b9453d5af
· Memorial Human Rights Center: «Новый курс» Магомедова? Ситуация c правами человека и попытки консолидации общества в Республике Дагестан Март 2010 – март 2011 г., 13. April 2011 [ID 162416]
http://www2.memo.ru/uploads/files/545.pdf
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· Universität Bremen - Forschungsstelle Osteuropa: Russlandanalysen Nr. 220, 20. Mai 2011 [ID 160741]
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· Universität Bremen - Forschungsstelle Osteuropa: Russlandanalysen Nr. 221, 3. Juni 2011 [ID 161266]
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· Universität Bremen - Forschungsstelle Osteuropa: Russlandanalysen Nr. 222, 17. Juni 2011 [ID 160741]
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· Universität Bremen - Forschungsstelle Osteuropa: Russlandanalysen Nr. 223, 1. Juli 2011 [ID 162470]
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· Universität Bremen - Forschungsstelle Osteuropa: Russlandanalysen Nr. 224, 15. Juli 2011 [ID 163043]
http://www.laender-analysen.de/russland/pdf/Russlandanalysen224.pdf
· Universität Bremen - Forschungsstelle Osteuropa: Russlandanalysen Nr. 225, 23. September 2011 [ID 202561]
http://www.laender-analysen.de/russland/pdf/Russlandanalysen225.pdf
· Universität Bremen - Forschungsstelle Osteuropa: Russlandanalysen Nr. 226, 7. Oktober 2011 [ID 203278]
http://www.laender-analysen.de/russland/pdf/Russlandanalysen226.pdf
· Universität Bremen - Forschungsstelle Osteuropa: Russlandanalysen Nr. 231, 16. Dezember 2011 [ID 207358]
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· USDOS - US Department of State: Country Report on Human Rights Practices 2010, 8. April 2011 [ID 158257]
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Dieses Themendossier beruht auf einer zeitlich begrenzten Recherche ausschließlich auf ecoi.net. Es ist als Einstieg in bzw. Überblick über ein Thema gedacht und stellt keine Meinung zum Inhalt eines Ansuchens um Asyl oder anderen internationalen Schutz dar. Alle Übersetzungen stellen Arbeitsübersetzungen dar, für die keine Gewähr übernommen werden kann. Jede Aussage stammt von einem Dokument, das auf ecoi.net verfügbar ist und wird mit einer ID-Suche referenziert.

English version
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ecoi.net's featured topics offer an overview on selected issues. The featured topic for the Russian Federation covers the general security situation and a chronology of security-related events in Dagestan since January 2011. The featured topics are presented in the form of excerpts from documents, all coming from sources available on ecoi.net.
 
Archived version - last update: 26 January 2012. Updated versions of this featured topic are published on the respective ecoi.net country page.
 
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1 – Overview
 
GOVERMENT

“’Republics such as Dagestan and Ingushetia are formally part of the Russian federation, but have long ceased to be treated as such either by Moscow or by their own inhabitants. Corruption and the failure of everyday politics have made governance in the north Caucasus completely ineffective’.“ (Economist in CACI, 16 February 2011)
RELIGIOUS CONFLICT

“Традиционно население здесь исповедовало различные тарикаты (‚пути‘) суфийского направления в исламе.[…] С 90-х годов прошлого века в республике начало активно распространяться новое для Кавказа религиозное течение – салафизм, или фундаментальный ислам. Решающее влияние на развитие ситуации в республике оказало ещё одно важноеотличие тарикатистов от салафитов. Если первые принимают светскую власть и готовы де факто отнести религию к сфере частной жизни человека, то фундаменталисты выступают за преобладание исламских норм во всех сферах общественной жизни. […] Как было отмечено выше, напряжение между представителями суфистского и салафитского течений ислама в Дагестане усугубляется тем, что в этом конфликте власть не выступает нейтральным арбитром, а поддерживает одну сторону. Круг замыкается – дискриминация приводит к большей радикализации, действия боевиков ожесточают сотрудников милиции, которые совершают преступления против фундаменталистов.” (Memorial, 13 April 2011, p. 3-80)
“Moreover, the rise of Islamic radicalism across the whole of the North Caucasus was only indirectly connected with Chechnya and its fight against the federal center. The first strikes between Sufi Muslims and Salafites in Dagestan were registered in 1994–1995. Already in 1997, the Sufi Islam supporters of Dagestan demanded to prohibit any Salafite activity. In December 1997, the People’s Assembly of Dagestan adopted some amendments to the republican law “On the Freedom of Conscience and Religious Organizations” to restrict public activity of Salafi Muslims. In 1998, the Islamic radicals attempted a coup in Makhachkala and proclaimed the “Special Islamic Territory” in the area of three Dagestani settlements later that year.” (CSIS, 29 November 2010, p. 3)
NORTH CAUCASUS CONFLICT

Spread to Dagestan
“Violence continued to spread in the North Caucasus republics, driven by separatism, interethnic conflict, jihadist movements, vendettas, criminality, and excesses by security forces. Dagestan, Kabardino-Balkaria, and North Ossetia witnessed a significant increase in violence, while Ingushetiya, Chechnya, and Karachayevo-Cherkessia saw a decrease from the previous year.” (USDOS, 8 April 2011, Section 1g)
“Although some Dagestani communities were the first in the North Caucasus to embrace Salafism in the beginning of the 1990s, the failed incursion of the united Dagestani-Chechen Jihadist insurgents to Western Dagestan in August 1999 largely discredited the ideology across the republic. What happened since then? First, since ‘Islamist terrorism’ was widely recognized as a primary threat to national security in 1999-2001, thousands of mostly young Dagestanis, accused of terrorism and ‘Wahhabism’, have been taken into custody by local authorities where they were often subjected to Soviet-style interrogation. Deep religiosity has been considered especially suspicious by the authorities, which have been waging full-scale war against real and alleged ‘Wahhabis’ and their sympathizers. […] As authorities have lacked enough evidence to put alleged ‘Wahhabis’ in jail, these were eventually set free following a few months of torture. Many of them never made peace with what was done to them in prisons, and have turned to violence to retaliate the humiliation. In case someone’s relative was killed or seriously wounded, their brothers, sons or cousins have pledged oaths to take revenge for the sake of family honor. As it is difficult for individuals to combat authorities on their own, many young Dagestanis have joined the insurgent movement in the mountains, where there were exposed to the basics of Salafism. […]
Likewise, many Dagestanis have joined the insurgency in protest of the societal sins, be it corruption, erosion of traditional values, inability to realize themselves professionally or in search for a better, Islamic, future for their homeland. Most importantly, membership in Jihadist groups (jamaats) has helped individual combatants to overcome ethnic, sectarian and clan-based loyalties, forging an unprecedented sense of social solidarity based on religion.“ (CACI, 29 September 2010)
“Wichtigste Figur war lange Zeit Doku Umarow. Im Sommer 2010 wurde die Bewegung jedoch durch die Wirren um den eventuellen Rücktritt Umarows und die darauf folgende Spaltung geschwächt. Die Jamestown Foundation schätzt, dass beinahe 90 Prozent der tschetschenischen islamistischen Gruppierungen nun dem Kommando von Emir Hussein unterstehen, während ein Grossteil der dagestanischen, inguschetischen und kabardino-balkarischen «Jamaats» nach wie vor Umarow treu sind. Dieser wurde schon mehrmals totgesagt, was sich bis heute als falsch erwiesen hat. Anfang Mai 2011 ernannte Umarow persönlich Ibragimkhalil Daudow (Amir Salikh), einen 50-jährigen Afghanistan-Veteranen, zum neuen Anführer des dagestanischen Untergrundes.” (SFH, 12 September 2011, p. 9)
“Diese ehemals in Tschetschenien aktiven Gruppen hätten sich, so hieß es, überwiegend nach Dagestan, Inguschetien und Kabardino-Balkarien zurückgezogen.“ (Universität Bremen, 20 May 2011, p. 3)
“As a result, a regular civil war is now underway in Dagestan. Approximately 2,500 young Dagestanis are involved in the insurgency, which makes up at least a half of all North Caucasian combatants. Yet their numbers grow as more and more desperate youngsters join their ranks. Unlike neighboring Chechnya with its “normalized” public space, insurgents rely on sufficient sympathies and support from ordinary Dagestanis who are antagonized by both corrupt local authorities and increasingly violent and indiscriminate police forces.” (CACI, 29 September 2010)
“In Dagestan, meanwhile, the insurgents are closely linked to both political clans and mafia groups, in a bewildering three-way war between Islamists, local politicians and Russian troops.” (IWPR, 25 October 2010)
“The security situation in the North Caucasus remained volatile, with violence continuing to spread beyond Chechnya to the neighbouring regions of Dagestan, Ingushetia, Kabardino-Balkaria and North Ossetia. Government authorities publicly acknowledged that measures to combat armed violence were not effective.” (AI, 13 May 2011)
“But if the ensuing counterterrorism operation in Gimry was meant to combat such extremism by identifying militants among the locals, it did the opposite. Residents say that in addition to daily house-to-house searches, thousands of troops bristling with weapons cut down farmers' trees, killed livestock, and stole whatever they could from the very poor people who live here. Magomedov says they also shot villagers in what he calls a reign of terror. ‘So many people were killed, and no one punished for it,’ he says. […] Some villagers in Gimry say they're protesting by refusing to observe Russian law. They say they live under Shari'a law instead, or at least their understanding of it, which includes blood feuds and other forms of centuries-old traditional law.” (RFE/RL, 4 November 2011)
Attacks and violations of human rights
“Dagestan was the deadliest region in the North Caucasus. Almost 700 persons were killed or wounded there, and nearly 150 isolated clashes involving security forces and militants took place, as did more than 100 bombings or explosions. […] Civilians suffered as a result of actions by both rebels and security personnel. In Dagestan, nine children were killed by stray gunfire during a counterterrorist operation in the village of Kirovaul in the Kizilyurt District on December 6. […] Security forces in Chechnya, Dagestan, and Ingushetiya frequently abducted or detained individuals for several days without immediate explanation or charge, according to human rights groups.” (USDOS, 8. April 2011, Section 1g)
“Across town in an outlying, concrete-block neighborhood, Svetlana Isayeva runs the group Mothers of Daghestan for Human Rights from a tiny ground-floor office. She started the organization after her 25-year-old son disappeared from the street outside her home three years ago. A stoic, dark-haired woman, Isayeva says many young men like him are detained by security forces, especially those who attend mosques and show other signs of religious piousness. She says they're forced to confess to terrorism and often killed. ‘Lately it's become common among law enforcers to burn people alive in their cars,’ she says. ‘Then they're accused of blowing themselves up by accident.’“ (RFE/RL, 4 November 2011)
“High numbers of law enforcement officials were killed in attacks by armed groups, who also targeted civilians indiscriminately in suicide bombings. […] According to the authorities, the number of attacks on police and government officials rose by 20 per cent, while Russian human rights organizations reported an increase in arbitrary detentions and enforced disappearances. Lawyers, journalists and human rights defenders faced increased attacks and harassment.” (AI, 13 May 2011)
“Die beinahe täglichen Überfälle auf Sicherheitskräfte, welche vor allem in Dagestan und Inguschetien weiter zugenommen haben, weisen dieselben Tendenzen auf: Einerseits finden sie immer häufiger an stark bevölkerten Orten statt, was auch zivile Opfer fordert. Andererseits werden vermehrt «prestigeträchtige» Ziele anvisiert, das heisst hohe Sicherheitsbeamte.“ (SFH, 12 September 2011, p. 5-6)
Abductions and disappearances
“Похищения и насильственные исчезновения людей по-прежнему остаются одной из распространённых форм грубейших нарушений прав человека в Дагестане. За эти годы сложилась целая система незаконного насилия, включающая в себя неотъемлемые элементы – похищение людей, применение к ним пыток и осуществление внесудебных казней части похищенных. В Дагестане объектом похищений обычно становятся люди, исповедующие фундаменталистское направление ислама (салафизм), именно их силовики подозревают в пособничестве или причастности к вооружённому подполью. В Дагестане, как и в других республиках Северного Кавказа, нередко похищают и впоследствии убивают идеологов этого течения, тех, кому сложно предъявить официальные обвинения, но кого силовики считают «опасными». Впрочем, среди похищенных есть люди, не принадлежащие к салафитскому течению." (Memorial, 13 April 2011, p. 28)
“In Dagestan sei hauptsächlich das eigene Innenministerium für die Verletzung der Bürgerrechte verantwortlich, erklärte Saur Gasijew von Memorial Dagestan im Frühjahr 2011,wobei er sich explizit auch auf Folter und Misshandlung bezog.“ (SFH, 12 September 2011, p. 11)
 
Timeline of Attacks in Dagestan since January 2011
Please note: Although a lot of information on the Russian Federation is available in Russian language only, currently only selected Russian documents are available on ecoi.net. No Russian language publisher is currently among the sources regularly covered by ecoi.net. The following timeline therefore does not purport to be an exhaustive list of attacks in Dagestan, but shall serve as an overview and introduction to the subject.
 
“A total of 165 security incidents were reported in the first four months of 2011 in the North Caucasus Federal District, 78 of which were attributed to terrorism. According to the information received by the Commissioner, the security situation in the Republic of Dagestan is by far the most volatile of all the parts (federal subjects) of the North Caucasus Federal District. During the first four months of 2011, 84 security incidents were reported, many of them targeting law enforcement and other public officials. This follows on the heels of an escalating trend of violence plaguing Dagestan in the past two years, with a total of 270 incidents in 2009 and 343 in 2010.“ (CoE-CommDH, 6 September 2011, p. 7)
“In August 2011 Jamestown Foundation referred to a July 22 2011 Memorial report [in Russian] in which Memorial stated that the casualty figures do not always translate into a correct assessment of the level of tension in a given region. For example, of the 44 servicemen killed in the North Caucasus in March-May 2011, 34 were killed in Dagestan and 6 in Ingushetia, while only two were killed in Kabardino-Balkaria and one in Chechnya.” (DIS, 11 October 2011, p. 44)
JANUARY 2011
“04.01.2011 - In Schamchal, einem Vorort von Machatschkala (Dagestan), werden zwei Untergrundkämpfer von Sicherheitskräften getötet.“ (Universität Bremen, 28 January 2011, p. 26)
“05.01.2011 - Bei einem Spezialeinsatz von Sicherheitskräften in Chasawjurt (Dagestan) werden vier Untergrundkämpfer getötet, darunter der sogenannte »Amir« von Chasawjurt, Ruslan Makawow. Drei Mitarbeiter der Sicherheitskräfte werden bei dem Einsatz verletzt.“ (Universität Bremen, 28 January 2011, p. 26)
“13.01.2011 - In Machatschkala (Dagestan) werden bei einem Feuergefecht zwei Untergrundkämpfer getötet. Auf Seiten der Sicherheitskräfte wird ein Milizionär getötet, ein weiterer verletzt.“ (Universität Bremen, 28 January 2011, p. 26)
“14.01.2011 - Bei der Explosion einer Autobombe in Chasawjurt (Dagestan) kommen vier Personen ums Leben, fünf weitere werden zum Teil schwer verletzt.“ (Universität Bremen, 28 January 2011, p. 26)
“26.01.2011 - Bei der Explosion einer Autobombe vor einem Café in Chasawjurt (Dagestan) werden vier Personen getötet, sechs weitere verletzt.“ (Universität Bremen, 28 January 2011, p. 27)
“27.01.2011 -Adam Gusejnow, Untergrundkämpfer und Stellvertreter des Amirs von Dagestan, wird mit seiner Frau bei einem Spezialeinsatz der Sicherheitskräfte in der Nähe von Chasawjurt (Dagestan) getötet.“ (Universität Bremen, 11 February 2011, p. 21)
FEBRUARY 2011
“09.02.2011 - Bei einem Überfall auf eine Kreisabteilung für innere Angelegenheiten in Chasawjurt (Dagestan) werden zwei Milizionäre getötet.“ (Universität Bremen, 11 February 2011, p. 22)
“14.02.2011 - In Gubden (Dagestan) werden bei Selbstmordanschlägen auf den örtlichen Polizeiposten sowie auf einen Kontrollposten zwei Angehörige der Sicherheitskräfte getötet und 27 weitere zum Teil schwer verletzt.“ (Universität Bremen, 25 February 2011, p. 23)
MARCH 2011
“A similar incident took place in Buinaksk on March 8, when an improvised explosive device (IED) stuffed with bolts and screws detonated next to the entrance of a store in the city (Interfax, www.gazeta.ru, March 10). That same day, a large IED was found in a trash can on a street in Buinaksk and defused (www.kavkaz-uzel.ru, March 9).” (Jamestown Fopundation, 11 March 2011)
“A grocery store was blown up in the Dagestani city of Buinaksk yesterday (March 10). The bomb hit the store around 10:00 p.m., local time. The store was partially destroyed but no one was hurt in the explosion.“ (Jamestown Fopundation, 11 March 2011)
APRIL 2011
“11.04.2011 – Bei einem Überfall im Rajon Suntinsk (Dagestan) an der Grenze zu Georgien, werden fünf Mitarbeiter des russischen Innenministeriums getötet und sieben weitere Polizisten verletzt. Beider darauf folgenden Spezialoperation werden drei mutmaßliche Anführer der Suntinsker Untergrundkämpfer getötet. Auf ihrer Rückfahrt werden die Spezialeinheiten erneut angegriffen, zwei weitere Polizisten kommen ums Leben, drei werden verletzt." (Universität Bremen, 20 May 2011, p. 11)
“Russian Security Forces have reported that Israpil Validzhanov, who is also known as Emir Khasan, was killed on the night of April 18. Validzhanov was appointed head of Dagestan’s Shariat Jamaat after his predecessor Magomedali Vagabov was killed in August 2010.
According to the head of the republic’s Department of Investigation, Validzhanov and three other men were stopped by officers from the Federal Security Service and the Dagestani Interior Ministry at a checkpoint outside the village of Tashkapur in central Dagestan." (CACI, 27 April 2011)
“18.04.2011 – Bei einem Spezialeinsatz der Sicherheitskräfte in einem Vorort von Machatschkala (Dagestan) werden zwei mutmaßliche Untergrundkämpfer getötet." (Universität Bremen, 20 May 2011, p. 11)
““[...] Gadzhiyav Gaziyev was shot dead in Daghestan along with another insurgent in a gunfight between the militants and law enforcement agents.”[...] Gaziyev was considered one of Daghestan's insurgent leaders.” (RFE/RL, 25 April 2011)
“27.04.2011 – Bei einem Überfall durch Untergrundkämpfer werden im Rajon Sumadinsk (Dagestan) zwei Sicherheitskräfte getötet und drei weitere verletzt. Bei der darauf folgenden Spezialoperation werden drei Untergrundkämpfer getötet.
28.04.2011 – Bei einem Spezialeinsatz der Sicherheitskräfte werden in Machatschkala zwei Untergrundkämpfer getötet.“ (Universität Bremen, 20 May 2011, p. 11)
MAY 2011
“08.05.2011 – Bei Zusammenstößen zwischen Untergrundkämpfern und Sicherheitskräften im Rajon Kisljarsk (Dagestan) werden drei Kämpfer und ein Wehrdienstleistender getötet, zwei weitere Sicherheitskräfte werden verletzt.“ (Universität Bremen, 20 May 2011, p. 8)
“[…] an officer and three rebels were killed early on May 8 when police discovered an encampment in the woods near Chechnya. […] clashes continued in the region later in the day and that seven fighters were killed in all.” (RFE/RL, 8 May 2011)
“[…] Yakhya Magomedov, the young editor of the Avar-language version of a bi-monthly magazine that promotes a moderate vision of traditional Islam, was gunned down in northern Dagestan on 8 May. […] His murder came a week after Magomed Khanmagomedov, a correspondent for the independent weekly Chernovik, was physically attacked […] in Derbent, a city in southern Dagestan” (RSF, 10 May 2011)
“[…] one policeman was killed and another one was injured when a suicide bomber blew himself up in the capital of Russia's restive North Caucasus republic of Daghestan on May 10.“ (RFE/RL, 10 May 2011)
“27.05.2011 – Im Verlauf eines Spezialeinsatzes werden im Rajon Kisiljurt (Dagestan) drei mutmaßliche Untergrundkämpfer getötet. Ein Polizist kommt bei dem Einsatz ebenfalls ums Leben.“ (Universität Bremen, 3 June 2011, p. 15)
JUNE 2011
“03.06.2011 – Im Rajon Karabudachkent (Dagestan) werden zwei Personen bei einem Feuergefecht mit Sicherheitskräften getötet.“ (Universität Bremen, 17 June 2011, p. 11)
“The rector, Maksud I. Sadikov, of the Islamic University of the North Caucasus, was shot to death in a car in Makhachkala, the capital of the Dagestan region, Russian prosecutors said. Mr. Sadikov’s bodyguard was also killed, they said.“ (NYT, 7 June 2011)
“14.06.2011 – Wenig später werden im Rajon Karabudachkent beim Versuch, eine Fahrzeugkontrolle durchzuführen, vier Kämpfer getötet.“ (Universität Bremen, 17 June 2011, p. 12)
“The imam of a rural mosque in Russia's restive North Caucasus republic of Daghestan was shot dead today. […] body of Ashurulav Kurbanov was found near the mosque in the village of Mikheyevka in the northern Kizlyar district.” (RFE/RL, 14 June 2011)
“Russian authorities say five suspected militants and the commander of an elite police unit were killed in gunfights overnight in the North Caucasus province of Daghestan […] Rustam Radzhabov, the leader of a local insurgent group in the city of Kaspiisk was among those killed.” (RFE/RL, 15 June 2011)
“21.06.2011 - Bei einer Spezialoperation der Sicherheitskräfte im Rajon Kisljarsk (Dagestan) werden fünf mutmaßliche Untergrundkämpfer getötet.” (Universität Bremen, 1 July 2011, p. 27)
JULY 2011
“06.07.2011 - Bei einem Feuergefecht im Rajon Kisljarsk (Dagestan) werden zwei Untergrundkämpfer, darunter der Anführer des »nördlichen Untergrundkampfs« im Rajon Kisljarsk, Magomed Alijew, und ein Wehrdienstleistender getötet, ein weiterer wird verletzt. Zudem werden bei der Schießerei zwei Zivilisten getötet und sechs weitere verletzt.” (Universität Bremen, 15 July 2011, p. 34)
“The ministry [of interior] said on July 10 that Imam Magomed Makhdiyev was shot by an unidentified assailant in the Karamakhi village mosque during evening prayer late on July 9. It is the second known murder of an imam in less than a month in Daghestan. Meanwhile a school principal was killed early on July 9 in a different region of Daghestan.” (RFE/RE, 10 July 2011)
“Authorities say that a top commander of the OMON paramilitary police has been assassinated in Russia's Caucasus republic of Daghestan, while another policeman was killed in a clash with suspected militants in neighboring Chechnya.” (RFE/RL, 14 July 2011)“
AUGUST 2011
“Russia says its forces in the North Caucasus have killed at least six suspected militants, including an alleged top commander […] Russia's Counterterrorism Committee said on August 11 that Abdullah Magomedaliyev was among those killed in what was described as a special operation in Daghestan's capital, Makhachkala.” (RFE/RL, 12 August 2011)
SEPTEMBER 2011
“04.09.2011 - Spezialeinheiten töten Ibragim Muchutschewa, genannt Abu Umar, den Anführer der Untergrundkämpfer in Chasawjurt (Dagestan). Bei dem Einsatz wird auch seine Frau getötet.” (Universität Bremen, 23 September 2011, p. 19)
“18.09.2011 Im Rajon Babajurtowsk (Dagestan) werden bei einer Spezialoperation der Anführer der Untergrundkämpfer im Rajon Chasawjurts sowie seine Frau getötet. Ein Militärangehöriger wird bei dem Einsatz verletzt. Am Abend wird in der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala ein Oberleutnant des FSB erschossen.” (Universität Bremen, 23 September 2011, p. 22)
“Twin explosions killed a police officer and injured dozens of others as well as civilians in Russia's southern city of Makhachkala, officials said Thursday. […] ‘A police lieutenant died, and about 60 people went to the hospital,’ he said.” (AFP, 22 September 2011)
“23.09.2011 - Bei einem Überfall am Rande von Machatschkala (Dagestan) werden der Stellvertretende Leiter des Föderalen Strafvollzugsdienstes in Dagestan, dessen Tochter und Neffe sowie deren Fahrer getötet.” (Universität Bremen, 7 October 2011, p. 25)
“One policeman and seven civilians were killed when a car bomb exploded in Russia's Muslim North Caucasus province of Dagestan on Wednesday, authorities and local media said. Three car bombs killed six people and gunmen killed four more, including a high-level law enforcement official, last week in the region wedged between Chechnya and the Caspian Sea.” (AlertNet, 28 September 2011)
OCTOBER 2011
“03.10.2011- Bei der Explosion einer Autobombe werden in Kisiljurt (Dagestan) zwei Mitarbeiter des Innenministeriums getötet.” (Universität Bremen, 7 October 2011, p. 26)
“A Sufi sheikh has been shot dead at his home in a village in southeastern part of the Russian republic of Daghestan, RFE/RL's North Caucasus Service reports. […] Israfilov's brother said he was shot dead at close range on October 27 in the village of Khurik by two men in camouflage clothes who entered the yard of his home.” (RFE/RL, 29 October 2011)
NOVEMBBER 2011
“An assistant to the imam of a local mosque has been shot dead in western Daghestan near the border with Chechnya, RFE/RL's North Caucasus Service reports. Akhmed Osmanov was reportedly an advocate of dialogue with Muslim radicals. He was returning home from the mosque in the village of Matsal-Aul, in the Khasavyurt district, late on November 12 when he was killed. Osmanov was the seventh member of the Muslim clergy to be gunned down in the Caucasus this year.” (RFE/RL, 14 November 2011)
DECEMBBER 2011
“On December 2, four gunmen driving in a Lada-Priora car opened fire on a group of policemen on the outskirts of the village of Nizhnie Bukhty in Dagestan’s Kizlyar district. None of the policemen was hurt, but one of the attackers was killed when the police fired back, while the other three attackers managed to escape.” (Jamestown Foundation, 9 December 2011)
“On December 6, two large bombs detonated separately in the Dagestani city of Kizilyurt, wounding three policemen and a security guard at a shop.” (Jamestown Foundation, 9 December 2011)
“Yesterday (December 8), one policeman was killed and five other people were wounded when unidentified gunmen fired on police in Dagestan’s Kizlyar district.”(Jamestown Foundation, 9 December 2011)
“12.12.2011- Bei einer Spezialoperation der Sicherheitskräfte werden im Rayon Chasawjurt (Dagestan) drei Untergrundkämpfer getötet. Darunter der mutmaßliche Anführer der ‚Chasawjurter Bande‘.”(Universität Bremen, 16 December 2011, p. 25)
“13.12.2011- In Kaspijsk (Dagestan) wird ein Mitarbeiter der Untersuchungsabteilung des regionalen Untersuchungskomitees von Unbekannten erschossen.” (Universität Bremen, 16 December 2011, p. 25)
“In a separate incident, insurgents killed a senior police investigator in a road ambush in the Caspian Sea port of Kaspiisk.” (RFE/RL, 14 December 2011)
“Gadzhimurad Kamalov, founder and publisher of Dagestan’s leading independent weekly, Chernovik, was killed close to midnight on December 15, 2011, in Makhachkala, the capital of Dagestan.” (HRW, 16 December 2011)
JANUARY 2012 
“On January 11, a Russian Interior Ministry Internal Troops serviceman was wounded and a rebel was killed in a shootout near the village of Bolshaya Arshevka in Dagestan’s Kizlyar district. […] Also on January 11, one police bomb disposal expert was killed and ten other policemen were wounded while trying to defuse a huge IED discovered in Dagestan’s Kizilyurt district, on the side of the road along a section of the Kavkaz federal highway two kilometers from the village of Komsomolskoe.” (Jamestown Foundation, 13 January 2012)
“In Dagestan, two policemen were wounded today (January 13) when a police road patrol unit was attacked in the town of Izerbash.” (Jamestown Foundation, 13 January 2012)
“On January 14, a Federal Security Service (FSB) warrant officer was shot and killed in the capital Makhachkala. The officer was reportedly killed by a lone shooter armed with a pistol (Interfax, January 14). […] In yet another incident on January 14, a militant was killed in a shootout with security forces on the outskirts of the village of Bolshaya Areshevka in Dagestan’s Kizlyar district. The slain rebel was identified as Ruslan Sagidkhadzhiev, the main bomb specialist for the rebel group operating in the Kizlyar district (www.newsru.com, January 14).” (Jamestown Foundation, 20 January 2012)
“In Dagestan today (January 20), three alleged militants were killed in a shootout with security forces in the republic’s Khasavyurt district.” (Jamestown Foundation, 20 January 2012)
 
SOURCES: (all links accessed 25 January 2012)
· AFP - Agence France-Presse: Twin blasts in Russia kill policeman, injure dozens, 22 September 2011 (published on ReliefWeb) [ID 202457]
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· AI - Amnesty International: Amnesty International Report 2011 - The State of the World's Human Rights, 13 May 2011 [ID 160175]
http://www.amnesty.org/en/region/russia/report-2011
· AlertNet: Car bomb kills eight in Russia's Dagestan, 28 September 2011 [ID 202742]
http://www.trust.org/alertnet/news/car-bomb-kills-eight-in-russias-dagestan/
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· CSIS - Center for Strategic and International Studies: Radical Islam in the North Caucasus; Evolving Threats, Challenges, and Prospects, 29 November 2010 [ID 150780]
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· HRW - Human Rights Watch: Russia: Investigate Murder of Dagestan Publisher, 16 December 2011 (available at ecoi.net) [ID 207270]
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· USDOS - US Department of State: Country Report on Human Rights Practices 2010, 8 April 2011 [ID 158257]
http://www.state.gov/g/drl/rls/hrrpt/2010/eur/154447.htm 

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