Letzte Aktualisierung dieser Quellenbeschreibung: 13. Februar 2020

In einem Satz: Das Rift Valley Institute (RVI) ist eine in Nairobi (Kenia) ansässige nicht gewinnorientierte Organisation, die sich für ein besseres Verständnis lokaler Verhältnisse in Ost- und Zentralafrika einsetzt, um Maßnahmen in der Region zu beeinflussen.

Abdeckung auf ecoi.net:

Berichte und weitere relevante Publikationen

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Leitbild/Mandat/Ziele:

Das Rift Valley Institute (RVI) wurde „im Jahr 2001 im Sudan gegründet“ und verfolgt das Ziel, „praktisch anwendbares Wissen über die Region und ihre vielfältigen Gemeinschaften zu fördern, […] um auf diese Weise soziale und politische Maßnahmen mitzugestalten. […]

Das RVI arbeitet mit Einrichtungen in der Region zusammen, um langfristige Programme zu entwickeln und umzusetzen, in deren Rahmen praktisch ausgerichtete Forschung mit Maßnahmen für Bildung und Zugang zu öffentlicher Information kombiniert wird.“

Das RVI betreibt Forschung und Politikanalyse „in den Bereichen menschliche Sicherheit, Bewahrung des kulturellen Erbes und gesellschaftliche Entwicklung. […]

Seine Aktivitäten finden im Sudan, Südsudan, in Somalia, Somaliland, Kenya, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo statt. In Ländern, in denen intakte staatliche Strukturen und funktionierende Bildungseinrichtungen vorhanden sind, bietet das RVI fachspezifische Dienstleistungen für Hilfsorganisationen, Universitäten und Forschungseinrichtungen an. Dort, wo Staatswesen und Gemeinden durch Krieg zerrüttet wurden, schließt sich das RVI gemeinsam mit Forschern und Community-AktivistInnen (aus der Region und Diaspora-Gemeinden) zusammen, um lokale Institutionen aufrechtzuerhalten und die Standards der Forschung und des Zugangs zu öffentlicher Information wiederherzustellen. Zu den Partnern des RVI zählen AktivistInnen, SchriftstellerInnen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Ministerien, Museen, Universitäten und kulturelle Verbände.“ (Website der RVI: About RVI, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD)

Finanzierung:

„Das RVI finanziert sich durch Förderungen, Kursgebühren, Einkünften aus Veröffentlichungen, Beratungsleistungen und Spenden von Einzelpersonen. Zu seinen Geldgebern zählen private wohltätige Organisationen, Regierungen und zwischenstaatliche Organisationen.“ (Website der RVI: About RVI, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD)

Umfang der Berichterstattung:

Geografischer Schwerpunkt: Demokratische Republik Kongo, Kenia, Sudan, Südsudan, Somalia und Uganda

Thematischer Schwerpunkt: Sicherheit, Gerechtigkeit, Governance, soziale Entwicklung, kulturelles Erbe usw.

Methodologie:

Berichte des RVI wurden bisher von Forschenden verfasst, die an europäischen Universitäten (siehe z. B. RVI: Insecurity in Goma: Experiences, actors and responses, 2019) oder akademischen Einrichtungen in der Region tätig sind (siehe z. B. RVI: Mobility and crisis in Gulu Drivers, dynamics and challenges of rural to urban mobility, Februar 2018). Die Berichte verfolgen einen „primär qualitativ ausgerichteten Forschungsansatz und basieren auf umfangreicher Feldforschung“ durch westliche und lokale Forschende. (siehe z. B. RVI: Insecurity in Goma: Experiences, actors and responses, 2019, S. 7 und RVI: Violent cities, violent society: Analyzing urban violence, 2019, S. 5, Arbeitsübersetzung ACCORD)

Interviews und Fokusgruppen-Diskussionen werden ergänzt durch „frühere Forschungsarbeiten des Autors und Sekundärforschung in einer breiten Bandbreite von Materialien, die von akademischen Einrichtungen, Regierungen, Medien und NGOs stammen.“ (RVI: Insecurity in Goma: Experiences, actors and responses, 2019, S. 7, Arbeitsübersetzung ACCORD)

Interviews werden oftmals “unter der Bedingung der Quellenanonymität durchgeführt.“ In solchen Fällen wird nur allgemein auf die Quelle verwiesen. „Berichte über potenziell umstrittene Ereignisse“ werden „durch mehrere Quellen verifiziert, die über die betreffenden Ereignisse aus erster Hand informiert sind.“ (siehe z. B. RVI: Insecurity in Goma: Experiences, actors and responses, 2019, S. 7-8 und RVI: Violent cities, violent society: Analyzing urban violence, 2019, S. 5), Arbeitsübersetzung ACCORD)

Je nach Berichtsart bzw. Forschungsprojekt können Berichte Fußnoten enthalten, in denen sowohl auf mündliche als auch schriftliche Quellen verwiesen wird. Die zitierten Quellen können zudem auch in einem Quellenverzeichnis am Ende des Berichts aufgelistet werden. (siehe z. B. RVI: Insecurity in Goma: Experiences, actors and responses, 2019, RVI: Violent cities, violent society: Analyzing urban violence, 2019 und RVI: Un système d’insécurité: Comprendre la violence et la criminalité urbaines à Bukavu, 2019).

Sprachen, in denen die Quelle publiziert:

Englisch und Französisch

Weitere Informationen:

On Think Tanks: Mark Bradbury, Director of the Rift Valley Institute, 15. August 2017
https://onthinktanks.org/articles/mark-bradbury-director-rift-valley-institute/

 

Zugriff auf alle Links am 13. Februar 2020.

Homepage:
http://riftvalley.net
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