UNIVERSITÄT BREMEN – FORSCHUNGSSTELLE OSTEUROPA
http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/index.php
Leitbild/Mandat:
„Im Jahre 1982 gegründet, widmet sich die Forschungsstelle Osteuropa unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Schattenberg zeitgenössischen Entwicklungen in Kultur und Gesellschaft der Länder Ostmittel- und Osteuropas. [...] Seit dem Ende der kommunistischen Herrschaft in Ost- und Ostmitteleuropa konzentriert sich die Forschung auf die kulturellen und politisch-sozialen Kontinuitäten über die Umbrüche hinweg sowie auf neuentstandene Innovationspotentiale im Bereich politischer und ökonomischer Kultur sowie kultureller Identitäten. Im Unterschied zu einem häufig vorherrschenden ökonomischen Zugang zu der Transformation in Ost- und Ostmitteleuropa, rückt die Forschungsstelle die eigenen kulturellen Traditionen und Potentiale der Länder selbst ins Zentrum. Das Institut ist bemüht, ein Verständnis für die Länder von innen heraus zu ermöglichen, um so ihren genuinen Beitrag zu einem zusammenwachsenden Europa zu unterstreichen."
(Website der Forschungsstelle Osteuropa,
http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/index.php?option=content&task=view&id=39, Zugriff am 13. Dezember 2008)
Zielgruppe:
Wissenschaftler, Forschungsgemeinschaften, internationale wissenschaftliche Institutionen (Ost- und Westeuropa, USA), Politik, Wirtschaft, Medien und interessierte Öffentlichkeit.
Ziele:
„In den 1980er Jahren standen Manifestationen unabhängigen künstlerischen Schaffens und intellektueller Produktion des Untergrunds im Mittelpunkt des Interesses. Mit diesem Ansatz verbunden war das Bestreben, hinter den Fassaden der offiziellen Politik informelle Strömungen und oppositionelle Denkansätze aufzuspüren, die Aufschluss geben können über die Innensichten dieser Gesellschaften. Hand in Hand mit der Forschungstätigkeit gelang es, ein weltweit anerkanntes und umfassendes Archiv an "Samizdat-Literatur" zusammenzutragen: hier ist verbotene bzw. informelle künstlerische, literarische und wissenschaftliche Produktion aus Polen, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei, Ungarn und der DDR gesammelt. Hinzu kommen im russischen Bereich Nachlässe bedeutender Persönlichkeiten. Zu den Bereichen Forschung und Archiv kommt schließlich die Öffentlichkeitsarbeit in Form von Kultur- und Politikberatung in Deutschland sowie den Ländern Ost- und Ostmitteleuropas.“ (Website der Forschungsstelle Osteuropa, http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/index.php?option=content&task=view&id=39, Zugriff am 13. Dezember 2008)
Finanzierung:
„Die Forschungsstelle ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts, getragen von der Freien Hansestadt Bremen, der Freien und Hansestadt Hamburg sowie vom Land Nordrhein-Westfalen. Nach anfänglicher Finanzierung aus Mitteln der VW-Stiftung wurde das Institut 1986/87 in die gemeinsame Länderfinanzierung der Kultusministerkonferenz übernommen. Als eine Einrichtung 'an' der Universität ist die Forschungsstelle über die Person ihres Direktors, der zugleich Lehrstuhlinhaber an der Universität ist, sowie über inhaltliche Absprachen und Zusammenarbeit eng mit dieser verbunden.“ (Website der Forschungsstelle Osteuropa, http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/index.php?option=content&task=view&id=39, Zugriff am 13. Dezember 2008)
Umfang der Berichterstattung:
Geographischer Schwerpunkt: Polen, Russische Föderation, Tschechische Republik, Slowakische Republik, Ukraine, Zentralasien.
Thematischer Schwerpunkt: Zeitgeschichte, Kulturgeschichte, gegenwartsbezogene Studien (Politik, Wirtschaft, Kultur).
Methodologie der Berichterstattung:
Wissenschaftliche Forschung in Zusammenarbeit mit Institutionen wie der wissenschaftlichen Gesellschaft MEMORIAL in Moskau, der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU) und der Moskauer Higher School of Economics, dem Institut für Zeitgeschichte und dem Institut für Soziologie der tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag, dem Archiv KARTA in Warschau und dem Lehrstuhl für Polonistik und Komparatistik in Poznan, der Politikwissenschaftlichen Fakultät der Comenius Universität und dem Institut für Soziologie der Slowakischen Akademie der Wissenschaften in Bratislava. In den USA sind wichtige Kooperationspartner u.a. Hoover, Yale, Harvard und das Zimmerli Art Museum, New Brunswick, in Westeuropa die ETH Zürich, die Universität Amsterdam, das European University Institute in Florenz und die University of Cambridge, und in Asien das Institute of Eurasian Studies, Kookmin University, Seoul.

(Website der Forschungsstelle Osteuropa,
http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/index.php?option=content&task=view&id=39, Zugriff am 13. Dezember 2008)
Publikationsrhythmus:
Buchreihen „Analysen zur Kultur und Gesellschaft im östlichen Europa“ und „Changing Europe“: Kein fixer Publikationsrhythmus.
Reihe/Zeitschrift „Arbeitspapiere und Materialien der Forschungsstelle Osteuropa“: Zehn Hefte pro Jahr.

Regelmäßige E-Mail Dienste, insbesondere Länderinformationsdienste in deutscher und englischer Sprache.
Sprachen:
Deutsch.
Navigation auf der Website:
Home > Länderanalysen, weiter zu > Polen-Analysen; > Russland Analysen; > Russian Analytical Digest; > Russland-Kulturanalysen; > Ukraine-Analysen; > Zentralasien-Analysen

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Weitere Informationen:
Wikipedia: Forschungsstelle Osteuropa (Zugriff am 13. Dezember 2008)
http://de.wikipedia.org/wiki/Forschungsstelle_Osteuropa

Osteuropa-Netzwerk: Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen (Zugriff am 13. Dezember 2008)
http://www.osteuropa-netzwerk.de/netzwerk/fsoe_bremen.htm

Clio - Fachportal für die Geschichtswissenschaften: Forschungsstelle Osteuropa [Universität Bremen] (Zugriff am 13. Dezember 2008)
http://www.clio-online.de/Default.aspx?TabID=40208114&mid=10703&ItemID=14083&txt=Bremen&ord=relevance+desc&sbl=AND&idx=0&f=&cp=5&returnTabID=40208091
Homepage:
http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/index.php
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