Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (United Nations Office on Drugs and Crime, UNODC)
http://www.unodc.org/
 
Letzte Aktualisierung dieser Quellenbeschreibung: 3. März 2015
 
In einem Satz: Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (United Nations Office on Drugs and Crime, UNODC) ist ein UNO-Organ mit Hauptsitz in Wien, das ein Netzwerk an Außenstellen unterhält und zum Ziel hat, die Mitgliedstaaten bei ihrem Kampf gegen illegale Drogen, Verbrechen und Terrorismus zu unterstützen.
 
Abdeckung auf ecoi.net:
Afghanistan Opium Survey, Afghanistan Opium Winter Assessment und andere relevante Berichte.
Monatliche Abdeckung auf ecoi.net, zu Afghanistan und einer Auswahl von Berichten zu anderen Ländern mit Priorität A-B.
 
Leitbild/Mandat/Ziele:
„UNODC hat eine weltweit führende Rolle beim Kampf gegen illegale Drogen und das internationale Verbrechen inne. 1997 als Zusammenschluss des UNO-Drogenkontrollprogramms und des Zentrums für internationale Verbrechensverhütung entstanden, operiert UNODC in allen Regionen der Welt über ein ausgedehntes Netzwerk von Außenstellen. […]
UNODC ist damit beauftragt, Mitgliedstaaten bei ihrem Kampf gegen illegale Drogen, Verbrechen und Terrorismus zu unterstützen. In der Millenniumserklärung haben die Mitgliedstaaten beschlossen, ihre Anstrengungen im Kampf gegen transnationale Verbrechen zu intensivieren, die Bemühungen zur Erfüllung der Verpflichtung, das weltweite Drogenproblem anzugehen, zu verdoppeln und konzertierte Maßnahmen gegen den internationalen Terrorismus zu ergreifen.
Die drei Säulen des UNODC-Arbeitsprogramms sind die Folgenden:
   
Finanzierung:
„Freiwillige Beiträge, vor allem von Regierungen, machen 90 Prozent des Budgets von UNODC aus.“ (UNODC: About UNODC, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD)
 
„Freiwillige Beiträge zu den Aktivitäten von UNODC werden durch Regierungen […], UNO-Agenturen, Gebertreuhandfonds, zwischenstaatliche Organisationen, internationale Finanzinstitutionen und private Geber, darunter private Einrichtungen und Stiftungen, entrichtet.“ (UNODC: About UNODC: Funding and partnerships, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD)
 
Umfang der Berichterstattung:
UNO-Mitgliedstaaten; Themen im Zusammenhang mit Drogen, Verbrechen und Terrorismus
 
Methodologie:
Verschiedene Methoden je nach Art der Publikation.
 
Afghanistan Opium Survey:
„Das Afghanistan Opium Survey wird jedes Jahr vom afghanischen Ministerium für Drogenbekämpfung in Zusammenarbeit mit dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (United Nations Office on Drugs and Crime, UNODC) durchgeführt. Das Survey-Team sammelt und analysiert Informationen zu den Orten und dem Ausmaß des Opiumanbaus, einer möglichen Opiumproduktion und der sozioökonomischen Lage in ländlichen Gebieten. Seit 2005 sind das afghanische Ministerium für Drogenbekämpfung und UNODC auch in die Verifizierung von Opium-Vernichtungsmaßnahmen, die von Provinzgouverneuren und Einheiten für die Beseitigung von Mohnanbauflächen durchgeführt werden, involviert. Dies führt zu einem detaillierten Bild von der jeweils letzten Opiumsaison und, zusammen mit Daten aus vorhergehenden Jahren, ermöglicht die Identifizierung von mittel- und langfristigen Trends bei der Entwicklung des Problems der illegalen Drogen.“ (UNODC: Afghanistan Opium Survey 2014, November 2014, S. 11, Arbeitsübersetzung ACCORD)
 
Sprache(n), in der/denen die Quelle publiziert:

Offizielle UNO-Sprachen, andere Sprachen
 
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Zugriff auf alle Links am 3. März 2015.
 
Homepage:
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