Institute for War and Peace Reporting (IWPR)
http://www.iwpr.net/
 
Letzte Aktualisierung dieser Quellenbeschreibung: 14. Mai 2014
In einem Satz: Das Institute for War and Peace Reporting (IWPR) ist ein internationales NGO-Netzwerk, das durch Reportagen und Kapazitätsaufbau Journalismus stärkt, um Menschenrechte zu sichern, das öffentliche Bewusstsein und die Zivilgesellschaft zu stärken.
 
Abdeckung auf ecoi.net:
Ausgewählte Berichte und Pressemitteilungen.
Tägliche Abdeckung auf ecoi.net, zu Ländern mit Priorität A-C.
 
Leitbild/Mandat/Ziele:
Durch die Stärkung lokaler Medien und der Zivilgesellschaft stellt IWPR ein „Sprachrohr für Menschen an der Front von Konflikten, Krisen und Umbrüchen“ dar (IWPR: What We Do, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD). „Um bestmöglich Einfluss nehmen zu können,  bemüht sich IWPR, lokale Medien mit AkteurInnen der Zivilgesellschaft zu verknüpfen – zum Beispiel Gemeindeinitiativen, lokale und internationale NGOs, die UNO und RegierungsvertreterInnen –, um Themen zu identifizieren, die einer Bevölkerung schaden“ (IWPR: Identify Issues, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD). IWPRs Aufgabe ist es, „professionelle journalistische Fähigkeiten in Individuen und Gesellschaften zu verankern“ (IWPR: Build Journalism, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD) und die öffentliche Wahrnehmung zu stärken, Debatten anzuregen und Aktionen zu bestimmten Themen in einem Land oder in einer Region anzuregen. (IWPR: Raise Awareness, ohne Datum)
Das Kuratorium von IWPR besteht aus erfahrenen JournalistInnen, ExpertInnen zur Friedenserhaltung und Menschenrechten, regionalen SpezialistInnen und Profis aus Geschäfts- und NGO-Leben. (IWPR: What We Do; IWPR Staff and Offices, ohne Datum)
„Der internationale Vorsitzende ist Sir David Bell, Vorsitzender der Financial Times.“ (IWPR: Our Offices, ohne Datum)
Finanzierung:
IWPR ist im Vereinigten Königreich (London) als karitative Organisation registriert, in den USA (Washington) als eine steuerbefreite nicht gewinnorientierte Organisation, und in den Niederlanden (Den Haag) als gemeinnützige Stiftung. (IWPR: Our Offices, ohne Datum)
 
Zur Finanzierung bemüht sich IWPR, ein Zielland oder Thema zu identifizieren bzw. einen Projektantrag zu recherchieren, erstellen und entwickeln, um dann diesen Antrag einem breiten Kreis privater und öffentlicher GeldgeberInnen vorzustellen (IWPR: What We Do; Funding Policy and Institutional Independence, ohne Datum). IWPR wird von privaten Stiftungen, Individuen und Regierungsstellen gefördert. Eine Liste der FörderInnen kann hier eingesehen werden:  http://iwpr.net/what-we-do/supporters
 
Umfang der Berichterstattung:
Geographischer Fokus: IWPR publiziert zu Ländern der ganzen Welt; Schwerpunktländer und ‑regionen sind Kenia, DR Kongo, Uganda, Zimbabwe, Malawi und Nigeria; Afghanistan, Nordkorea, Pakistan, Philippinen, Vietnam, der Kaukasus und Zentralasien; Bosnien, Kroatien und Serbien; Iran, Irak, Libanon, Libyen, Syrien und Tunesien. (IWPR: Report News, ohne Datum)
Thematischer Fokus: Kernthemen stellen Menschenrechtsverletzungen, Kindersoldaten, Konfliktlösung, Frauenrechte und Wahlen in entstehenden Demokratien dar. (IWPR: Identidy Issues, ohne Datum)
 
Methodologie:
Als methodologischen Zugang zieht IWPR das Konsultieren von Informationen, die lokale JournalistInnen zur Verfügung stellen, und von Recherchen internationaler ExpertInnen heran (IWPR: Build Journalism, ohne Datum). IWPR ist für “intensives, Eins-zu-eins-Training im Lehrling-Stil von grundlegendem Journalismus bis hin zu Menschenrechten und Wahlberichterstattung” bekannt, um folglich durch spezialisierte JournalistInnen detaillierte Informationen und Daten zu erhalten, auf denen IWPRs Publikationen basieren. (IWPR: Build Journalism, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD)
Sprache(n), in der/denen die Quelle publiziert:
Englisch; diverse Programme können auf Englisch, Dari/Farsi, Russisch, Turkmenisch und Usbekisch, Arabisch und Bosnisch/Serbisch/Kroatisch bezogen werden.
 
Weitere Informationen:
Guardian: We are not instruments of US power, 28 May 2005
http://www.guardian.co.uk/Columnists/Column/0,5673,1494394,00.html
2002 gründete IWPR Pajhwok, die erste unabhängige Nachrichtenagentur Afghanistans. (IWPR: Programme; Afghanistan, ohne Datum)
2008 erhielt der irakische Journalist Zainab Ahmed repräsentativ für alle irakischen IWPR-JournalistInnen den Henri-Hannen-Preis der Kategorie „Pressefreiheit“, der vom deutschen Verlag Gruner+Jahr und der deutschen Zeitschrift „Stern“ vergeben wird: http://www.henri-nannen-preis.de/preistraeger_2008.php?id=113&award=Pressefreiheit
 
Alle auf ecoi.net verfügbaren Dokumente dieser Quelle: http://www.ecoi.net/de/source/80
Zugriff auf alle Links am 14. Mai 2014
NSTITUTE FOR WAR AND PEACE REPORTING (IWPR)
http://www.iwpr.net
Leitbild/Mandat:
IWPR’s Aufgabe besteht darin, durch freie Berichterstattung zu Aufbau von Frieden und Demokratie beizutragen (IWPR Website, http://www.iwpr.net/index.php?p=-&apc_state=henh&s=o&o=top_aims.html, Zugriff am 24. Mai 2007).
IWPR ist ein internationales Netzwerk, das aus drei gemeinnützigen Organisationen aus Afrika, Europa und den USA besteht. IWPR wird von einem Ausschuss von Journalisten, Peace-Building-Experten, regionalen Spezialisten und Unternehmern geleitet.
Weitere Informationen über die Organisationsstruktur der drei Organisationen entnehmen Sie bitte der IWPR Website (http://www.iwpr.net/index.php?p=-&apc_state=heno-top_aims.html&s=o&o=top_trustees_int.html, Zugriff am 24. Mai 2007).
Zielgruppe:
Journalisten, Regierungen, Geber, Zivilgesellschaft, Entscheidungsträger.
Ziele:
IWPR organisiert Trainings für Journalisten in Afghanistan, dem Balkan, dem Kaukasus und Zentralasien. In Zusammenarbeit mit lokalen Medien versucht IWPR, die Berichterstattung zu Menschenrechten und Demokratie zu verbessern sowie die internationale Präsenz regionaler Medien zu unterstützen (IWPR Website, http://www.iwpr.net/index.php?p=-&apc_state=henmicr&s=o&o=top_programmes_new.html, Zugriff am 24. Mai 2007).
Finanzierung:
IWPR erhält Mittel von privaten Stiftungen, Einzelpersonen und Regierungseinrichtungen (British Council; Canadian International Development Agency; Carnegie Corporation of New York; Community Fund/Big Lottery; Compton Foundation; Department of Foreign Affairs and International Trade, Canada; Department for International Development, UK; European Commission; Ford Foundation; Foreign and Commonwealth Office, UK; Hivos; International Media Support; International Republican Institute; IREX; MacArthur Foundation; Ministry of Foreign Affairs, Finland; Ministry of Foreign Affairs, Denmark; Ministry of Foreign Affairs, The Netherlands; Ministry of Foreign Affairs, Norway; National Endowment for Democracy; Open Society Institute; Ploughshares Found; Rockefeller Family Associates; Samuel Rubin Foundation; Sigrid Rausing Trust; Swedish International Development Cooperation Agency; Swiss Development Agency; Swiss Ministry of Foreign Affairs; UNESCO; US Institute of Peace; US Agency for International Development; US Department of State, Department for Democracy, Human Rights and Labor; Tides Foundation/Working Assets) (IWPR Website, http://www.iwpr.net/index.php?p=-&apc_state=heno-top_programmes_new.html&s=o&o=top_supporters.html, Zugriff am 24. Mai 2007).
Unter folgendem Link können Sie das IWPR-Statement Funding Policy and Institutional Independence abrufen: http://www.iwpr.net/index.php?apc_state=heno-top_supporters.html&s=o&o=top_funding.html (Zugriff am 24. Mai 2007).
Umfang der Berichterstattung:
Geographischer Schwerpunkt: Afghanistan, Kaukasus, Zentralasien, Irak, Südosteuropa, Uganda, Simbabwe, südliches Afrika.
Thematischer Schwerpunkt: Kriegsverbrechen und Gerichtsverfahren, Sicherheit in Konfliktgebieten, Menschenrechte, politische Rechte, Sicherheit von Journalisten, Friedensberichterstattung, Verwaltung von Krisenregionen, innerstaatliche Konflikte, Wiederaufbau in ehemaligen Kriegsregionen.
Methodologie der Berichterstattung:
IWPR arbeitet mit lokalen Medien und Medien-NGOs zusammen. Eine vollständige Auflistung lokaler Partner findet Sie unter folgendem Link: http://www.iwpr.net/index.php?p=-&apc_state=heno-top_aims.html&s=o&o=top_local_partners.html (Zugriff am 24. Mai 2007).
IWPR-Autoren sind Journalisten und Experten zu den IWPR-Schwerpunktregionen.
IWPR-Mitarbeiter sitzen in Kabul, Johannesburg, Kapstadt, Kampala, London, Baku, Grosny/Nasran, Tbilisi, Duschanbe, Bischkek, Irak und Den Haag (IWPR Website, http://www.iwpr.net/index.php?p=-&apc_state=henh&s=o&o=top_contact_us.html, Zugriff am 24. Mai 2007).
Publikationsrhythmus:
IWPR-Artikel werden wöchentlich bis 14-täglich veröffentlicht.
Sprachen:
Englisch; abhängig von den Programmen sind Informationen auch in anderen Sprachen erhältlich (Dari und Paschtu für Afghanistan, Russisch für den Kaukasus und Zentralasien, Kurdisch und Arabisch für Irak, Russisch und Usbekisch für Nachrichten zu Zentralasien, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch für das Nachrichten zum Kriegsverbrecher-Tribunal für das ehemalige Jugoslawien, Turkmenisch und Russisch für das turkmenische Radioprogramm).
Weitere Informationen:
Source Watch: Institute for War and Peace Reporting, http://www.sourcewatch.org/index.php?title=IWPR (Zugriff am 24. Mai 2007)
Wikipedia: Institute for War and Peace Reporting http://en.wikipedia.org/wiki/Institute_for_War_and_Peace_Reporting (Zugriff am 24. Mai 2007)
Guardian: We are not instruments of US power, 28 May 2005 http://www.guardian.co.uk/Columnists/Column/0,5673,1494394,00.html (Zugriff am 24. Mai 2007)
Homepage:
http://iwpr.net/
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