Letzte Aktualisierung dieser Quellenbeschreibung: 7. Juni 2019

In einem Satz: Das Christian Michelsen Institute (CMI) ist ein unabhängiges, nicht gewinnorientiertes norwegisches Forschungsinstitut zu Entwicklungspolitik, dessen Ziel es ist, Wissen bereitzustellen, das im Kampf gegen Armut sowie zur Förderung von Menschenrechten und nachhaltiger sozialer Entwicklung verwendet werden kann.

Abdeckung auf ecoi.net:

Reports, Briefs, Working Papers (allesamt: Spezieller Bericht oder Analyse)

Monatliche Abdeckung auf ecoi.net zu Ländern mit Priorität A-C.

Leitbild/Mandat/Ziele:

Das CMI beschäftigt sich mit „Fragen, die Einfluss auf weltweite Entwicklungen haben“ und generiert „Wissen, das im Kampf gegen Armut sowie zur Förderung von Menschenrechten und nachhaltiger sozialer Entwicklung verwendet werden kann.“ (Website des CMI: Who We Are, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD)

Die für das CMI tätigen „Forscher und Programmberater sind SozialwissenschaftlerInnen vor allem aus den Fachgebieten Anthropologie, Ökonomie und Politikwissenschaften. Die Arbeit des CMI stützt sich nach eigenen Angaben auf „qualitativ hochwertige Forschung, eine große Vielfalt an Disziplinen und Methoden und einen umfangreichen Austausch zwischen Forschenden“. Das Institut arbeitet „eng mit Partnern im globalen Süden zusammen, um sicherzustellen, dass lokale Perspektiven in den Forschungsprioritäten und -fragen berücksichtigt werden.“ (Website des CMI: Who We Are, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD)

Das CMI ist auf dem Campus der Universität Bergen angesiedelt und kooperiert eng mit dieser Universität sowie mit der Norwegian School of Economics. Gemeinsam mit der Universität Bergen gründete es das Bergen Resource Centre for NORAD International Development, einen „Ort des Dialogs und der Kommunikation zu globalen Herausforderungen.“ (Website des CMI: Who We Are, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD)

Zu den wichtigsten Auftraggebern des CMI zählen die Norwegian Agency for Development Cooperation (NORAD), das Außenministerium Norwegens, die Danish International Development Agency (Danida), das britische Department for International Development (DFID), die Swedish International Development Cooperation Agency (Sida), die Vereinten Nationen und die Weltbank. (Website des CMI: Funding, ohne Datum)

Finanzierung:

„Im Jahr 2017 betrug der Gesamtumsatz des CMI 81,3 Millionen NOK.

CMI erhält seine Kernfinanzierung vom norwegischen Außenministerium und vom Bildungs- und Forschungsministerium über den Forschungsrat Norwegens (NFR). Der Großteil der Einkünfte des CMI stammt aus Forschungsgeldern und Auftragsstudien.“ (Website des CMI: Funding, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD)

Umfang der Berichterstattung:

Geografischer Schwerpunkt: Subsahara-Afrika, Asien, Naher Osten und Nordafrika, Lateinamerika

Thematischer Schwerpunkt: Korruption, Gender, globale Gesundheit, Governance, humanitäre Hilfe, natürliche Ressourcen, Armut, Menschenrechte, Steuern und öffentliche Finanzen

Methodologie:

Die Forschungsstudien des CMI sind „eine Kombination aus Arbeiten mit akademischer Orientierung und solchen mit operativer Zielsetzung“. „Bei Studien mit akademischer Ausrichtung wird die Einhaltung wissenschaftlicher Standards durch die Veröffentlichung in peer-reviewten Medien gewährleistet. Operativ ausgerichtete Studien orientieren sich stärker am Bedarf von in der Praxis tätigen Personen und politischen EntscheidungsträgerInnen, werfen neue Forschungsfragen auf und schaffen Plattformen für den Austausch zwischen Forschenden.“ (Website des CMI: What We Do, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD)

Die Studien des CMI „bauen auf einem theoretischen Fundament auf und basieren umfangreicher Feldforschung“ (Website des CMI: What We Do, ohne Datum, Arbeitsübersetzung ACCORD). Die Publikationen des CMI können auf qualitativer Feldforschung (z. B. strukturierte, teilstrukturierte Interviews und Fokusgruppendiskussionen (siehe z. B. CMI: Interventions for the abandonment of child marriage in Sudan, Juni 2018; CMI: Traditional, but changing, cultural norms: rural community views on child marriage in Algadaref State, Sudan, Dezember 2017, S. 9), quantitativen Erhebungen und öffentlich verfügbaren Daten basieren (siehe z. B. CMI: The gendering of poverty and inequality in rural Malanje, Angola, 10. Juni 2018, S. 3).

Sprache(n), in der/denen die Quelle publiziert:

Englisch

Weitere Informationen:

CMI centres:
https://www.cmi.no/centres/

Zugriff auf alle Links am 7. Juni 2019.