Berichtszeitraum: 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025
Fünf Jahre nach dem Militärputsch eskalierte der bewaffnete Konflikt 2025 in Myanmar weiter. Die Zivilbevölkerung litt außerdem unter den Folgen eines schweren Erdbebens und unter Kürzungen der von den USA bereitgestellten humanitären Hilfe. Die Zahl der militärischen Luftschläge war so hoch wie nie zuvor. Bei Angriffen auf Schulen wurden Dutzende Schüler*innen getötet. Auch Krankenhäuser, religiöse Einrichtungen und andere zivile Einrichtungen wurden ins Visier genommen. Das Militär und bewaffnete Gruppen setzten Zwangsarbeit ein, und Menschen wurden nach Myanmar geschleust, um Online-Betrügereien in sogenannten Scam-Fabriken zu begehen, wo sie ausgebeutet und gefoltert wurden. Die Militärbehörden missbrauchten Gesetze, um das Recht auf freie Meinungsäußerung zu unterdrücken. Dies betraf insbesondere Kritik an den von der Militärregierung organisierten Wahlen, die im Dezember 2025 begannen. Folter und andere Misshandlungen waren in den Gefängnissen nach wie vor an der Tagesordnung. Unter anderem wurden die Inhaftierten nicht angemessen medizinisch versorgt, was zu Todesfällen führte. Militärangehörige waren für die meisten Menschenrechtsverstöße verantwortlich, doch auch Angehörige bewaffneter Gruppen verletzten die Rechte der Zivilbevölkerung, u. a. durch Zwangsarbeit, Zwangsrekrutierungen, Schläge und Angriffe auf Informant*innen.
Hintergrund
Nach zahlreichen Niederlagen bei Kampfhandlungen im Jahr 2024 verbuchte das Militär 2025 beträchtliche politische, territoriale und diplomatische Gewinne. Gleichzeitig wurden die Menschenrechte weiter ausgehöhlt. Die Zahl der Todesopfer unter der Zivilbevölkerung stieg auf mehr als 7.000 an, und entmachtete zivile Politiker*innen wie Aung San Suu Kyi und Win Myint befanden sich weiterhin willkürlich in Haft. Im ganzen Land gab es mehr als 3,5 Mio. Binnenvertriebene. Bei einem Erdbeben im März 2025 kamen nach Angaben des Militärs fast 4.000 Menschen ums Leben, vornehmlich in der Sagaing-Region und anderen Gebieten im Zentrum des Landes. Armeegeneral Min Aung Hlaing reiste im April nach Thailand, um erstmals seit dem Putsch an einem internationalen Treffen in einem anderen ASEAN-Land teilzunehmen. Er setzte seinen Besuch auch fort, als das ihm unterstehende Militär in Myanmar die nach dem Erdbeben vereinbarte Waffenruhe brach. Min Aung Hlaing blieb de facto an der Spitze der Militärregierung, nachdem der amtierende Präsident Myint Swe im August starb. Um den Weg für Wahlen im Dezember freizumachen, war der Ausnahmezustand im Juli aufgehoben worden – nur um in vielen Teilen des Landes sofort erneut verhängt zu werden. Der Staatsverwaltungsrat (die offizielle Institution der Militärjunta) wurde formell zwar abgeschafft, bestand aber unter dem neuen Namen "Staatliche Kommission für Sicherheit und Frieden" mit Min Aung Hlaing an der Spitze fort. Min Aung Hlaing reiste im Rahmen von Staatsbesuchen nach Belarus, China und Russland. Die Regierungen Chinas und Russlands stellten sich hinter die vom Militär geplanten Wahlen, und China übte zudem Druck auf zwei einflussreiche bewaffnete Gruppen aus, damit sie einem Waffenstillstand mit dem Militär zustimmten, was dazu führte, dass bestimmte Gebiete wieder unter die Kontrolle der Militärregierung fielen. Politische und bewaffnete Oppositionsgruppen verurteilten die geplanten Wahlen und forderten die internationale Gemeinschaft auf, die Wahlergebnisse nicht anzuerkennen. ASEAN erklärte, keine Wahlbeobachter*innen entsenden zu wollen.
Rechtswidrige Angriffe
Die Zahl der Luftangriffe überstieg bei Weitem die des Vorjahres, sodass 2025 das tödlichste Jahr für die Zivilbevölkerung seit dem Putsch von 2021 war. Laut einem Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (OHCHR) lag die Zahl der Luftangriffe 2025 um 50 Prozent höher als im Jahr 2024. Die meisten Luftschläge gegen die Zivilbevölkerung fanden im Zentrum des Landes statt.
Die rechtswidrigen Angriffe gingen auch nach dem Erdbeben im März 2025 weiter, insbesondere in Gebieten, in denen bewaffnete Gruppen aktiv waren, die gegen das Militär kämpften, wie z. B. in den Regionen Sagaing und Mandalay. Das Township Chaung-U in der Sagaing-Region wurde am Tag des Erdbebens Ziel eines militärischen Luftangriffs; weitere Luftschläge folgten am 1. April. Nach dem Erdbeben wurden Hilfslieferungen für Gegenden, in denen Widerstandsgruppen aktiv waren, blockiert, während Gebiete, die vom Militär kontrolliert wurden, besser mit humanitären Hilfsleistungen versorgt wurden.
Es wurden weiterhin rechtswidrige Luftangriffe auf Schulen verübt, die zahlreiche Todesopfer forderten. Im Mai 2025, keine zwei Monate nach dem Erdbeben, wurden bei einem Luftschlag gegen eine Schule im Dorf Ohe Htein Twin in der Sagaing-Region mindestens 20 Schüler*innen getötet. Im Nachgang des Erdbebens war eigentlich eine Waffenruhe vereinbart worden, die vom Militär jedoch regelmäßig gebrochen wurde. Im September 2025 griff das Militär das Township Kyauktaw im Bundesstaat Rakhine aus der Luft an, wobei mindestens 19 Internatsschüler*innen getötet wurden. Im Dezember traf ein militärischer Luftschlag im selben Bundesstaat ein Krankenhaus im Township Mrauk-U und tötete Dutzende Menschen. Wenige Tage zuvor waren bei einem Luftangriff auf einen Teeladen im Township Tabayin in der Sagaing-Region Berichten zufolge 18 Personen getötet worden.
In fast allen Bundesstaaten und Regionen des Landes wurden Zivilpersonen verletzt, vertrieben oder getötet. Nach der offiziellen Auflösung des Staatsverwaltungsrats im Juli 2025 nahmen die Luftangriffe noch zu. Immer häufiger wurden die Angriffe mit bemannten motorisierten Gleitschirmen vorgenommen, die mit 120mm-Mörsergranaten bestückt waren – vor Ort als "Paramotor"-Angriffe bekannt. Dies war eine neue Taktik des Militärs, die vor allem im Zentrum des Landes eingesetzt wurde und weniger Ressourcen erforderte, z. B. geringere Mengen an Flugzeugbenzin. Am 6. Oktober 2025 wurden bei einer Mahnwache zum buddhistischen Feiertag Thadingyut im Township Chaung-U in der Sagaing-Region bei einem solchen Angriff zahlreiche Menschen verletzt und mindestens 18 getötet, darunter auch mindestens ein Kind unter fünf Jahren.
Zwangsarbeit
Scam-Fabriken
Im Südosten des Landes gingen die Behörden Chinas, Myanmars und Thailands 2025 scharf und öffentlich gegen sogenannte Scam-Fabriken vor. In diesen Anlagen wurden geschätzt Zehntausende Menschen festgehalten, die unter Folter zu Online-Betrügereien gezwungen wurden.
Das US-Finanzministerium verhängte im Mai und September 2025 Sanktionen gegen die Eigentümer*innen und Betreiber*innen entsprechender Anlagen in Shwe Kokko nördlich des Township Myawaddy. Im Mai stuften die USA die Miliz Karen National Army (KNA), unter deren Kontrolle sich Shwe Kokko befand, als transnationale kriminelle Organisation ein und verhängten Sanktionen gegen den KNA-Anführer Saw Chit Thu und zwei seiner Söhne, denen Menschenhandel und Grenzschmuggel vorgeworfen wurden. Im September weiteten die USA ihre Sanktionen auf weitere KNA-Angehörige aus und auch auf Joint-Venture-, Holding- und Energieunternehmen, die mit den Aktivitäten in Shwe Kokko verbunden waren, wie z. B. die Yatai International Holding Group und ihren Eigentümer She Zhijiang, der 2022 in Thailand festgenommen worden war. Nach dem Urteilsspruch eines thailändischen Gerichts im Oktober, der im November im Berufungsverfahren bestätigt wurde, drohte She Zhijiang die Auslieferung an China. Dort waren Personen, die wegen Beteiligung an Scam-Fabriken für schuldig befunden wurden, in Gefahr, zum Tode verurteilt zu werden.
Im November 2025 verhängten die USA auch Sanktionen gegen die bewaffnete Gruppe Democratic Karen Benevolent Army und vier ihrer Anführer, weil diese die Scam-Fabriken unterstützt haben sollen.
Durch das Eingreifen der Behörden wurden zwar zahlreiche Opfer des Menschenhandels aus den Scam-Fabriken befreit und viele Verantwortliche bestraft, doch das Problem bestand weiter. Berichten zufolge war die Branche Ende 2025 nach wie vor intakt, insbesondere im Südosten Myanmars, wo die Verantwortlichen noch nicht zur Rechenschaft gezogen worden waren.
Bewaffneter Konflikt
Im Januar 2025 weitete das Militär die Zwangsrekrutierung weiter aus, indem es zusätzliche Einschränkungen verhängte. Personen, die für den Militärdienst infrage kamen, mussten mehr bürokratische Hürden überwinden, wenn sie das Land verlassen wollten. Zudem wurden Strafen für diejenigen eingeführt, die sich dem Militärdienst entzogen. Deserteure berichteten, dass neue Rekruten oft an die Front geschickt werden, wo sie häufig getötet oder gefangen genommen werden. Soweit bekannt gab es weder eine Alternative zum Militärdienst – wie z. B. Zivildienst – noch die Möglichkeit, sich aus Gewissensgründen oder aus religiöser Überzeugung vom Militärdienst befreien zu lassen.
Im Bundesstaat Rakhine waren das Militär, die bewaffnete Oppositionsgruppe Arakan Army und bewaffnete Rohingya-Gruppen für Zwangsarbeit und Zwangsrekrutierung verantwortlich. Angehörige der ethnischen Gemeinschaft der Rohingya, die nach Bangladesch geflohen waren, riskierten, nach Myanmar verschleppt und dort zwangsrekrutiert zu werden. Die Arakan Army setzte vertriebene Rohingya im Norden des Bundesstaats Rakhine als Zwangsarbeitende ein. Wer sich widersetzte, musste mit Gewalt rechnen. Die bewaffnete Gruppe selbst gab an, dass sie Zivilpersonen keiner Zwangsarbeit unterwerfe, dass Kriegs- oder Strafgefangene jedoch manchmal zur Arbeit eingesetzt würden, entweder zwecks körperlicher Betätigung oder als Teil ihrer Strafe. Auch bestritt die Arakan Army Vorwürfe, die Bewohner*innen diskriminierenden Einschränkungen u. a. hinsichtlich ihrer Bewegungsfreiheit und der Sicherung ihrer Existenz zu unterwerfen.
Recht auf freie Meinungsäußerung
Im Jahr 2025 traten restriktive Gesetze in Kraft, die das Recht auf freie Meinungsäußerung noch weiter einschränkten. Hierzu zählten insbesondere die Gesetze über Cybersicherheit und Wahlbeeinflussung. Unter dem Wahlgesetz wurden Menschen, die das Militär oder die für Dezember geplanten Wahlen kritisierten, willkürlich festgenommen und inhaftiert. Das Cybersicherheitsgesetz enthielt laut der Organisation Human Rights Myanmar übermäßig weit gefasste Definitionen, die zur Kriminalisierung abweichender Meinungen eingesetzt werden konnten. Es sah beispielsweise bis zu sechs Monate Gefängnis für Personen vor, die Informationen teilten, die "nicht für die Öffentlichkeit geeignet sind". Darüber hinaus müssen Social-Media-Plattformen zusätzlichen Anforderungen gerecht werden und z. B. auf der Grundlage vage definierter Kategorien bestimmte Inhalte entfernen, denen die Militärregierung nicht zustimmt, was die Gefahr der Zensur birgt.
Das im Juli 2025 in Kraft getretene "Gesetz zur Verhinderung von Behinderung, Störung oder Sabotage der allgemeinen Mehrparteien-Demokratie-Wahl" diente ebenfalls zur Unterdrückung kritischer Stimmen. Vorgeblich sollte das Gesetz Störungen der Wahl verhindern und diejenigen schützen, die mit der Durchführung der Wahlen betraut waren. Es sah u. a. Haftstrafen von drei Jahren bis lebenslänglich für Straftaten wie Störung des Wahlvorgangs, Bedrohung oder Verletzung von Beteiligten (einschließlich Wähler*innen) und Beschädigung von Wahlmaschinen vor. Sollte eine solche Straftat den Verlust von Menschenleben nach sich ziehen, konnte die Todesstrafe angewandt werden. Bereits wenige Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes waren dessen Auswirkungen auf das Recht auf freie Meinungsäußerung zu beobachten. Im September 2025 wurde ein Blogger zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt, weil er sich in seinen Beiträgen laut Ansicht der Behörden kritisch über die Wahlen geäußert hatte. Ebenfalls im September wurden zwei junge Männer festgenommen, weil sie an öffentlichen Plätzen in Yangon wahlkritische Aufkleber angebracht hatten. Die NGO Assistance Association for Political Prisoners gab Ende 2025 an, dass mehr als 150 Personen unter dem Wahlgesetz festgenommen bzw. angeklagt worden waren.
Folter und andere Misshandlungen
Im Februar 2025 erklärte die UN-Arbeitsgruppe gegen willkürliche Inhaftierungen, dass die Festnahme von Linn Htut, dem ehemaligen Ministerpräsidenten des Shan-Staats, nach dem Militärputsch von 2021 willkürlich gewesen sei. Die Arbeitsgruppe kam zu dem Schluss, dass das von ihm abgelegte Geständnis durch Folter wie z. B. Schlafentzug erzwungen worden war. Menschenrechtsgruppen forderten, dass er und andere, die im Zuge des Putsches willkürlich inhaftiert wurden, umgehend und bedingungslos freigelassen werden.
Inhaftierte hatten auch 2025 keinen angemessenen Zugang zur Gesundheitsversorgung. Nach wie vor starben zahlreiche Menschen in Gewahrsam, oft wegen unzureichender medizinischer Versorgung. In manchen Fällen führten unbehandelte Verletzungen, die den Gefangenen während gewaltsamer Verhöre zugefügt wurden, zum Tod. Im Juli 2025 berichteten unabhängige Medien und Organisationen für die Rechte von Gefangenen über Todesfälle in verschiedenen Hafteinrichtungen. Die Studentin und Aktivistin Ma Wutt Yee Aung, die im September 2021 wegen Terrorismus- und Aufwiegelungsvorwürfen festgenommen worden war, starb um den 19. Juli herum im Insein-Gefängnis in Yangon. Die Studierendenvereinigung der Dagon-Universität äußerte die Befürchtung, dass sie infolge von Kopfverletzungen gestorben sein könnte, die ihr während der Verhöre zugefügt worden waren und die nicht angemessen behandelt wurden.
Am selben Tag starb der 44-jährige Ko Pyae Sone Aung im Gefängnis von Thaton im Bundesstaat Mon, nachdem er schwer verprügelt worden war. Er war Mitglied der lokalen Parteifraktion der Nationalen Liga für Demokratie im Township Belin. Ebenfalls im Juli legte der Unabhängige Untersuchungsmechanismus der Vereinten Nationen für Myanmar einen Bericht über die grausame Behandlung von Gefangenen vor und berichtete u. a. über sexualisierte Gewalt, Schläge, Elektroschocks, Strangulierung und das Herausreißen von Fingernägeln.
Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte
Die wirtschaftliche Lage verschlechterte sich 2025, und viele junge Leute flohen aus dem Land. In den Konfliktgebieten herrschte zunehmend Hunger, und die Preise für Grundnahrungsmittel stiegen an. Das plötzliche und umfassende Einfrieren der Auslandshilfe durch die US-Regierung Anfang des Jahres gefährdete die Rechte von Flüchtlingen aus Myanmar, Zivilpersonen in Konfliktgebieten und anderen Geflüchteten erheblich. Menschenrechtsorganisationen und humanitäre Gruppen warnten, dass Menschen sterben könnten, wenn die Entscheidung nicht rückgängig gemacht würde. In einigen Fällen wurden Ausnahmeregelungen getroffen, doch selbst dann erreichten die bereitgestellten Mittel nur einen Bruchteil des früheren Niveaus. Die Kürzungen waren bei der Gesundheitsversorgung, beim Bildungsangebot und bei der humanitären Hilfe zu spüren; Studierende saßen nach der Einstellung ihrer Stipendien im Ausland fest, und Menschenrechtsverteidiger*innen sowohl in Myanmar als auch im Ausland erhielten keine Schutzmaßnahmen mehr. Die Mittelkürzungen bedeuteten, dass Krankenhäuser in Flüchtlingslagern geschlossen werden mussten und Programme zur Verhinderung konfliktbedingter Gräueltaten nicht mehr finanziert wurden.
Flüchtlingslager für Rohingya in Bangladesch erhielten weiterhin finanzielle Unterstützung, allerdings in geringerem Umfang, mit der Folge, dass Kinder der Gefahr von Gewalt, Zwangsrekrutierung und Kinderarbeit ausgesetzt waren. Da die humanitären Hilfsgelder für Lager an der thailändisch-myanmarischen Grenze zusammengekürzt wurden, hatten die Menschen dort weder ausreichenden Zugang zur Gesundheitsversorgung noch zu Lebensmitteln. Im August 2025 beschloss die thailändische Regierung, Zehntausenden Geflüchteten das Recht auf Arbeit einzuräumen, was angesichts der Mittelkürzungen einen Hoffnungsschimmer darstellte.
Veröffentlichungen von Amnesty International
- Myanmar: Inhumane military attacks in earthquake areas hindering relief efforts, 1 April
- Myanmar: Grave concerns for tortured ex-politician: Linn Htut, 22 August
- Myanmar: 'Deadly attack’ on festival highlights paraglider threat to civilians, 7 October
- Myanmar: Deadly military air strike on hospital shows vicious disregard for right to life, 11 December