Document #2114852
ACCORD – Austrian Centre for Country of Origin and Asylum Research and Documentation (Author)
Diese Anfragebeantwortung wurde für die Veröffentlichung auf ecoi.net abgeändert.
16. August 2024
Das vorliegende Dokument beruht auf einer zeitlich begrenzten Recherche in öffentlich zugänglichen Dokumenten, die ACCORD derzeit zur Verfügung stehen, sowie gegebenenfalls auf Auskünften von Expert·innen und wurde in Übereinstimmung mit den Standards von ACCORD und den Common EU Guidelines for processing Country of Origin Information (COI) erstellt.
Dieses Produkt stellt keine Meinung zum Inhalt eines Ansuchens um Asyl oder anderen internationalen Schutz dar.
Wir empfehlen, die verwendeten Materialien im Original durchzusehen. Originaldokumente, die nicht kostenfrei oder online abrufbar sind, können bei ACCORD eingesehen oder angefordert werden.
Kurzbeschreibungen zu den in dieser Anfragebeantwortung verwendeten Quellen sowie Ausschnitte mit Informationen aus diesen Quellen finden Sie im Anhang.
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In einem älteren Artikel von The Caravan vom Juni 2017 wird erwähnt, dass Verbrennungen bei indischen Frauen häufig entweder auf Gewalt durch den Partner oder auf selbst zugefügte Verletzungen zurückzuführen seien, denen eine lange Geschichte häuslicher Gewalt vorausgegangen sei. Offiziell würden die meisten dieser Fälle jedoch als „Küchenunfälle“ („kitchen accidents“) registriert. Brandverletzungen, die meist eine Folge der erzwungenen ehelichen Verhältnisse seien, würden aufgrund des Stigmas, das häusliche Gewalt in Indien umgebe, geheim gehalten. Regina Menezes, die Leiterin der Sakhya Women's Guidance Cell in Mumbai, habe angegeben, dass die Frauen offiziell behaupten würden, es handle sich um Unfälle, während die Verletzungen in Wirklichkeit auf Gewalt zurückzuführen seien. Die Sakhya Women's Guidance Cell sei im Krankenhaus von Thane tätig und habe über zwei Sozialarbeiterinnen regelmäßigen Kontakt zu den Patient·innen in der Station für Verbrennungen. Im Juli 2016 habe Padma Bhate-Deosthali, die für das Centre for Enquiry into Health and Allied Themes, einer Forschungseinrichtung im Bereich der öffentlichen Gesundheit, tätig sei, eine Studie zu Brandverletzungen in Indien veröffentlicht. Bhate-Deosthali habe 22 Fälle von Verbrennungen in drei Krankenhäusern in Mumbai analysiert, von denen 15 als Küchenunfälle registriert worden seien. In Gesprächen mit den Überlebenden habe sie jedoch herausgefunden, dass nur drei dieser Fälle mit Sicherheit als Unfälle eingestuft werden könnten. Bei den übrigen 19 Fällen habe es sich um 13 Selbstmordversuche und zwei tödliche Angriffe gehandelt. In vier Fällen hätten die Überlebenden eine Vorgeschichte häuslicher Gewalt eingeräumt, aber weiterhin angegeben, die Verletzungen seien die Folge eines Unfalls gewesen. Bhate-Deosthali habe gegenüber der Autorin des Artikels angegeben, dass es eine große Diskrepanz zwischen den Berichten und der Realität gebe. Die meisten Fälle würden „Unfälle“ bleiben, weil die Frauen dem Druck der Familie nachgäben und die Sorge um ihre Kinder sie daran hindere, über den Missbrauch zu sprechen. Eine der Herausforderungen für Frauen, die Verbrennungen überlebt hätten, bestehe darin, die Akzeptanz und das Vertrauen ihrer Kinder zurückzugewinnen. Das Trauma des Kindes, das durch die Verletzungen veränderte Aussehen der Frau und oft auch der Konflikt zwischen der Frau und ihrer ehelichen Familie seien einige der Faktoren, die dazu beitragen würden, eine Distanz zwischen der Frau und ihren Kindern zu schaffen (The Caravan, 6. Juni 2017).
Ein älterer Bericht der International Foundation for Crime Prevention and Victim Care (PCVC) aus dem Jahr 2017 weist darauf hin, dass Verbrennungen zwar häufig eine Folge häuslicher Gewalt seien, diese aber auch zu weiterer Gewalt führen könnten, wenn die Familie der Überlebenden wütend auf die Entstellung oder Behinderung der Frau reagiere. Für Frauen aus ärmeren Haushalten bedeute ihre finanzielle Unsicherheit, dass sie auch nach einem Angriff und einer anhaltenden Erfahrung von häuslicher Gewalt weiterhin von ihrem Ehemann und dessen Familie abhängig sein könnten. Dies erkläre auch, warum sich viele dafür entscheiden würden, die wahre Natur des Vorfalls nicht offen zu legen. Es gebe also deutliche Hinweise darauf, dass Verbrennungen bei jungen Frauen in Indien sehr häufig die Folge von häuslicher Gewalt seien, sei es selbst zugefügt oder durch den Ehemann oder ein Familienmitglied des Ehemannes, und dass diese Fälle massiv unterrepräsentiert seien – meist aus Angst der Verbrennungsopfer, ihren Ehemann und dessen Familie zu belasten. PCVC war federführend an einer Studie beteiligt, um ein besseres Verständnis der bestehenden Mechanismen zur Unterstützung von Brandopfern und damit verbundener Herausforderungen in vier Bundesstaaten (Tamil Nadu, Telangana, Maharashtra und Delhi) zu erlangen. Einige der wichtigsten Ergebnisse seien folgende gewesen: Die Unterstützung durch Pflegepersonen und Familienangehörige sei bei männlichen Überlebenden größer als bei weiblichen, was zu einer höheren Überlebensrate bei Männern beitrage. Überlebende Frauen würden schneller und häufiger von ihren Familien verlassen, da die Kosten für die Behandlung von Verbrennungen hoch seien und die Behandlung vor und nach der Entlassung aus dem Krankenhaus länger dauere. Frauen seien aufgrund ihrer Entstellung durch Verbrennungen mit größerer familiärer/gesellschaftlicher Ablehnung konfrontiert als Männer (PCVC, 2017, S. 16).
The News Minute veröffentlicht im Oktober 2016 einen Artikel von Rashmi Singh. Singh sei für PCVC tätig. Die Autorin erwähnt, dass das körperliche Erscheinungsbild einer Frau nach einer Brandverletzung stark beeinträchtigt sei. Auch ihre körperliche Fähigkeit, Hausarbeit zu verrichten, sei eingeschränkt. Dies führe oft dazu, dass sie nicht in der Lage sei, die Rollen zu erfüllen, die die Gesellschaft für sie vorgesehen habe – als Ehefrau, Mutter oder Sexualpartnerin. Sie sei nicht in der Lage, ihre Rolle als Versorgerin der Familie oder als Mutter ihrer Kinder zu erfüllen. Außerdem stelle ihre Gesundheit eine zusätzliche finanzielle Belastung für die Familie dar (The News Minute, 27. Oktober 2016).
In einem Interview mit Dr. Shobha Chamania, der Leiterin der Station für Verbrennungen des Choithram-Krankenhauses (Bundesstaat Madhya Pradesh), erklärt diese, dass die Behandlung von Verbrennungen nicht mit der Heilung der Wunden und der Entlassung aus dem Krankenhaus ende. Die Patient·innen müssten rehabilitiert und wieder in die Gesellschaft integriert werden. NGOs würden mit den Familien und der Gesellschaft im Allgemeinen interagieren, damit Verbrennungsopfer zu Hause wieder akzeptiert würden, und um sie in soziale Aktivitäten einzubinden und ihnen berufliche Perspektiven zu bieten. Laut Chamania sollte die Stärkung der Rolle der Frau mit der Förderung von Bildung und wirtschaftlicher Unabhängigkeit für weibliche Kinder beginnen. Außerdem seien strenge Gesetze und Strafen für die Täter·innen von häuslicher Gewalt und vorsätzlichen Verbrennungen notwendig. Da es sich um ein medizinisches Problem handle, das mit Kriminalität und geschlechtsspezifischen Fragen zusammenhänge, sei ein multidisziplinärer Ansatz erforderlich (Seng Khoo, September 2018).
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Zur allgemeinen gesellschaftlichen Einstellung gegenüber Töchtern schreibt die Smile Foundation in einem Eintrag vom Juli 2024, dass in Indien Töchter als Belastung für die Familie angesehen würden, während ein Sohn als Bereicherung gelte. Nach der Heirat werde von den Frauen in Indien erwartet, dass sie bei ihren Schwiegereltern leben. Geld in ihre Ausbildung zu investieren, gelte daher als Ressourcenverschwendung. Zudem würden soziokulturelle Praktiken wie die Mitgift Töchter unerwünscht machen. Um der finanziellen Belastung zu entgehen, würden manche Eltern den ungeborenen Fötus oder das neugeborene Mädchen töten (Smile Foundation, 21. Juli 2024).
Quellen: (Zugriff auf alle Quellen am 16. August 2024)
· Caravan (The): “My child refused to come near me”: How Women Burn-Survivors in India Are Alienated from their Children, 6. Juni 2017
https://caravanmagazine.in/vantage/women-burn-survivors-india-alienated-children
· News Minute (The): Gender violence in our kitchens: Why most kerosene burns aren’t really ‘accidents’, 27. Oktober 2016
https://www.thenewsminute.com/features/gender-violence-our-kitchens-why-most-kerosene-burns-arent-really-accidents-51987
· PCVC - International Foundation for Crime Prevention and Victim Care: Beyond Burns …surviving to thriving, 2017
https://pcvconline.org/images/BEYOND-BURNS-HANDBOOK-ON-PSYCHO-SOCIAL-CARE-min.pdf
· Seng Khoo, Lee: Burns care in India: unique and continuing challenges, PMFA Journal (Hg.), September 2018
https://www.thepmfajournal.com/features/post/burns-care-in-india-unique-and-continuing-challenges
· Smile Foundation: The Plight of Women in India, 21. Juli 2024
https://www.smilefoundationindia.org/blog/the-plight-of-women-in-india/
Anhang: Quellenbeschreibungen und Informationen aus ausgewählten Quellen
The Cravan ist ein indisches englischsprachiges Magazin.
· Caravan (The): “My child refused to come near me”: How Women Burn-Survivors in India Are Alienated from their Children, 6. Juni 2017
https://caravanmagazine.in/vantage/women-burn-survivors-india-alienated-children
„Anandi’s case is not an aberration. She is one among many Indian women whose burn-related injuries—and the patterns that these incidents reveal—have been long ignored. Such injuries, most often a result of the marital circumstances that are imposed on these women, are shrouded in secrecy because of the stigma that surrounds domestic abuse in India. ‘Although officially, the women say that these are accidents, it is really due to violence,’ Regina Menezes told me. Menezes is the director of the Sakhya Women’s Guidance Cell in Mumbai. The cell works in the Thane Civil Hospital, and two social workers from the organisation regularly interact with patients in the burn ward. ‘The women face different kinds of violence in their marital homes, and they are faced with an atmosphere where the woman is pushed to attempt suicide by burning herself,’ she said. Burns among Indian women are often, either an act of violence by their partner, or a case of self-inflicted injuries that are preceded by a long history of domestic violence. Officially, however, most of these cases are recorded as kitchen accidents. In July 2016, Padma Bhate-Deosthali, who works with the Centre for Enquiry into Health and Allied Themes, a public-health research organisation, published a paper titled, ‘Busting the kitchen accident myth: Case of burn injuries in India.’ Deosthali analysed 22 burn cases in three hospitals across Mumbai, of which 15 had been recorded as accidents in the kitchen. However, as she discovered through her interviews with the survivors, only three among these cases could be categorised as accidents with certainty. Of the 19 that remained, she noted, 13 were suicide attempts; two, homicidal attacks; and four, cases in which the survivors admitted to a history of domestic abuse, even though they continued to claim that the injuries were a result of an accident. This mischaracterisation is not an aberration either. In November 2016, I met a 20-year-old woman from Chennai whose husband had burned her. She told me, ‘If I had told the truth that my husband had burned me, then his rage towards me would only increase.’ She explained that she did not think that she ‘had any other option’ but to go back to her husband from the hospital. ‘If I accused him then he would not have taken me back,’ she continued. ‘And with the burns having left its scars, my thought process was all about who would support me or give me a job once I left the hospital.’ Bhate-Deosthali told me, ‘There emerges a clear gap between what is reported and the facts. Most cases remain ‘accidents’ because women succumb to family pressure and their concern for [their] children prevents them from speaking out against the abuse faced by them.’ For the burn survivors, the situation is fraught with tumult. One of the challenges for several women burn-survivors is regaining the acceptance and trust of their children. The child’s trauma, the woman’s altered appearance because of the injuries and often, the conflict between the woman and her marital family are some of the factors that contribute to creating a distance between the woman and her children. Although the women I met had made most of their decisions with their children in mind, rebuilding these relationships proved to be an uphill task for them. In Anandi’s case, although her seven-year-old son continued to be able to identify her, her daughter could not recognise her because of the scars that the injury had left on her face. ‘She knew my voice, but she did not know me by face. She would not even let me touch her,’ said Anandi. ‘She started being more attached to my sister and started calling her amma’—mother. On one occasion, Anandi said, she went to a mall with her sister and daughter. While she was attending to the bill for their shopping, Anandi’s sister left the two alone briefly. Since Anandi’s child was still attached to her aunt, she started wailing and attracted the attention of the guards. ‘They surrounded me and started questioning me about who the child was. I was totally helpless, and my sister rushed back to explain the situation,’ Anandi told me.” (The Caravan, 6. Juni 2017)
The News Minute ist eine indische digitale Nachrichtenplattform mit Sitz in Bangalore.
· News Minute (The): Gender violence in our kitchens: Why most kerosene burns aren’t really ‘accidents’, 27. Oktober 2016
https://www.thenewsminute.com/features/gender-violence-our-kitchens-why-most-kerosene-burns-arent-really-accidents-51987
„Violence against women in the form of kerosene burns is very specific problem. Unlike acid attacks, which largely occur in public spheres as a form of street sexual harassment, burns by way of kerosene, alcohol or petrol more often happens in domestic spaces. This specific manifestation of violence against women occurs as a result of a long period of abuse, harassment and violence within households mostly by the husband/partner and/or their families. […]
While, on the face of it, the kerosene burn seems like one incident, often there is a history of domestic abuse & violence that is often ignored. According to a study titled Busting the Kitchen Accident Myth: Case of burn injures in India, by public health official Padma Bhate Deosthali, of 22 cases of burn injuries in women (that they studied), 15 were reported as accidents to the police. However, when counsellor records were examined only 3 of these were really accidents. Others were cases of burn injuries inflicted by partner, self-inflicted burns or cases of accidental burns with a history of domestic violence. […]
Additionally, the impact of burn injuries – accident or not – should be viewed via a gendered lens. Similar to the cases of HIV & disabilities, the vulnerabilities of a woman burn survivor are different from that of a man.
In the aftermath of the burns, the physical appearance of the woman has severely been impacted. Her physical capability of doing chores is also reduced. Often this leads to her not being able to fulfill roles which society has carved out for her – as a wife, mother or sexual partner. She is unable to fulfill her job as the caregiver to the family or as a mother to her children. Moreover, her health has now put an additional financial burden on the family. So, in effect, her gender & priority to her health is denied and she becomes more vulnerable to domestic and sexual violence at this point.
We notice that many times, the husband/partner stays by her side only until the official statement is recorded. He leaves once they know he knows he is off the hook. At this point, the woman is very insecure about losing her only support system (of marriage) because she believes that she is no longer worth anything since her body has changed. She is worried that her husband might find other women to replace her. […]
Rashmi Singh is the Director, Programmes at PCVC (International Centre for Crime Prevention & Victim Care), an organization that works in the space of violence against women.” (The News Minute, 27. Oktober 2016)
Die International Foundation for Crime Prevention and Victim Care (PCVC) ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Chennai.
· PCVC – International Foundation for Crime Prevention and Victim Care: Beyond Burns …surviving to thriving, 2017
https://pcvconline.org/images/BEYOND-BURNS-HANDBOOK-ON-PSYCHO-SOCIAL-CARE-min.pdf
„Whilst burns are very often a consequence of domestic violence, they can also cause further violence as the survivors family responds angrily to her disfigurement or disabilities. […] For women from poorer households, their financial insecurity means they may have to continue to be dependent on their husband and his family even after an attack and a sustained experience of domestic violence. This also explains why many choose not to reveal the actual nature of the incident. Thus, there is clear evidence that burns in young women in India are very commonly a consequence of domestic violence, whether self-inflicted or inflicted by a husband or member of the husband’s family and that such cases are massively under-reported – most often because the burn survivor is fearful to implicate her husband and his family. […] As part of the UK-backed initiative in 2016-17, PCVC led research to better understand existing burn-care support mechanisms and challenges in the 4 target states of Tamil Nadu, Telangana, Maharashtra and Delhi. The full research report is available with PCVC but a few main findings are: […] Caregiver and family support is higher for men (especially support received from women in the family – sister, wife, daughter or mother) than for women burn survivors, contributing to a higher survival rate among men. Women survivors are more quickly and more consistently abandoned by families because of high cost of and prolonged need for burn treatment, before and after hospital discharge. Women face greater family/social rejection, than men, on account of burn disfigurement.” (PCVC, 2017, S. 16)
Lee Seng Khoo absolvierte 2017 ein Fellowship in der Verbrennungspflege am Interburns Training Centre im Choithram Hospital unter der Leitung von Dr. Shobha Chamania.
· Seng Khoo, Lee: Burns care in India: unique and continuing challenges, PMFA Journal (Hg.), September 2018
https://www.thepmfajournal.com/features/post/burns-care-in-india-unique-and-continuing-challenges
„The author interviews Dr Shobha Chamania, Chief of Choithram Hospital Burn Unit, to obtain an insight into the unique challenges burns care practitioners face in India. […]
Burns care does not end with the healing of wounds and the discharge of the patient. They need to be rehabilitated and reintegrated into society. NGO groups act to interact with families and society at large to accept them back at home, include them at social events and offer them job prospects. Education and empowering women should start with encouraging education and economic independence among female children. Stringent laws should be implemented and punishment carried out for the perpetrators of domestic violence and intentional burns. A multidisciplinary approach is necessary as this is a medical problem interwoven with crime and gender-related issues. […]
Lee Seng Khoo completed a fellowship in burns care at the Interburns Training Centre at Choithram Hospital under the direction of Dr Shobha Chamania in 2017.” (Seng Khoo, September 2018)
Die Smile Foundation ist eine indische gemeinnützige Stiftung.
· Smile Foundation: The Plight of Women in India, 21. Juli 2024
https://www.smilefoundationindia.org/blog/the-plight-of-women-in-india/
„A girl child is considered a burden to the family whereas a boy is considered an asset. After marriage, women in India are expected to live with their in-laws. Thus, investing money in their education is considered to be a waste of resources. Moreover, socio-cultural practices like dowry make girls undesirable. To skip the financial burden, some parents kill the unborn foetus or the newborn daughter. We may think that it is a thing of the past, but the lived reality of girls and women in many parts of the country has remained the same for decades. […] Women in India are often considered as a burden, and thus married off at a very early age when they do not even know what marriage is.” (Smile Foundation, 21. Juli 2024)