a-4184 (ACC-MKD-4184)

Nach einer Recherche in unserer Länderdokumentation und im Internet können wir Ihnen zu oben genannter Fragestellung Materialien zur Verfügung stellen, die unter anderem folgende Informationen enthalten:

Rückkehrhilfe

Enthält Programme, Links, Kontaktdaten: Tel.: ++389 (2) 3289 670 Fax: ++389 (2) 3289 671, Postadresse: P. O. Box 43, Skopje 1000, F.Y.R.O. Macedonia

Nervenklinik Bardovci

WHO - World Health Organisation - Regionalbüro für Europa
http://www.euro.who.int/alcoholdrugs/ctryinfo/CtryInfoRes?language=German&Country=MKD

Hospital for Nervous and Mental Diseases ’Bardovci’: 1000 Skopje ’Bardovci’, 91000 Skopje, Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Tel: +389 2 395 607, Fax: +389 2 395 601, Email: mki@who.unet.com.mk

Medizinische Versorgung

Die Schweizerische Flüchtlingshilfe/Swiss Refugee Council (SFH) fasst in ihrem Update vom August 2003 den Zugang und die Leistung der Krankenversicherung in Mazedonien zusammen und geht auch auf die pharmazeutische Versorgung ein:

„Die Krankenversicherung gilt für alle ausser für staatenlose oder nicht registrierte Personen oder SozialhilfeempfängerInnen, die staatliche Hilfe erhalten. Doch spielen auch die direkten Zahlungen eine sehr grosse Rolle. Die durch die Krankenversicherung erfassten Leistungen sind periodische Untersuchungen, präventive Gesundheitsvorsorge wie Impfungen, Erstversorgung, Notfallhilfe, Schwangerschaftsbetreuung, verschiedene Zahnbehandlungsmethoden und pharmazeutische Produkte sowie stationäre Behandlungen. Chirurgen erheben von PatientInnen zusätzlich informelle Zahlungen, 45 Prozent der Kosten der Behandlungen müssen nach einer Schätzung privat bezahlt werden. Die Ärzte haben Einkommen (12’000 bis 18’000 Dinar), die nicht wesentlich höher sind als die der Rentner (10’000 Dinar), so dass es auf der Hand liegt, dass Ärzte sich zusätzliche Einnahmequellen beschaffen. Sie mögen solche Forderungen vor sich damit rechtfertigen, dass sie in Mazedonien geblieben sind statt lukrativere Anstellungen in Westeuropa zu suchen.
Weniger als die Hälfte der pharmazeutischen Versorgung geschieht durch den Staat. Private Pharmazien und Grosshändler bieten Medikamente verbilligt an. Die Positiv-Liste (enthält Medikamente, die von der Versicherung auf ärztliche Verschreibung zumindest teilweise übernommen werden) beschränkt sich auf die primäre Gesundheitsversorgung.“ (SFH, 7. August 2003, S. 19-20)

In den ACCORD derzeit zur Verfügung stehenden Quellen konnten in der zur Verfügung stehenden Zeit leider keine Informationen zu Sozialleistungengefunden werden. Diese Informationen beruhen auf einer zeitlich begrenzten Recherche in öffentlich zugänglichen Dokumenten, die ACCORD derzeit zur Verfügung stehen. Die Antwort stellt keine abschließende Meinung zur Glaubwürdigkeit eines bestimmten Asylansuchens dar.

Quellen: