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03.10.2007 - Source: BBC News

Uttar Pradesh: At least 14 women are crushed to death in a stampede at a railway station in Mughalsarai ("Women die in India stampede") [ID 21361]

Document(s): Open document

16.08.2007 - Source: BBC News

The government of Uttar Pradesh probes an alleged extra judicial killing of a man shown on TV ("India probe into 'fake' killing") [ID 21034]

Document(s): Open document

05.06.2007 - Source: Hanns Seidel Stiftung

Monthly report on recent developments (May 2007); political situation ("Indien Monatsbericht Mai 2007") [ID 20920]

"Kein Erfolg für die Kongresspartei von Sonja Gandhi im größten indischen Gliedstaat Im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh (UP) hat eine Partei unter der Führung einer Kastenlosen einen überwältigenden Wahlsieg errungen. Die Bahujan Samaj Party (BSP), an deren Spitze die 51-jährige Mayawati steht, errang die absolute Mehrheit im Parlament von Lucknow, der Hauptstadt von Uttar Pradesh. Die hindu-nationalistische Bharatiya Janata Party (BJP) erlitt eine vernichtende Niederlage, und auch die auf bundesstaatlicher Ebene regierende Kongresspartei konnte ihre schwache Position in Uttar Pradesh nicht verbessern, obwohl Rahul Gandhi, der Sohn von Sonja Gandhi, sein ganzes Prestige in den Wahlkampf geworfen hatte. Seit sich das Parteienspektrum in Indien in den vergangenen zwanzig Jahren immer mehr zersplittert hat, ist es das erste Mal, dass eine einzelne Partei eine so deutliche absolute Mehrheit gewinnt. Mit neuer Taktik zum Erfolg Mayawati wird damit zum dritten Mal Regierungschefin des größten indischen Gliedstaates. Die beiden ersten Male in den neunziger Jahren war ihre Partei Juniorpartnerin in einer Koalition gewesen, und Mayawati wurde nach einigen Monaten fallengelassen, nachdem der Regierungspartner ihre Parlamentsfraktion gespalten hatte. Zudem wurde der Kastenlosen Amtsmissbrauch vorgeworfen, weil sie Verwaltungsposten mit ihren Anhängern besetzte und Regierungsgelder für zahllose Statuen von sich und ihrem politischen Ahnherrn Ambedkar missbrauchte. Inzwischen ist Mayawati als Politikerin gereift. Sie hat erkannt, dass es nicht genügt, die zahlenmäßig größte Kaste der Kastenlosen (rund 20 Prozent der Bevölkerung von Uttar Pradesh) hinter sich zu scharen. Zudem sorgte die tiefsitzende soziale Geringschätzung der Dalits (Dalit* = unterdrückte kastenlose Gruppe der indischen Gesellschaft, zu der auch vorige Präsident Indiens, K.R. Narayanan, zählte) dafür, dass sie als Partnerin weiterhin von diesem Stigma gezeichnet blieb. Sie mäßigte ihre scharfe Rhetorik gegen die höheren Kasten und begann, Vertreter höherer Kasten und Muslime als Kandidaten auszuwählen. Diese Strategie der Verbindung von Dalits, Brahmanen und Muslimen hat sich diesmal voll ausbezahlt, und die BSP konnte mit 32 Prozent der Stimmen eine absolute Mehrheit der Sitze gewinnen. Ausweitung der Macht auf neue Bundesstaaten in Indien? Der überwältigende Sieg der BSP wird zweifellos die Politik des Landes beeinflussen. Uttar Pradesh ist der größte Gliedstaat Indiens (als unabhängiges Land wäre es mit seinen 170 Millionen der sechstgrößte Staat der Welt) und stellt 20 Prozent der Sitze im Parlament in Delhi. Uttar Pradesh ist das historische Herzland Indiens, und die meisten Premierminister des Landes, einschließlich der Nehru-Dynastie, waren Abgeordnete aus Uttar Pradesh. Falls es Mayawati gelingen sollte, die große Dalit-Minderheit auch in anderen Staaten hinter sich zu scharen - bisher ist die BSP nur in einigen Gliedstaaten in Nordindien präsent - und höhere Kasten einzubeziehen, könnte sie das politische Erbe der kriselnden Kongresspartei antreten. Diese hatte die politische Landschaft Indiens während Jahrzehnten deshalb beherrscht, weil sie Kastenlose, Brahmanen und Muslime hinter sich scharen konnte. Mayawati tut es dem Kongress nach, mit einem Unterschied: Damals waren es die Brahmanen, die das Zepter führten. Diesmal ist es eine Dalit. Die 51 jährige Mayawati hat bereits kundgetan, dass sie sich gut vorstellen könnte, irgendwann in der Zukunft die Premierministerin Indien zu werden. [...]"

Document(s): Open document

06.03.2007 - Source: US Department of State

Increase in child labour in Uttar Pradesh ("Country Report on Human Rights Practices 2006") [ID 20464]

"In July the NHRC reported increased employment of children in home establishments in both hazardous and non-hazardous occupations in the state of Uttar Pradesh. NHRC Special Rapporteur Chaman Lal stated that employment of children in brick kilns, stone quarries, and carpet-weaving industries was on the rise. The NHRC expressed displeasure over the failure of the government to punish offenders. [...]"

Document(s): Open document