ARMENIA
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17.10.2007 - Source: Armenialiberty
According to the United Nations Food and Agriculture Organization (FAO), the proportion of Armenians suffering from malnutrition has declined considerably in recent years and is no longer high by international standards ("UN Agency Hails Decreased Malnutrition In Armenia") [ID 21540]
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01.12.2001 - Source: German-Armenian Society
Versorgung der Bevölkerung in allen Bereichen zum Teil deutlich eingeschränkt ("Zur Lage in Armenien (Stand: Dezember 2001)") [#17828], [ID 3460]
"Aufgrund der noch immer anhaltenden Blockade und vor allem des niedrigen Durchschnittsverdienstes ist die Versorgung der Bevölkerung in allen Bereichen zum Teil deutlich eingeschränkt. Die Stromversorgung ist zwar inzwischen technisch weitestgehend gewährleistet, kann aber oft nicht bezahlt werden. Die für Gasfernheizungen ausgelegten Wohnungen konnten in den vergangenen Wintern nur in den seltensten Fällen beheizt werden. Viele Haushalte hatten daher einfache Blechöfen installiert, für deren Beheizung bereits ein großer Teil des Baumbestandes Armeniens abgeholzt wurde.
[…]
Die Wasserversorgung bleibt weiterhin auf wenige Stunden pro Tag beschränkt. Zum 1. Mai 2000 wurden die Nutzungsrechte am Wasser- und Abwassersystem Jerewans vorerst für fünf Jahre dem italienischen Unternehmen A-Utility übertragen, das sich die Rechte im Rahmen einer internationalen Ausschreibung gesichert hatte. Durch diese Maßnahme sollen u.a. die Wasserverluste, die derzeit auf bis zu 65% veranschlagt werden, auf 25% verringert und die Wasserversorgungszeiten ausgedehnt werden. Außerdem soll die Zahlungsdisziplin der Wasserverbraucher gestärkt werden.
[…]
Die Versorgung mit den wichtigsten Lebensmitteln ist zwar im Allgemeinen gewährleistet. Angesichts der relativ niedrigen Einkommen ist jedoch ein Großteil der angebotenen Waren
für die Durchschnittsbevölkerung nicht erschwinglich. Der Speisezettel der meisten armenischen Familien beschränkt sich daher auf wenige Grundnahrungsmittel, was nicht selten zu Fehl- bzw. Unterernährung, insbesondere bei Kindern, führt. Vor allem Fleisch und Milch sowie Milchprodukte fehlen in der Ernährung vieler Familien fast völlig. Experten bemängeln aber auch, dass die Armenier generell zu viel Salz und zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen.
[…]
Die Zahl der allein erziehenden Mütter, deren wirtschaftliche Lage oftmals sehr schwierig ist, hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. So wurden im Jahr 1999 bereits 31,3% aller Neugeborenen von unverheirateten Müttern zur Welt gebracht. Im Jahr 1989 waren dies nur 7,9%. Bei diesen außerehelichen Geburten waren im Jahr 1999 mehr als die Hälfte, 50,6%, der Mütter jünger als 20 Jahre (1989: 18,5%).
[…]
Derzeit sind nach UNICEF-Angaben rund 13 000 Kinder in Heimen untergebracht. Davon seien jedoch nur etwa 10% Waisen. In den meisten übrigen Fällen sähen sich die Eltern
außer Stande, die Kinder zu ernähren.
[…]
Eine Vertreterin des armenischen Sozialministeriums sagte kürzlich, man gehe davon aus, dass rund 14 000 Kinder nicht oder nur unregelmäßig am Schulunterricht teilnehmen, da ihre
Eltern nicht in der Lage seien, angemessene Kleidung sowie Schulbücher und sonstiges Lehrmaterial zu bezahlen. Besonders akut sei dieses Problem in den Wintermonaten, da viele
Kinder nicht über geeignete Winterbekleidung verfügten. Das Ministerium schätzt die Zahl der Kinder, die in armen oder sehr armen Haushalten leben, auf rund 190 000."
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